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Debilenmilch: Auf den Spuren des legendären Kaffeerösters Bruno A. Sauermann Broschiert – Oktober 2009


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Produktinformation

  • Broschiert: 223 Seiten
  • Verlag: Tropen-Verlag Label von Klett-Cotta; Auflage: 7., Aufl. (Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 360850401X
  • ISBN-13: 978-3608504019
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 191.276 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Grissemann, geboren 1966 in Innsbruck, und Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, moderieren seit 1990 in Österreich die Radiosendung Salon Helga und in Deutschland seit 1997 die Show Royale. Ihr Film "Immer nie am Meer" (mit Heinz Strunk) kommt im Herbst in die deutschen Kinos. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Über das nasse Grab von Dietrich Hans Schmand hinweg rief Bruno: 'Uli! Woasher bistn du do? Jo, griß di Gott mitnand !'
'Ja, Tach miteinander, Bruno. Da guckse, ne? Hier bin isch wieder !"
In diesem innigen Dialog spiegelt sich die ganze Leidenschaft, die die beiden auch nach all den Jahren noch füreinander empfanden. In diesen Zeilen liegt die reinste Liebe, das Destillat ihrer Gefühle. Zeilen, die so schön sind, dass man gar nicht anders kann, als sie noch einmal niederzuschreiben:
'Uli! Woasher bistn du do? Jo, griß di Gott mitnand !'
'Ja, Tach miteinander, Bruno. Da guckse, ne? Hier bin isch wieder !'
(Vgl. Sag mir, was du liest, und ich sag dir, was du ißt, Kapitel 5, 'Sag mir, was du sagst, und ich sag, dir was du sagst'. Die Sprachwissenschaftlerin Dörte Lassdich zeigt hier die Wucht der Liebe, die in Worten stecken kann. Zum Beispiel:
'Gehst du rauf ?'
'Nein, geh du rauf.'
Auf den ersten Blick ein vielleicht beiläufig erscheinender Dialog, bei genauerer Betrachtung aber zumindest für Frau Lassdich der Beweis unerhörter emotionaler Kraft. Erschienen im Institutsverlag der offenen Psychiatrie Heidelberg, Abteilung Hoffnungslos, 1991. Dörte Lassdich wurde 1993 bei einem Freigang in Tübingen von einem Fohlen totgetrampelt.)
Beim Leichenschmaus im 'Geißbockheim' neben dem Friedhof saßen Bruno und Uli nebeneinander. Es gab bunten Bandsalat und ein 'feiges' Ei, ein Dotter im Feigenmantel. Traditionell wurde ein heißes, dunkles Batz gereicht. Urschel Ulrich saß ihnen gegenüber und schälte gedankenverloren eine Olive, als sie, ohne die beiden anzublicken, beschloss, dass Uli und Bruno füreinander geschaffen waren. Hörte man nicht nur das Beste vom jungen Sauermann aus Wien? Er hatte sich da ja scheinbar zu einem Kaffeemeister gemausert, wie man hörte. Und jetzt noch das wohl zu erwartende Erbe des reichen Schmand? Sie stand auf und klopfte mit dem Messer an den Batzhumpen. Die Trauergesellschaft erwartete eine Rede zu Ehren des Verstorbenen, aber Urschel Ulrich hatte anderes im Sinn.
'Leewe Leut", sprach sie feierlich. 'Isch darf etwas verkünden, dat eusch alle freuen wird, nämlisch die baldige Hochzeit meiner Tochter Uli mit dem hier anwesenden Bruno Sauermann !'
Bruno fühlte sich ein wenig überrumpelt und lächelte verlegen.
'Darf isch bitten, die Humpen zu kreuze (dä 'Hümpkreuz' oder da 'Hukreu' oder auch schlicht 'Huk')' Bruno, Uli, auf euer Wohl!'
Humpen wurden verdutzt gegeneinandergeschlagen und die schwarzgekleideten Gäste an der Trauertafel riefen: 'Hoch, hoch, hoch solln se läwe !'
Uli Ulrich lächelte zu Brunos Überraschung, erhob sich und rief feierlich: 'Danke, Mutter. Ich nehme dein Angebot an !' Sie packte Brunos Kopf mit beiden dicken Händen und drückte ihn auf ihre Leibesmitte, damit er, so war es in ihrer Familie Brauch, in ihrem 'goldenen Ulrich-Dreieck' schnuppern konnte. Die Ulrichs hatten tatsächlich goldfarbene Schambehaarung, auf die sie sehr stolz waren, und Bruno sah Ulrichs Goldschatz durch die Nylonstrumpfhose schimmern. Sie roch traurig ...."

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Simon N. am 12. März 2009
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Also um eines vorweg zu nehmen: dies ist, so weit ich mich erinnern kann, meine erste Buchrezension.

Ich muss jeden Interessenten vorwarnen! Bevor man sich dieses Buch zulegt - muss man wissen, wer Stermann und Grissemann sind - oder zumindest die Gürtellinie an den Knien tragen.

