zumm31
Preis: EUR 13,75
Auf Lager.

8 Angebote ab EUR 10,99

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
 
 
Death Proof - Todsicher [HD DVD]
 
Größeres Bild
 

Death Proof - Todsicher [HD DVD]

HD DVD ~ Kurt Russell
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (289 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


5 neu ab EUR 13,75 2 gebraucht ab EUR 10,99 1 Sammlerstück(e) ab EUR 17,00
LOVEFiLM DVD-Verleih
Leihen Sie DVDs bei LOVEFiLM.de
Empfohlen von Amazon.de. 14 Tage kostenlos testen. Mehr dazu

Hinweise und Aktionen


Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Death Proof - Todsicher [HD DVD]
78% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Death Proof - Todsicher [HD DVD] 3.3 von 5 Sternen (289)
Inglourious Basterds
12% kaufen
Inglourious Basterds 3.4 von 5 Sternen (285)
EUR 14,99
Good Will Hunting
4% kaufen
Good Will Hunting 4.4 von 5 Sternen (55)
EUR 2,99
Sieben (Einzel-DVD)
3% kaufen
Sieben (Einzel-DVD) 4.5 von 5 Sternen (165)
EUR 4,97

Produktinformation

  • Darsteller: Kurt Russell, Sydney Tamiia Poitier, Rosario Dawson
  • Regisseur(e): Quentin Tarantino
  • Format: Anamorph, Widescreen, PAL, Dolby, DTS
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 30. Juni 2008
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (289 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000Y0UZPG
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 29.569 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Movieman.de

Die Idee, Grindhouse neu aufleben zu lassen, ist an sich schon nicht gerade umwerfend, denn warum man künstlich einen Film schlechter machen soll, um ein Feeling heraufzubeschwören, das man nur in schäbigen Kinos der 70er Jahre haben konnte, macht nicht wirklich Sinn. Was Tarantino hier macht, ist nichts anderes, als einer Zeit nachzuhängen, die längst vergangen ist. Er ist wie der Sportcrack in der Schule, der im Leben nichts erreicht hat und sich stattdessen an die gute alte Zeit erinnert. Dabei hat Tarantino ein Drehbuch und damit einen Film abgeliefert, der absolut indiskutabel ist. Wäre er nicht Tarantino, kein Studio hätte dieses Skript verfilmt. Und wäre er nicht Tarantino, jedes Studio hätte ihm einen solchen Film um die Ohren gehauen. "Death Proof" ist in sich nicht stimmig. Es vergehen geschlagene 40 Minuten, bis die Handlung wirklich einsetzt. Bis dahin sitzen Stuntman Mike und all seine späteren Opfer in einer Bar und reden, wie es Tarantinos Art nun mal so ist, über rein gar nichts. Interessanterweise sabotiert Tarantino seinen eigenen Ansatz auch gleich wieder, denn während die Art des Films deutlich nach den 70er Jahren aussieht und auch die Klamotten und Haare jener Ära zu entstammen scheinen, benutzt man doch auch Handys. Damit endet der Film irgendwo im zeitlichen Nirvana. Nach der Hälfte kippt der Film, 14 Monate sind vergangen und Stuntman Mike sucht neue Opfer. Diese zweite Hälfte ist etwas besser, auch wenn sich Tarantino hier auch nicht zurückhalten kann und sinnentleerte Dialoge am laufenden Band produziert. Die Action der Verfolgungsjagd kann dann für milde Unterhaltung sorgen. Wer Grindhouse- oder B-Filme der 70er oder 80er Jahre sehen will, der sollte einfach in die Videothek seines Vertrauens gehen und sich x-beliebige Actionkracher aussuchen. Da diese Film schlecht sind, weil ihre Macher rein gar nichts können, sind sie im Endeffekt auch spaßiger. Tarantinos "Death Proof" ist von A bis Z geplanter Trash, der aber - und darum scheitert er - bemüht und unwirklich erscheint. Fazit: Karrieretiefpunkt von Quentin Tarantino

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch gewollt mies zusammengestoppelt, so dass man hier nur schwer richtig werten kann. Der Ton hätte auf jeden Fall wuchtiger sein können und müssen.

