Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Girls, Cars, Drinks and Fun - Tarantino's gelungener Entertainment-Mix, 21. November 2007
Heiß herbei gesehnt von Zuschauern und Feuilleton, nach dem schwer zu toppenden Doppelschlag und Geniestreich KILL BILL - scheitert Quentin Tarantino an den hohen Erwartungen? Keineswegs - und das schreibe ich nicht nur als treuer Fan der ersten Stunde. Sicherlich ist DEATH PROOF schwer zu kategorisieren. Vor allem für das heutige, von Hollywood verwöhnte und mit Hochglanzprodukten voller computergenerierter Bilder übersättigte Publikum. Über den Hintergrund des ursprünglich als Double Feature mit Robert Rodriguez' PLANET TERROR konzipierten Streifens, der mit Absicht auf alt und abgenudelt getrimmt wurde, ist schon alles geschrieben worden. Betrachten wir daher das Werk für sich allein:
Egal, wie quälend für ungeduldige und weniger aufgeschlossene Konsumenten fast zwei Stunden an Girltalk und zweideutigem Gefasel, eingebettet in regelrechte Sauforgien in der ersten Hälfte, sein mögen: die sichtbar handgemachte, atemberaubende Autojagd in der letzten Viertelstunde sowie die Schlusseinstellung, gefolgt vom unverschämt eingängigen Gute-Laune-Song "Chick Habit" von April March entlassen einen so beschwingt und amüsiert wie selten vorher aus einem Tarantino-Oeuvre. Das Verblüffende ist außerdem, dass der vor Girl-Power strotzende Film sowohl Frauen anspricht - die ihren Geschlechtsgenossinnen, insbesondere während ihres gewalttätigen Tuns im Schlussakt, beifällig Respekt zollen - als auch die normalerweise tarantinosche männliche Zielgruppe. Nebenbei erblicken - abgesehen von etablierten Aktricen wie Rosario Dawson (SIN CITY) und Rose McGowan (CHARMED) - eine gute Handvoll neu zu entdeckender, talentierter Augenweiden das Licht der Leinwand. Allen voran Newcomerin Zoe Bell, in KILL BILL Uma Thurmans Stuntdouble und unter eigenem Namen sich selbst spielend sowie alle Stunts selbstverständlich persönlich absolvierend. Gefolgt von Vanessa Ferlito, schmollmündig und üppig gebaut, die einen sehenswerten Lapdance abliefern darf.
Klar, dass neben soviel Weiblichkeit nur ein Prachtexemplar testosterongeladener Virilität bestehen kann: Willkommen Kurt Russell in Quentins Universum und Heimstatt für reaktivierte Alt-Stars (zärtlich gemeint). Nach vielen Nebenrollen und seichtem Familienentertainment endlich wieder ein kerniger, cooler Charakter für das respektabel gereifte Knautschgesicht. Obwohl sich Snake Plisskens Bruder im Geiste, Stuntman-Mike, als im Grunde brutaler, frauenverachtender Psychopath entpuppt, präsentiert Russell ihn derart augenzwinkernd und in der zweiten Hälfte selbstironisch der Lächerlichkeit preisgebend, dass sich nur selten Verachtung einstellt. Sowieso kann man das Geschehen kaum ernst nehmen, wie auch von Tarantino erkannt und beabsichtigt. Die Hommage an die Exploitation-Ära der 70er, aus denen die im Film oft zitierten Trash-Perlen wie FLUCHTPUNKT SAN FRANCISCO oder KESSE MARY - IRRER LARRY stammen, werden die Wenigsten komplett nachvollziehen können. Doch das tut dem - oberflächlich betrachtet sinnfreien - Vergnügen nicht den geringsten Abbruch. Wenn man mag, hat man nach dem unbedingt vollständig zu beachtenden Abspann genug Diskussionsstoff - oder hat Lust, sich DEATH PROOF noch einmal anzuschauen. Und sei es nur, um sicher zu gehen, dass die offensichtlichen Sprünge und Anschlussfehler beabsichtigt und nicht auf mangelhafte Produktion zurückzuführen waren...
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ungewöhnlicher film, 25. Dezember 2008
Rezension zu: Death Proof - Todsicher [HD DVD]
es gibt eigentlich 2 storys, die zeitlich auseinander liegen, die werden durch die figur "stuntman mike" verbunden. im 1. teil is das bild so künstlich verschlechtert worden, als ob der film vor zig jahren gedreht wurde. im 2. längeren teil is die bildquali aber super, da hat man dann doch noch was von der hd auflösung.
es ist kein reiner actionfilm. hauptsächlich gehts einfach um die personen. später dafür coole muscle car action.
es ist kein gewöhnlicher film wo die unterhaltung in jeder szene im vordergrund steht, is nich für jeden was. aber dadurch bietet er halt abwechsung zum mainstream.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein echter Tarantino!!, 13. April 2008
Als ich damals den Trailer für "Death Proof" gesehen habe war ich schon schwer beeindruckt und extrem gespannt auf das neueste Werk des "Meisters".
Und der Trailer hat nicht zu viel versprochen.Der Zuschauer bekommt all die Dinge , die das Herz eines Filmfans schon seit "Reservoir Dogs" höher schlagen lassen:
>fabelhaft pointierten Dialoge (mit jeder Menge Filmzitaten)
>verdammt cooler Soundtrack
>excellente Auswahl an Schauspielern (hier einfach perfekt:Sydney Tamiia Poitier, und wer hätte K.Russel nochmal etwas zugetraut?))
>beeindruckender Schnitt & Kamera
>überzogene Gewaltdarstellung
>originelles Drehbuch mit kultiger Story und Charakteren
Den Grindhouse-Stil fand ich herrlich unkonventionell und absolut passend.Zu erwähnen ist auch noch der Gastauftritt Tarantinos, in dem er sich mit Sprachfehler wunderbar selbst auf die Schippe nimmt.
Mein Fazit:
Für Filmkenner ein echter Leckerbissen.Allen, die Nonstop-Action und möglichst wenig Gequatsche von einem Film erwarten, muss ich von "Death Proof abraten.
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