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Kundenrezensionen

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am 25. April 2016
Nun ja, Death Magnetic.

Die Musik selber ist Geschmackssache. Es ist Heavy Metal. Eine Musikrichtung, die ich gerne höre.

Das Album wäre ebenso toll, wie viele andere Platten aus dieser Musikrichtung, wenn da nicht ein Problem wäre:

Die Tonqualität!

Hier wurde der Schwerpunkt nämlich auf die Radiotauglichkeit gelegt. Der Ton ist einfach nur dauerlaut ohne großartige Pausen. Eine akustische Hetzjagt.

Metal ist laut, aber "anders" laut. Da wird richtig reingehauen und entsprechend geht es lauter zu. Auf dieser CD jedoch wurde dieses etwas "andere" regelrecht zerstört, weil die Aufnahme durchgehend übersteuert ist und damit wirklich nur laut aber kein akustisches Highlight mehr ist. Stattdessen ist die Aufnahme durchgehend von kratzigen Störgeräuschen durchsetzt, die von der Übersteuerung kommen.

Viele kennen das auch vom alten Kassettenrecorder, wo die Pegelanzeige nicht zu hoch ausschlagen darf. Wenn man diese Platte dort durchschicken würde, würde der Zeiger am rechten Anschlag kleben bleiben. Vielleicht reicht es sogar, um das Messinstrumente zum Rauchen zu bringen. Dann hätte man zumindest einen echten "Death Magnetic". Vielleicht kommt der Name auch davon?

Wenn man sich die Aufnahme in einem Tonbearbeitungsprogramm betrachtet, sieht man das Unheil im vollen Ausmaße. Das Tonsignal klebt bei 50% aller Zeitpunkte entweder an der oberen oder an der unteren Aussteuerungsgrenze. Es gibt zahlreiche Stellen, die einen RMS-Pegel von weniger als -6dB RMS aufweisen. Mathematisch ist dies nicht ohne Zerstörung möglich, so hoch auszusteuern. Normal ist -12dB RMS und noch niedriger.

Wo eigentlich ein kräftiger Schlag vom Schlagzeug kommen sollte, sieht man nur ein gestutztes Rechtecksignal, welches eher an eine Spielekonsole aus den 80ern erinnert. Natürlich klingt dieser Schlag dann auch so. Es ist ein Mix aus Nintentosound,Fuß-gegen-Sandsack und in-Pappschachtel-reinboxen. Wenn dann mehrere davon kurz hintereinander kommen, kann man (oder ich zumindest) sie nicht mehr wirklich als einzelne erkennen. Das ist dann nur irgendein Gematsche, wo man überlegen muss, von welchem Instrument es eigentlich stammt.

Dass die Gitarre verzerrt und übersteuert, ist dagegen ein alter Hut und essentiell für eine E-Gitarre (ansonsten würde auch diese eher wie eine Konzertgitarre klingen). Aber dann wird NUR die Gitarre entsprechend bearbeitet. Die allermeisten Gitarrenverstärker haben für diesen Zweck extra einen Knopf, mit dem man bewusst übersteuert kann (und oftmals auch einen anderen, mit dem man die Art der Übersteuerung wählen kann).

Der Gesang kommt eher schlabberig-weinerig-weichgespült und schreiig gleichzeitig daher. Auch hier hat man die Spitzen abrasiert und die Gesangsspur somit zu einer solchen gemacht, wie man sie aus aktuellen Pop-Liedern kennt. Sie geht teilweise hoffnungslos unter.

Der Bass haut auch nicht richtig rein. Er bröckelt mehr als dass er spielt. Man hat damit die "Luftlöcher" der Aufnahme ausgestopft.

Ich glaube, noch weitere Instrumente in dieser Suppe zu hören. Das kann aber auch sein, dass das nur schlecht kaschierte Störgeräusche sind.

Der Klang ist insgesamt gewollt und nicht gekonnt (weil er permanent mit der Aussteuerungsgrenze kollidiert). Ganz schlimm wird es, wenn einer der Musiker es wagt, zwei Töne gleichzeitig anzuschlagen. Dann haben sich diese beiden nämlich bereits gegenseitig aufgefressen, eh sie jemals wirklich erklungen sind.

Man könnte es auch "Totproduziert" nennen.

Und jetzt kommts: Diese Aussteuerung hat übrigens nichts damit zu tun, dass die CD lauter als eine andere abgespielt werden kann. Denn, wie laut es letztlich wird, entscheidet der Benutzer mit der Lautstärketaste. Erst bei der Rückwandlung in analoge Schallsignale wird eine Lautstärke festgelegt. Auf der CD sind eigentlich nur "Daten". Er kann die physischen Grenzen seiner Stereoanlage nicht überwinden. Im Gegenteil: Diese verzerrten Kratztöne gefährden das Gehör und die Lautsprecher. Beide mögen Übersteuerungen gar nicht. Verzerrungen machen nämlich Obertöne (die schabenden Kratz- und Krisseltöne, die nicht zu überhören sind), die eine Aufnahme höhenlastig werden lässt. Weder die Ohren noch die Boxen sind darauf eingestellt.