Bild: Die Bewertung des Bildes fällt hier natürlich schwer, da vieles, was sonst zu enormem Punktabzug führt, hier natürlich gewollt ist. So ist die Vorlage grauenhaft erhalten, hat Dropouts am laufenden Band, Laufstreifen, Kratzer, Dreck - was auch immer man sich vorstellen kann. Dies betrifft aber nur die erste Hälfte des Films, die zweite wartet mit deutlich besserem Bild auf. Die Farben sind aber dennoch etwas grell. Dazu kommt ein weitgehend rauscharmes Bild und ein auffälliger Kontrast, der besonders zum Überstrahlen neigt. Die Schärfe ist teils ziemlich mager ausgefallen, aber auch hier gilt, dass die erste Hälfte schlimmer aussieht als die zweite (00:21:22; Haare).

Ton: Auffällig an der deutschen Fassung ist ein blecherner Hall, der vermutlich Absicht ist, auch wenn er im Original nicht vorhanden ist. Dazu kommen Knacksen in der Tonspur, Tonrisse und ein Surroundmix, der nur bei der Autoverfolgungsjagd am Ende echte Wirkung entfaltet. Ansonsten ist das Geschehen ziemlich ruhig gemischt, wobei große Strecken des Films ohnehin nur aus sinnfreiem Gelaber bestehen. Die Musik wird schön über die verschiedenen Kanäle angespielt, der Bass haut nur bei den Crashs am Ende richtig rein.

Extras: Es gibt eine kleine Musikauswahl und den Trailer. Das ist mager, aber wer will, kann sich ja noch mit der 2-Disk-Special-Edition erfreuen. --movieman.de

OFDb.de

"Gemessen an dem, was Quentin Tarantinos neuer Film vermutlich sein möchte, nämlich nicht nur eine ehrenwerte Verbeugung vor den sleaze movies der Grindhouse-Ära, sondern ganz sicher auch eben selbst ein Vertreter des schmuddeligen Exploitation-Kinos, scheitert er grandios. "Death Proof" wäre so und wohl bestimmt auch nicht so ähnlich kaum in einem schäbigen Double Feature mit urigen Zombies, irren Highwaykillern oder satanischen Teufelsweibern gelaufen, denn er ist ganz einfach - viel zu gut. Und das ist in der Tat ein Problem: Da kann Tarantino das Filmmaterial so kokett verunstalten wie es ihm beliebt, hier einen Drop Out reinsetzen und da ein paar Cigarette Burns platzieren, den Ton knacksen und springen lassen oder das Bild auch mal eben beabsichtigt unbeabsichtigt schwarzweiß tünchen. Doch das nimmt seinem Film nicht jene Widersprüchlichkeit, die ihm den angepeilten Status eines Klassikers verwehren wird.

Ganz egal, ob es sich nun um "Vanishing Point", "Gone in 60 Seconds" oder "Death Race 2000" handelt, sie alle besitzen etwas, das "Death Proof" ganz gewiss fehlt: Nichts. Mit geringen Budgets, wenig talentierten Darstellern und meist überaus beschränkten Dialogen sind sie doch nur auf das Wesentliche aus, ohne geistige Umschweife und ohne Rücksicht auf Verluste - Sex(ismus) und Gewalt(verherrlichung) bestimmen die Handlung, das Mittel als Zweck begriffen, um in den Mitternachtsvorstellungen ein paar schnelle Dollar zu scheffeln. So arbeitet Tarantino nicht, trotz seiner enormen Sympathie fürs Genre. Sein Film orientiert sich nur in der amüsant infantilen Dramaturgie an den Vorbildern, manch ästhetische Verunglimpfung inbegriffen (das überrote Blut, das in gleichmäßigen Streifen auf den Scheiben des Autofensters klebt, zählt noch zu den gelungenen Details), und stellt sich mit bemerkenswertem Bewusstsein gewohnt selbst aus: Wir machen hier Old School-Retro-Grindhouse-Kino, ganz postmodern und selbstreflexiv. Basta!

