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Deathhammer (Limited Edition) [Doppel-CD]

Asphyx Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Deathhammer (Limited Edition) + Death...the Brutal Way + Last One on Earth
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Produktinformation

  • Audio CD (24. Februar 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Century Media (EMI)
  • ASIN: B006U7ZVV0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.839 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Into The Timewastes
2. Deathhammer
3. Minefield
4. Of Days When Blades Turned Blunt
5. Der Landser
6. Reign Of The Brute
7. The Flood
8. We Doom You To Death
9. Vespa Crabro
10. As The Magma Mammoth Rises
Disk: 2
1. Der Landser (German Version)
2. Death The Brutal Way
3. Os Abysmi Vel Daath
4. Bestial Vomit
5. We Doom You To Death

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Kundenrezensionen

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie immer toll! 24. Februar 2012
Von Thorsten TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Die neue Asphyx "Deathhammer" fängt ohne Intro mit dem Song "Into The Timewastes" an und nach 2 Sekunden weiß der Death Metal Fan wer dort spielt. Sound und Stimme sind einfach unverwechselbar! Martin van Drunen und der unglaublich fette, tief gestimmte, leicht schleppende Metal mit gut hörbarem Bass sind einfach Stilmittel die man nicht ignorieren kann. Der Titel ist laut Band als Anleitung zu verstehen wie man Death Metal zu spielen hat und handelt von den Ketzern des heutigen Death Metals. Lustig! Ganz ehrlich, ich zähle mich keinesfalls zur ewiggestrigen Fraktion, aber Asphyx sind einfach geil und haben einen Mördersound (Dan Swanö - Mix und Mastering) der echt klingt und nicht aufgesetzt, künstlich oder voller Trigger scheint. Das Axel Hermann Cover erinnert mich spontan an 90er Jahre Großtaten des Herrn Seagrave und bestätigt den Hauszeichner der Band in seinem Amt.
So gibt es flotte Nackenbrecher, Midtemposongs und schleppende, lange Doom-Deather der Sorte "Minefield" , "We Doom You To Death" (Songtitel des Jahres!) oder
"As The Magma Mammoth Rises". Im Endeffekt ist das wie immer bei Asphyx. Doch die Niederländer kommen nicht so oft mit einem Album um die Ecke und sind wie immer toll!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von muffy666
Format:Audio CD
Im Gegensatz zu anderen (Death Metal) Bands, die erstmal langwierige Intros mit viel Brimborium abfackeln müssen, bekommt der Hörer bei diesem Album in der Nanosekunde, in der der Laser die Disc berührt, unmittelbar den vollen Fratzenhammer in die Visage. Auf den Punkt sind Drums, Bass, Gitarren und vor allem der dieses Mal wieder überirdische Keifgurgelkeuch-Gesang des Martin van Drunen am Start und fönen einem eine gute Dreiviertelstunde lang eine inverse Leningrad Cowboys Frisur - wenn die Haarpracht mitmacht.

Nach dem ohnehin schon sehr starken Vorgänger konnte die Band ihr Konzept aus relativ simplen aber umso zwingenderen Riffs, einem unglaublich fetten (Bass-) Sound, und dem Wechsel von schnellen und langsamen Passagen sowie herrlichem Gekloppe und getragenen und nachdenklichen Passagen verfeinern und per heute perfektionieren.

Die ersten beiden Tracks sind relativ kurze Knüppelorgien, die aufgrund des simplen aber sehr effektiven Drummings von Bob Bagchus irgendwie einen unwiderstehlichen Swing haben. Danach wird bei Minefield erstmal auf die Bremse getreten und man schleppt sich in getragenem bis stampfenden Tempo übers Minenfeld. Am Ende gibts ein sehr melodiöses Fadeout, bei dem sich die Hail of Bullets Herkunft von Gitarrist Paul Baayens deutlich heraushören lässt (Berlin & To Bear The Unbearable lassen grüßen). Ich finde, dass Paul ein echter Gewinn für die Band ist und die früher als "nervenzerfetzenden" Doom Passagen (vor allem da teilweise ziemlich - gewollt - dissonant) durch den melodiöseren Approach deutlich mehr Klasse gewonnen haben, wenngleich eine gewisse Konvergenz der Bands Asphyx und Bullets hier schon zum Greifen nahe ist. Aber wenn man mal vergleicht, was sich seine Vorgänger, vor allem unter der Flagge Soulburn für einen Stiefel zusammengespielt haben, ist Baayens hier der richtige Mann.

Anyway - mit "Of Days When Blades Turn Blunt" wird wieder überwiegend gekloppt. Auch wenn bisweilen kritisiert wird, dass die Band ihr eigentliches Trademark "Doom" auf diesem Album etwas vernachlässige, finde ich die z.T. an Massacre oder Leprosy erinnernde Konsequenz im Uffta-Beat ziemlich gelungen.

