Wir haben "Death of a Salesman" in der zwölften Klasse im Englisch-Leistungskurs gelesen. Das Drama beschäftigt sich mit dem Vertreter Willy Loman, der an seinem Lebensziel, nämlich möglichst schnell und unkompliziert reich zu werden, scheitert. Dieses Scheitern erklärt sich vor allem dadurch, dass er ein falsches Bild von sich selbst und die falschen Werte und Normen hat, die er auch an seine beiden Söhne weitergibt, was zu vielen interessanten Konflikten im Verlauf des Stücks führt. Viele Szenen des Dramas spielen in einer von Willy erfundenen beziehungsweise idealisierten Version der Vergangenheit, weshalb Arthur Miller das Stück ursprünglich auch "The Inside of his Head" nennen wollte. Dies macht das Schauspiel einerseits etwas komplexer und daher schwieriger zu verstehen, aber auch interessanter. Bei der vorliegenden Klett-Ausgabe fallen besonders die sehr guten Vokabelangaben auf. Diese sind zwar vorwiegend in Englisch, aber trotzdem gut zu verstehen und hilfreich. Außerdem wird das Drama um einige Sekundärtexte ergänzt, die helfen, es besser zu verstehen. Ein hervorragendes Stück amerikanischer Literatur in einer guten Studienausgabe, die ihr Geld eindeutig wert ist.