Nur hätte es da ein wenig mehr Konsequenz gebraucht. Tarantinos Dialoge sind viel zu clever, mehrdeutig und verschachtelt, sein visueller Stil wesentlich zu elegant, gerissen und ausgefeilt, um auch nur für eine Minute als Möchtegern-Schund funktionieren zu können. Sein Gespür für den richtigen Ton einer jeden Szene, die großartige Musikauswahl und überhaupt die Fähigkeit, etwas grundsätzlich Banales zum Gegenstand eines ganzen Handlungsabschnittes zu machen und somit quasi aus dem Nichts heraus eine innere Spannung zu evozieren, das alles ist eben nicht sleazy, campy oder cheap, sondern einfach wunderbar unterhaltsam, sympathisch, hochwertig. Und auch wenn Tarantinos Film bestenfalls als Edel-Hommage durchgeht, so ist er als Nicht-Grindhouse-Film letztlich sogar Teil eines eigenständigen, (post)modernes Actionkinos, als Film mit unbestrittenen Qualitäten, die für sich genommen viel zu erwähnenswert sind, als dass sie einfach ignoriert werden könnten.

Da tut es "Death Proof" womöglich nur gut, dass er nach dem katastrophalen Einspielergebnis des Double Feature-Projekts ähnlich wie auch Robert Rodriguez' "Planet Terror" separat vermarktet wird, in einer längeren und souveräneren Version. Denn einerseits erscheint die Ambition des Films nicht mehr ganz so misslungen, wenn er aus dem Kontext des "Grindhouse"-Spektakels gelöst wird, vor allem aber gliedert sich "Death Proof" für sich genommen bereits in zwei Teile. Nachdem Kurt Russell, der lange nicht mehr so gut war wie in der Rolle des Maniac on the Loose Stuntman Mike, die drei vermeintlichen Heldinnen zur Strecke gebracht hat, erzählt der Film die nahezu gleiche Geschichte noch ein zweites Mal, mit anderen (starken) Frauen im Mittelpunkt und einem irren Schlussgag. Was sich hier irgendwo zwischen quietschenden Autoreifen, augenzwinkerndem Feminismus und schwungvollen Jukebox-Plattitüden bewegt, ist nichts weiter als gewollter, aber doch schwer amüsanter Retro-Trash, der Tarantinos Versprechen nach dem zweigeteilten "Kill Bill" dann sogar doch noch ein wenig einlöst: Zwei Filme zum Preis von einem. Danke vielmals.

--- Rajko Burchardt (Mr. Vincent Vega)"

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Four Rooms

Four Rooms

DVD ~ Tim Roth
3.3 von 5 Sternen (63)  EUR 9,99
Inglourious Basterds

Inglourious Basterds

DVD ~ Brad Pitt
3.4 von 5 Sternen (285)  EUR 14,99
Pulp Fiction (Collector's Edition, 2 DVDs)

Pulp Fiction (Collector's Edition, 2 DVDs)

DVD ~ John Travolta
4.3 von 5 Sternen (235)  EUR 9,99
RockNRolla

RockNRolla

DVD ~ Gerard Butler
3.6 von 5 Sternen (75)  EUR 7,99
Jackie Brown

Jackie Brown

DVD ~ Pam Grier
Weitere Artikel entdecken

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(15)

 

 

Kundenrezensionen

289 Rezensionen
5 Sterne:
 (115)
4 Sterne:
 (34)
3 Sterne:
 (34)
2 Sterne:
 (35)
1 Sterne:
 (71)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.3 von 5 Sternen (289 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Tarantino verschleudert sein Talent, 4. Januar 2008
Diese Rezension stammt von: Death Proof - Todsicher (DVD)
Keine Frage: Quentin Tarantino liebt Kino. In jeder Einstellung spürt man, auch in diesem neuesten Werk "Death Proof", dass hier ein Regisseur mit absolutem Enthusiasmus zur Sache geht. Man hat nie das Gefühl, dass er mit seinen Filmen das schnelle Geld machen will. Tarantinos Filme sind witzig, provokant und originell. Sein Gespür für geniale Soundtracks ist allgemein bekannt, und seine technische Vielseitigkeit ist atemberaubend. Allein der Willen und die Fähigkeit, einen derartigen Film ohne CGI-Effekte zu drehen, zeugen ebenso von handwerklicher Perfektion wie von künstlerischer Hingabe. Was mir stets die Sprache verschlägt: Auf fast magische Art gelingt es Tarantino immer wieder, sein schier unerschütterliches Selbstbewusstsein auf jeden zu übertragen, der irgendwie an der Herstellung des Films beteiligt ist. Das fällt bei "Death Proof" besonders auf, weil das Ensemble hier hauptsächlich aus relativ unerfahrenen, jungen Schauspielerinnen besteht.

