Donald Strachey, Albanys einziger (geouteter) schwuler Privatdetektiv, wird von den Eltern eines Mordverdächtigen engagiert, um diesen zu finden. Seine Unschuld soll interessanterweise nicht bewiesen werden, doch ist das der Weg, den Strachey bald beschreitet. Doch für die Lösung des Rätsels, die in der Vergangenheit des Gesuchten zu liegen scheint, muß Strachey ihn erst mal finden.
"Death Trick" ist der Auftakt einer mehrbändigen Krimiserie, die nun offenbar dankenswerterweise neu aufgelegt wird. Es ist weder stilistisch noch kriminalistisch herausragend, liest sich aber sehr nett und komplett von selbst. Eine schöne Dosis Humor ist auch kein Fehler. Die größte Stärke aber sind die Charaktere, allen voran Strachey selbst, der ausgesprochen sympathisch ist. Gut getroffen ist auch sein Freund Timmy, der nicht die typische Rolle als Stichwortgeber einzunehmen scheint, sondern selbst recht lebendig ist. Außerdem ist es einfach erfrischend, daß wir hier mal einen Helden haben, der von Anfang an in einer glücklichen Beziehung lebt.
Ich freue mich sehr darauf, Strachey und Timmy wiederzutreffen.