Auch der fünfte Titel ist wieder ein (über)langes Doom-Stück, dass neben kleineren Eruptionen auch wieder ein großes Finale im HOB-Stil hat. Musikalisch sehr gelungen. The Flood ist ein flotterer Groover, der bislang noch nicht so die Akzente setzen konnte. Dann kommt das vorab bekannte "Doom you to Death", dass mich vom Hauptriff irgendwie an Slowly We Rot erinnert, aber bei dem ausnahmsweise mal nicht die so geniale Balance zwischen schnell und langsam bzw. im Hinblick auf die Songlänge gefunden wurde. M.a.W. - datt Dingen könnte locker zwei Minuten kürzer sein.

Mit Vespa Crabo wird wieder in höheren Tempi operiert, wobei hier das typische Rumpel-Triolenfeeling gefällt. Den ganz großen Abschluss bildet das Magma Mammut, yay. Hier wollen einige Leute Bathory raushören. Mich erinnert das aber irgendwie eher an eine Mischung aus Amon Amarth und vor allem den Song "The Brimstone Gate" von Naglfar (Diabolical), was vielleicht auch am triolischen Feeling und den leichten Black Metal Vibes liegt. Insgesamt ein krönender Abschluss für ein in sich geschlossenes Album, dass keine nachhaltigen Schwächen enthält und im Hinblick auf Songwriting und Sound nochmals eine signifikante Steigerung gegenüber dem Vorgängeralbum darstellt. Da dieses bereits mit 5 Sternen verarztet wurde, insoweit zwingend erneut die Höchstnote.

Tja. Ach ja, wer jetzt noch ernsthaft immer noch The Rack und Last One hinterherheult, der... dann... ach ist mir doch Wurz.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kneel, you dogs! 4. März 2012
Format:Audio CD
Asphyx anno 2012 feiern. Und zwar vor allem sich selbst! Womit? Mit gutem Recht! Denn das neue Album 'Deathhammer' ist genau das, was der Titel verspricht, die Vollbedienung jener old school Elemente, die sie seit nunmehr 25 Jahren auf ihre stets wachsende Anhängerschaft loslassen. Eine Lehrstunde für alle, die den Kern dessen, was Death Metal seit seinen Ursprüngen Mitte der 80er Jahre ausmacht, erfassen möchten.

Im unmittelbaren Windschatten von Pionieren wie Possessed und Death, waren Asphyx von Anfang an dabei und wurden nie müde, das Ideal des aus Prinzip simplen Stils in seiner ursprünglichsten und bewusst primitiven Art zu pflegen. Kein Experiment zu viel, kein Lob auf konservative Death Metal-Werte zu wenig. Uptempo im Wechsel mit lavazähen Doom-Passagen. Unabhängig vom jeweils aktuellen Sänger immer mit kaputter Stimme und tiefem Gegrunze und hysterischem Gekreische gekrönt. Dabei war der Name Asphyx immer mehr als die Summe seiner Teile. Kein Mitglied, selbst Gründer und Urviech Bob Bagchus, schaffte es, auf jedem unter dem Banner Asphyx laufenden Album vertreten zu sein. Dennoch wurde der Fan niemals enttäuscht. Wo Asphyx draufsteht, ist auch Asphyx drin. Nicht mehr und nicht weniger.

Wer also bereits das 2008 erschienene Comeback-Album 'Death... the brutal way' im Schrank stehen hat, kauft sich 'Deathhammer' nur deshalb, weil er neues Material nach der altbekannten Formel erwartet. Und wird mit Sicherheit nicht enttäuscht. Sofern in diesem Kontext von der Terminologie gestattet, gelingt Asphyx mit dem unter drei Minuten dauernden Titeltrack sogar so etwas wie ein Hit! 'Deathhammer' feiert sich selbst und demütigt alle Wannabes mit der Einfachheit seiner um sich schlagenden Argumente. Kniet nieder, ihr Bauern, die Holländer sind da! 'Deathhammer' ist ein Fest auf die alten Zeiten und die Tatsache, von den Protagonisten ins Hier und Heute gerettet worden zu sein.

Ein weiterer sich selbst feiernder Höhepunkt ist das bereits von der Split Single mit den finnischen Doom-Hoffnungsträgern Hooded Menace bekannte 'We doom you to death'. Der Chorus ist ein Death/Doom-Traum, wie man ihn sich wünscht. Die Botschaft: Wir walzen alles nieder, was sich in den Weg zu stellen wagt. Gefährlich nah an Manowar-mäßiger Death-to-false-Metal-Attitude, kann man es Van Drunen & Co trotzdem irgendwie nicht übel nehmen, dass sie die Früchte ihrer ein viertel Jahrhundert dauernden Treue gegenüber ihrer Musik ernten möchten. Phrasenschwein hin oder her: This album is as true as it gets.

Wer die Möglichkeit hat, sollte sich in jedem Fall noch schnell die limitierte Erstauflage mit Bonus-CD sichern. Fünf Extra-Tracks, wobei neben einer Gänsehaut verursachenden deutschsprachigen Version von 'Der Landser' u.a. auch eine Coverversion von Ur-Einfluss Celtic Frost (Os Abysmi Vel Daath, vom Monotheist-Album) enthalten ist. Wie gesagt, Vollbedienung!

Bow down to the Deathhammer!
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