So weit, so gut. Warum gebe ich aber trotzdem nur drei von fünf Sternen?

Die große Schwäche des Films bezieht sich auf das, was man eigentlich seit je her als eine der größten Stärken und wesentlichen Merkmale dieses talentierten Filmemachers erkannt hat, nämlich auf die Dialoge. Es gibt vieles, was Tarantino sehr gut beherrscht, manches davon besser als alle seine Kollegen. Es gibt aber auch Dinge, die er absolut nicht kann. Eins dieser Dinge ist Frauenrollen zu schreiben.

Man kann es kaum glauben, aber es gibt ja wirklich Leute (selbst in renommierten Filmredaktionen), die allen Ernstes von "Frauenpower" und "Emanzipation" reden, wenn Girlies in Hot Pants kickboxend durchs Bild hüpfen und sich in jedem zweiten Satz mit "Bitch" und "Motherf**ker" anreden, oder sich zuckersüß im Schulmädchenkostüm räkeln. Ich will niemandem zu nahe treten, aber das ist eher das, was sich Männer in Regenmänteln nachts im Park und Zahnspangen tragende Computerfuzzis unter weiblichem Selbstbewusstsein vorstellen. Wenn man "Death Proof" sieht, sollte man glauben, dass sich Tarantino noch nie im Leben mit einer richtigen Frau unterhalten hat. Und das ist mir unerklärlich bei einem Regisseur, der offensichtlich so hervorragend mit seinen Schauspielerinnen zu kommunzieren versteht.

Jetzt soll "Death Proof" natürlich ein schräger, lustiger Trash-Film sein, und da kann man kein tiefschürfendes Ingmar-Bergman-Problemkino erwarten, schon klar. Mag auch sein, dass man allerlei tiefenpsychologische Metaphern hineininterpretieren könnte (Autocrash als sexuelle Penetration usw.), wenn man's denn machen wollte.
Aber es muss ja auch einen Grund geben, weshalb der Mann, der mit "Pulp Fiction" einst für eine Weltsensation sorgte, mit seinen Filmen außer einigen Hardcore-Fans kaum noch jemanden ins Kino locken kann. Es liegt eben nicht nur daran, dass all die Leute mit einem Mal zu doof seien, um die Filme zu kapieren. Es ist ganz einfach so: Bei "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" war das aggressive Macho-Gehabe wirklich genial witzig, aber seitdem sind zwölf Jahre vergangen und Tarantino hat sich in dieser Hinsicht um exakt Null Prozent weiterentwickelt. Man muss befürchten, dass er seine (wenngleich gut gemachten) Trash-Filme dreht, weil er schlichtweg nichts anderes kann. Mag ja sein, dass er sich damit zufrieden gibt, aber dann steht zu befürchten, dass seine Karriere irgendwann dort endet, wo sie einst begann: zwischen den verstaubten Regalen drittklassiger Videotheken. Und das wäre irgendwie schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
43 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der furiose neue Streich von Quentin Tarantino, 23. November 2007
Von Florian Hoffmann (Homburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Quentin Tarantino ist zurück - und zwar in alter bewährter Form. Doch wie alle großen Filmemacher wiederholt er sich nicht (bis auf gewisse Ausnahmen), sondern bietet seinem Publikum wieder etwas ganz neues, stilistisch komplett Einzigartiges.