Jedem Fan der Beiden, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Im Grunde liest es sich, wie sich ihr Kabarettprogramm hört. Die Gedankengänge wirken zwischengeschoben und teils sprunghaft bis unzusammenhängend. Ich habe mir vorgestellt wie Stermann und Grissemann lachend am PC saßen und jeder was zum Besten gab, oder jeder seinen Teil schrieb.
Man darf hier keinen einfach zu lesenden Roman erwarten. Es ist viel mehr eine verworrene Geschichte voller Humor und Ohrfeigen ins Gesicht der Realität :)

Ich selbst habe genau so viel beim Lesen der Biographie (und den Lebenswegen aller Bekannten des Bruno A. Sauermann) gelacht, wie bei den Reisetagebüchern der Autoren (2.Teil des Buches mit dem Titel "Tropen").

Sehr empfehlenswert!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Flavius zu Wittenberg am 3. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
...der Geburtsort des Protagonisten Bruno A. Sauermann. Von dort treten er und seine Zeitgenossen (etwa der legendäre "Einschreier" Friez Stamml oder die Quallenmuseumsdirektorin Ildokó Turkman) eine Reise durch das Weltgeschehen am Beginn des 20. Jahrhunderts an.
Die beiden Autoren "recherchierten" für die Lebensgeschichte des Kaffeerösters 20 Jahre, um dann dieses wissenschaftliche Werk in ihrem (nämlich dem klassischen Stermann-und-Grisseman-)Stil zu veröffentlichen.
Es ist eine Irrfahrt des schrägen Humors durch die Welt und die politischen Verirrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dadaismus pur. Komik pur.

Bei Stermann und Grissemann gibt es nur eine Möglichkeit: Entweder man liebt die beiden oder man hasst sie. Genau dasselbe gilt für Debilenmilch. Hat man sich jedoch daran gewöhnt, ist es äußerst kurzweiliger Lesestoff mit komplett neuen geschichtlichen Aspekten.

Von mir gibt es vier Sterne: Spannende Geschichte, viel schräger Humor und dramatische Wendungen und Intrigen. Den fünften Stern gibt es nicht, das angehängte Tagebuch der beiden ist entbehrlich. Aber ohne die obligatorischen Einträge geht's anscheinend nicht. Aber ansonsten: Große Klasse, Hörbuch wäre wünschenswert, Dialekte der Figuren sind einmalig!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Erika Netzer am 7. November 2007
Format: Taschenbuch
Ein unglaublicher nonsens, auf den man aber erst mal kommen muß. Die verschiedenen Charaktere, deren jeweilige Geschichte und die gesamte Story ist gesponnen, fesselnd und witzig zu gleich. Unstrittig: man liebt das Buch und diesen Stil oder haßt es, dazwischen gibt es eigentlich nichts. Ich habe das ganze Buch an einem Tag durchgelesen incl. der Reiseberichte. Allein die Nummer mit dem Sonnenmilchtest und Werner macht dies schon lesenswert. Schaue mir bei Gelegenheit mal die Show der Beiden an.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wirtshausberater am 18. November 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das österreichisch-norddeutsche Satirikerduo Christoph Grissemann und Dirk Stermann erzählt die Biographie des fiktiven Kaffeerösters Bruno A. Sauermann von Ende des 19. Jahrhunderts bis 1933. Der umtriebige Kaffeeunternehmer Sauermann erfindet nach kuriosen, aber erfolglosen Kaffeesorten endlich die "Debilenmilch" und wird damit reich und berühmt. Dabei handelt es sich um Milchkaffee, der seinen Namen von degenerierten Adligen bezieht, deren Samenspenden mit verkocht werden. Genauso kurios bis surreal ist der Rest der Handlung, die mit gut erfundenen Quellen belegt wird. Beispielsweise stirbt Sauermann nach einer Weltreise an "Klopfhoden". Den zweiten Teil des Buches bilden gut 40 ein- bis zweiseitige Reisebeschreibungen der Länder, die Grissemann und Sternmann auf Sauermanns Spuren besucht haben (wollen).

Das Buch ist ein Füllhorn an skurrilen Einfällen mit bemerkenswerter Gag-Dichte. In den Dialogen werden zahlreiche Dialekte sehr schön getroffen und auch die Reiseberichte sind äußert amüsant. Diese Elemente zusammen ergeben dennoch kein gut lesbares Buch, weil die Erzählweise im Stil einer Chronik die Charaktere wenig plastisch macht. Die Figuren dienen nur als Schablonen, die mit Gags gefüllt werden und daher leblos bleiben. Das ist schade, denn die vielen guten Ideen hätten einen großen dadaistischen Roman ergeben können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Philipp Reichelt am 26. April 2011
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Um dieses Buch gut zu finden, muss man den Humor von Grissemann und Stermann kennen und mögen. Die Geschichte des Kaffeerösters Bruno A. Sauermann ist eine gut lustig erzählte Story. Sie fesselt nicht, aber sie ist unterhaltsam und dient dem Zeitvertreib. Einige Passagen sind schon sehr lustig und typtisch für den Humor der beiden. Mache Passagen sind aber auch reiner Quatsch, dass ich selbst nict drüber lachen konnte ( und das will was heißen). Das Reisetagebuch im Anschluß der Geschichte war etwas zu lang. Ein paar Seiten weniger hätten es auch getan. So war zum Schluß dann iwie die Luft raus.

Dennoch würde ich jedem Fan der Beiden, einen Kauf empfehlen. Eine amüsante Gechichte mit vielen humorigen Höhepunkten.
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