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Death in Venice [VHS]

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Produktinformation

  • Sprache: Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch
  • Anzahl Disks: 1
  • Produktionsjahr: 1971
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: 630026856X

Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

80 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Armin Jaeger am 13. März 2005
Format: DVD
Der Film ist ein mustergültiges Beispiel für eine perfekte Filmadaption und der zugrundeliegenden Erzählung Thomas Manns mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Visconti macht aus einem Sprachwerk eine mit Mahlers Musik unterlegte visuelle Symphonie. Wohlüberlegt sind die verbessernden Kürzungen wie ein orgiastischer Traum, der Prolog in München und das unverfilmbare philosophierende vierte Kapitel. Einige Änderungen sind dem Medium Film geschuldet wie die Änderungen des Protagonisten vom Schriftsteller zum Komponisten, andere Ergänzungen aus Manns "Doktor Faustus" fügen sich nahtlos in die Geschichte ein. Das Resultat zieht den Zuschauer mit einem hypnotisierend langsamen Rhythmus in seinen Bann und führt den schrittweisen Zusammenbruch der Selbstkontrolle eines Menschen vor, der sich einer verbotenen Liebe hingibt. Auch die Besetzung mit Dirk Bogarde, der Mut zur Lächerlichkeit aufbringt, Silvana Mangano in einer eleganten Nebenrolle und dem außergewöhnlich schönen Björn Andresen ist makellos. Die einzige Achillesferse des Films sind die schwerfälligen Dialog-Flashbacks mit Alfred, die teils ganz ernst die Philosophie des Films transportieren sollen, teils sowenig wie alle anderen Dialoge in diesem Film wichtig sein sollen und leider letzten Endes einfach nur in ihrer Schwülstigkeit nerven. Davon abgesehen ist "Der Tod in Venedig" mit seinem detaillerten Dekor und der visuellen Pracht, die mit einer brillanten Kamera eingefangen wird, eines der Meisterwerke der Filmgeschichte schlechthin.
Die 2-DVD Special Edition ist dem Rang des Films angemessen, neben einem tadellosen Transfer gibt es 3 Trailer und verschiedene Kurzdokus.
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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Busch am 2. März 2004
Format: DVD
Morte a Venezia (Luchino Visconti, 1970)
1970 verfilmte der italienische Meisterregisseur Luchino Visconti Thomas Manns berühmte Novelle „Der Tod in Venedig", die den Tod des alternden Schriftstellers Gustav von Aschen-bach im untergehenden Venedig und das Dekadenzproblem in Thomas Manns Werk in extrem zugespitzter Form behandelt. Das Ergebnis gehört ohne Zweifel zu den besten Literaturverfilmungen, die es gibt. Vor allem weil es dem audiovisuellem Medium gelingt, die Atmosphäre der Textvorlage mit den eben nur ihm eigenen und zur Verfügung stehenden Mitteln kongenial (erwähnt sei hier vor allem die Musik aus Gustav Mahlers 3. und 5. Symphonie) einzufangen. Der schmale Grat zwischen unangemessener Verfälschung und nur reproduzierender Kopie ist perfekt gelungen.
In ruhig-bedächtigen, eng an die Erzählung von Thomas Mann angelehnten symbolträchtigen Bildern erzählt Visconti von Aschenbachs (sehr überzeugend: Dirk Bogarde) schicksalhafter Verstrickung an die Lagunenstadt, deren schon vom Tode gezeichneter Schönheit er sich ebenso wenig mehr rechtzeitig entziehen kann wie dem zwar kränklich-dekadenten, aber gleichsam die Schönheit verkörpernden Knaben Tadzio. Überdeutlich werden die Stationen auf dem Weg des unaufhaltsamen Verfalls der Künstler- und Fin-de-siècle-Figur sichtbar gemacht, immer wieder unterlegt und vertieft mit Rückblenden auf Aschenbachs Lebensgeschichte. In Anlehnung an Szenen aus Thomas Manns Roman „Doktor Faustus" deutet Viscontis Film den berühmten Schriftsteller in einen gescheiterten Komponisten um, der an einem sinnenfeindlichen, die absolute reine Schönheit darstellen wollenden Ideal scheitert.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von avvocato am 20. Mai 2009
Format: DVD
Thomas Manns Opus Magnum (neben dem Zauberberg und den Buddenbrooks) wird wohl ohnedies fast jeder kennen.
Biologisch - und geistig! - deutlich vorgealterter Komponist, an seinen eigenen hehren Maßstaben gescheitert, begibt sich aus den Bergen Bayerns nach Venedig, um dort "auszuspannen". Gebrochen an Geist und Gesundheit, lernt er dort Tadzio kennen, einen schönen "Jüngling" aus adeligem Hause. Nach und nach steigert sich des Meisters Verlangen, der wieder zu leben lernt; nur: wird es erfüllt werden?

Vorweg: ein meisterhaftes Stück Film.

Visconti kann's einfach, ist man versucht zu sagen: derart fesselnde, schwelgende Bilder hat man selten gesehen. Konzis, aber nie voyeuristisch, begleitet die Handkamera die Genese des alten Narren, die Werdung des nochmaligen Menschen, und dessen Fehlen. Mit sparsamsten Mitteln wird auf das Wesentliche reduziert.

Dies gilt auch für Schauspielleistungen - meisterhaft gibt Bogarde den Desillusionierten, Wiedererwachenden; unnachahmlich wird der androgyne Hermes dargestellt - und Musik (Mahlers Dritte und Fünfte reichen zitatweise völlig aus, um sprachmächtige Bilder nicht zu illustrieren, nein, zu verstärken).

Und, zurück zur Story: Die Entwicklung nimmt ungemein gefangen.
Am Ende stellt sich die Frage: hat sich der nunmehrige Daseinszweck für den Titelhelden erfüllt? Das Absterben, versunken in des Jünglings Abbild - Ideeverwirklichung oder (nur) ein Vorgschmack auf Erhofftes? Raum für Gedankenreisen bleibt genug. Ein Meisterwerk.

Kurzum: Anspruchsvolles Cineastenvergnügen auf höchstem Niveau. Zehn von Fünf.
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