Wie immer zitiert Tarantino aus etlichen Filmen, diesmal aus Schmuddelklassikern wie "Fluchtpunkt San Francisco", "Dirty Mary, Crazy Larry" oder anderen Streifen, beispielsweise auch aus italienischen Giallos. Doch diesmal fällt zudem auf, dass Tarantino sich nun auch gerne selbst zitiert, beispielsweise übernimmt er Zeilen aus Dialogen eigener Filme oder spielt einmal sogar "Twisted Nerve" von Bernard Herrman aus "Kill Bill" als Klingelton ein. Und überhaupt erinnern einige Szenen in ihrem Aufbau und ihren Einstellungen an seine vorigen Filme. Das kann man leicht als Selbstverliebtheit abtun, doch findet man so sehr leicht in die herrliche Kunstwelt Tarantinos ein.

Normalerweise denke ich, dass echte Fans des Regisseurs auch "Death Proof" eigentlich lieben sollten. Denn dieser meiner Meinung nach geniale Film besitzt alle Zutaten (und noch mehr), die Tarantinos Werke so auszeichnen.

Die Atmosphäre von "Death Proof" packt den Zuschauer sofort, die Musik röhrt wie die Hölle aus den Lautsprechern und ist wie immer überragend gewählt, wodurch es fortan Tarantino Fans nicht schwer fallen müsste, von diesem Film in seinen Bann gezogen zu werden.

Tarantinos Huldigung vor dem Grindhouse Kino ist im Grunde perfekt. Viele Zuschauer sind mit Sicherheit von den teils sehr langen Dialogpassagen abgeschreckt, doch diese sind nicht nur wie üblich unglaublich geschickt und voller Wortwitz geschrieben (wenn auch nicht immer ganz so großartig wie in seinen anderen Filmen), sondern auch notwendig um die wie immer die fantastischen Charaktere zu zeichnen. So gewinnt man die Figuren lieb und ist somit umso mehr in der Handlung und der Action involviert.

Es ist völlig unabstreitbar, dass dieser nostalgische Trip, dieses leidenschaftliche Stück Kino, etwas absolut Besonderes darstellt. Ein Film, der im Zeitalter von völlig abgedrehten, aufgeblasenen und vor allem seelenlosen CGI-Spektakeln eine frische Brise durch die Kinosäle weht, die an bessere Zeiten des Kinos erinnert. Tarantino huldigt den Trashfilmen und dem Kino allgemein auf seine einmalige Weise und zeigt, wie man echte handgemachte Action macht, die einem einfach nur den Atem raubt. "Death Proof" ist darum ein Film, den man richtig im Bauch spürt und nicht nur durch die konsequent andere Inszenierung im Gedächtnis bleibt.

Tarantino bleibt sich selbst treu, dreht Filme, die von Herzen kommen und in jeder Sekunde seine Passion für Filme spürbar machen. Das ist etwas, das es heutzutage leider viel zu selten gibt.

Zudem reiht Kurt Russell mit seiner wirklich brillanten Darstellung von Stuntman Mike eine weitere großartige, kultige Rolle in seine Filmographie ein. Seine Darstellung ist echt der Hammer. Die Darstellung der vielen Frauenfiguren sucht in der Filmgeschichte wohl ihresgleichen. Sie sind einzigartig geschrieben, kraftvoll, faszinierend und verletzlich zugleich.

Der Streifen selbst ändert sich ab der Hälfte zudem schlagartig. Während zunächst die Slasher-Elemente, die Bildkratzer und Tonaussetzer und das damit allgemein trashige Gefühl dominiert, ist die zweite Hälfte weit action-orientierter.

Die Verfolgungsjagd am Ende gehört vermutlich zum Furiosesten, was man jemals in dieser Kategorie erleben durfte. Das Finale ist emotional erstaunlich intensiv und endet so knallhart und abrupt, dass man als Zuschauer völlig sprachlos zurückbleibt aber gleichzeitig ein breites Grinsen auf dem Gesicht hat.

