RAM, die schwedischen Heavy-Metaller haben mit "Death", eine recht gute, jedoch relativ unspektakuläre Platte herausgebracht. Die 10 Stücke sind auf 48:08 Minuten verteilt und sind recht "Heavy-Metal-Klassisch", gehalten. Die 80er Jahre lassen grüßen.
Mein Vorrezensent hat einige Dinge richtig erläutert. Ähnlichkeiten mit JUDAS PRIEST und MALICE, sind unüberhörbar, jedoch ist ein Vergleich mit MERCYFUL FATE auch teilweise angebracht. Auch ist die Produktion recht gut geworden und auch die Vocals sind in Ordnung. Leider schneidet "Death" bei mir nicht ganz so gut ab, weil einige Stücke leider nur relative "Heavy-Metal-Durchschnittskost", bieten. Ausnahmen sind: "Under The Scythe", "Flame of the Tyrants", "1771" und das geniale "Frozen". Auch gefällt mir recht gut, dass die Songs oft immer "treibend" sind und nach vorne gehen. Das reicht aber leider nicht für 5 Sterne. An Judas Priest, Malice und auch Mercyful Fate, kommen Ram Spiel.-und Songtechnisch, kaum heran, dass ist definitiv so. Jedoch, sie bemühen sich und haben Spielfreude, dass hört man gut heraus.
Fazit:
Wer generell auf 80er Jahre Heavy Metal steht, der kann ruhig zugreifen. Wer auf anspruchsvolleren und etwas "komplexen" Heavy Metal steht, dem rate ich etwas zur Zurückhaltung und zum rigorosen durchtesten von "Death". "Death" ist sicherlich keine schlechte Platte und ich tendiere zwischen 3-4 Sternen. Nun gut, ich gebe ihr einfach mal 4 Sterne. Zwar "gerade noch so", aber immerhin (Genrebezogen).