Ving Rhames (bekannt aus Con Air, The Tournament, Piranha 3D), spielt einen Ganoven der wegen eines Banküberfalls und dem Mord an einem Polizisten auf eine Gefängnisinsel kommt, um dort seine lebenslange Strafe abzusitzen. Doch dieses Gefängnis ist nicht irgendeines, nein nein, in der Zukunft sind die Strafanstalten nicht mehr in öffentlicher Hand, sie werden von Privatunternehmen gewirtschaftet und diese sind wie wir seit der letzten Wirtschaftkriese wissen, doch tatsächlich Gewinn orientiert. Das bedeutet, dass die Insassen live im Fernsehen gegen andere Mithäftlinge in einem "Death-Match" antreten müssen. Mann gegen Mann, bis einer stirbt. Doch da die Einschaltquoten stagnieren muss ein neues Konzept her und dieses heißt: Wettrennen mit schwer bewaffneten Autos, bloß das hier noch ein paar mehr sterben.
Die Geschichte scheint für Actionfilmliebhaber bekannt zu sein, jedenfalls der Teil mit den Autorennen. Jason Statham spielte ja schließlich schon im ersten Teil den "Schuhmacher der Knasties". Teil 2 hinkt, wie es meistens so kommt, dem ersten Teil hinterher, doch schlecht ist er keines Falls. Ving Rhames spielt seine Rolle glaubwürdig und allein der Fakt das Danny "Machete" Trajo mitspielt, lässt es zu, mal einen Blick auf den Film zu riskieren.
Die Action ist nett auch wenn die Spannung hier und da auf der Strecke bleibt. Eine Mischung aus "Stählender Faust" und hm...naja Death Race 1 halt. Ganz unterhaltsam.
Action: 4/5 Popcorntüten
Spannung: 2/5 Popcorntüten
Anspruch: 2/5 Popcorntüten
Unterhaltung: 4/5 Popcorntüten
Fazit: 3 Popcorntüten -> Nette Action für Zwischendurch, mit viel Blech, Blut und eine sexy Lauren Cohan. Besonderes sollte man nicht erwarten, doch für einmal anschauen ist es vollkommen in Ordnung.