Der Film ist vulgär ohne Ende, schreckt vor sinnloser Gewalt nicht zurück und ist nicht nur deswegen nicht für alle Geschmäcker geeignet, doch Leute, die Kino und vielleicht besonders Tarantino lieben, werden an diesem pulsierenden Knaller ihre wahre Frede haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein echter Tarantino!!, 16. März 2008
Von Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Death Proof - Todsicher (DVD)
Als ich damals den Trailer für "Death Proof" gesehen habe war ich schon schwer beeindruckt und extrem gespannt auf das neueste Werk des "Meisters".Und der Trailer hat nicht zu viel versprochen.Der Zuschauer bekommt all die Dinge , die das Herz eines Filmfans schon seit "Reservoir Dogs" höher schlagen lassen:
>fabelhaft pointierten Dialoge (mit jeder Menge Filmzitaten)
>verdammt cooler Soundtrack
>excellente Auswahl an Schauspielern (hier einfach perfekt:Sydney Tamiia Poitier, und wer hätte K.Russel nochmal etwas zugetraut?))
>beeindruckender Schnitt & Kamera
>überzogene Gewaltdarstellung
>originelles Drehbuch mit kultiger Story und Charakteren
Den Grindhouse-Stil fand ich herrlich unkonventionell und absolut passend.Zu erwähnen ist auch noch der Gastauftritt Tarantinos, in dem er sich mit Sprachfehler wunderbar selbst auf die Schippe nimmt.
Mein Fazit:Für Filmkenner ein echter Leckerbissen.Allen, die Nonstop-Action und möglichst wenig Gequatsche von einem Film erwarten, muss ich von "Death Proof abraten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen

1.0 von 5 Sternen Quatsch ohne Soße
Bis zu diesem Film hatte ich geglaubt, wo Tarantino draufsteht, ist gute Unterhaltung drin. Dieser Film hat mich eines Besseren belehrt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von A. Ruprecht veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Langeweile hoch zehn!
Super langweiliger Film mit endlos öden Dialogen. Es kommt so gut wie keinerlei Spannung auf! Ich kann nicht verstehen wie man in diese Dialoge irgendwelchen Wortwitz, Spannung... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Ralf "Ralle" veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Ein wenig Licht und sehr viel Schatten...!!!
Als großer Tarantino Fan war klar das ich auch den Film kaufen mußte.
Habe extra noch gewartet bis ich nen Blue Ray Player hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rudolf Trömper veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Leider der Schwächste
Ich bin mit grossen Erwartungen (bin ein grosser Tarantino-Fan) in diesen Film gegangen, war aber irgendwie völlig enttäuscht danach. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Johnny veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Innen hui, aussen Pfui!
Über Film oder Sonderaustattung brauch ich kein Wort zu verlieren, einfach erstklassig!

Die Verpackung gefällt mir auch sehr. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von DaNelsOneGuy veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Langweilig!!!!!!!
Um es kurz zu machen, ich habe noch nie einen schlechteren Tarantino Film gesehen. Wenn es hier null Sternchen zu vergeben gäbe, dieser Film hätte ihn ganz sicher verdient.
Vor 3 Monaten von K., Stefan veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Sache
Ich kann verstehen, warum einem dieser Film mißfallen kann. Die Tarantinosche Art, Charaktere durch lange, zur Hauptstory überhaupt nicht passende Gespräche genauer zu zeichnen,... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von koolkiwi veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eine todsichere Kaufempfehlung?!
Mit Death Proof startete am 19.07. endlich auch in Deutschland der erste Teil von Grindhouse in den deutschen Kinos. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Patrick König veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Er kann es besser
Obwohl Tarantinofan der ersten Stunde kann ich diesem Sztreifen nicht allzuviel abgewinnen, die Handlung ist auf das aller, allernötigste heruntergeschraubt und macht diese... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Frauke Behm veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Einmal ansehen reicht
Qualität der Blu-Ray ist sehr gut. Allerdings ist der Film selber bis auf die letzte halbe Stunde gähnend langweilig. Einmal ansehen reicht also...
Vor 5 Monaten von aiby veröffentlicht

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Ziemlich Teuer 0 Januar 2009
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.