Die Zielgruppe, die sich diese CD kauft, hat normalerweise richtig leistungsstarke Anlagen, die darauf ausgelegt sind, dass möglichst alle Töne gleich laut und nicht etwa übertrieben bassüberbetont gespielt werden. Allerdings selten die hochfeine HiFi-Oberliga. Aber eher hart-krachend als weich-schlabberig. Meist hängen da dann mindestens 2 größere Hifi-Boxen dran, die solch ein "Vorverdauen" der Klänge überhaupt nicht nötig hätten. Im Gegenteil. Bei solchen Anlagen klebt diese krümelige Krachlavine an den Boxen fest und kommt da nicht wirklich raus. Hinzu kommt, dass man den Lautstärkeknopf kaum drehen kann, weil zwischen flüsterleise und viel zu laut nur ein Millimeter ist und man mehr Feingefühl braucht. Selbst auf der richtigen Lautstärke ist es zu laut und zu leise gleichzeitig.

Manche CD-Player können solch laute CD's gar nicht abspielen, weil als die CD erfunden wurde, hat man eine ziemlich satte Reserve festgelegt, die nicht von der Aufnahme genutzt werden soll. Sie wird benötigt, damit die Zwischenwerte, die vom CD-Player errechnet werden, nicht übersteuern. Diese Reserve ist auf dieser CD natürlich futsch. Leider habe ich auch solch ein Gerät.

Die richtige Aussteuerung einer CD wäre die, bei der Aufnahme so laut wie ohne hörbare Beschädigungen ist. Jedoch laut genug, dass man das digitale Grundrauschen (Ja, auch eine CD rauscht, das Quantisierungsrauschen, das gibt es!) nicht mehr hört. Und das wäre in den meisten Fällen irgendwo zwischen -18dB und -24dB RMS. Bei Klassik noch viel weniger. Letzteres leidet meist mehr unter dem Rauschen durch zu wenig Aussteuerung als unter Übersteuerungen.

Der einzige Grund, die Aussteuerung krampfhaft zu erhöhen, wäre eben das Radio, wo ein Lied lauter erklingen soll als ein anderen, damit es mehr gehört und somit mehr gekauft wird. Jedoch auch nur so halb, denn die Radiostationen haben wieder andere Geräte, die zum einen die Aussteuerung selber erhöhen (weil analoges Radio einen wesentlich höheren Rauschpegel hat, als die CD) und zum Anderen diese Unterschiede wieder kaputt machen würden.

Also nochmal ganz kurz: Also eine völlig sinnfreie Klangvernichtung!

Die müssen wütend mit einem Panzer über das Mastertape gefahren sein, bevor sie es zum Pressen gegeben haben. Anders kann ich mir dieses Mallhör nicht erklären....

Immerhin haben sie stolz draufgeschrieben: Mastered by Rick Rubin.

Mir wäre das total peinlich, wenn da mein Name stehen würde. Ehrlich.
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am 16. September 2008
Zuerst mal Positives, ich bin froh nach so einem Schuß in den Ofen ala` "St.Anus" endlich wieder ein Metallica Album in den Händen halten zu dürfen welches den alten Herren nochmal glanz verleiht und wirklich geile Songs enthält.

Jetzt zum Negativen, man kauft sich in freudiger Erwartung die Digipack Version des Albums für einige Euro mehr und hat eigentlich nur die Papphülle, keine Bonustracks oder wie heutzutage gern gemacht ne DvD Beilage.
Das ausgestanzte Booklet ist zwar nett aber wenn Wörter und Sätze dadurch nicht lesbar sind völlig Sinnlos oder? und dafür gibts den ersten Punktabzug.

Das schlimmste ist aber der Sound bzw. die Produktion des Albums, als ich den ersten durchlauf gemacht habe ging mir immer wieder durch den Kopf ob mit meiner Anlage etwas nicht stimmt und meine Boxen kaputt sind, deshalb habe ich die Cd sowohl im Auto als auch auf anderen Hifi Anlagen laufen lassen und es war überall das selbe Problem.
Die Songs wurden mit einer viel zu hohen Lautstärke auf Cd gepresst und dazu kommt noch der Eindruck das beim Mixen u. Mastern die Songs viel zu arg durch den kompressor gejagt wurden.
Das ganze Album hat durchweg eine Übersteuerung sowie Kratzen und Rauschen das tierisch nervt und irgendwie nach ner Zeit einem zwingt die Platte auszumachen (My Apocalypse ist das beste Beispiel da is echt alles zu spät).

Musiker oder Leute mit feinem Gehör dürft besagtes ebenfalls sofort auffallen, dafür gibts den 2ten Punktabzug.

Was sich Rick Rubin dabei gedacht hat sei mal dahingestellt, jedenfalls hat er hier mächtig versagt, evtl. liegts auch am Ego der Musiker das sich jeder laut genug hören will jedenfalls beim Drum hat man den Eindruck das Lars ne extrawurst haben wollte...

Jetzt noch meine Bitte an Metallica, lasst das Album von Bob Rock nochmal Mixen bzw. neu Mastern und veröffentlicht es nochmal unter "Death Magnetic²", ich wette Bob Rock würde es deutlich besser machen...
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am 8. September 2008
Wie erwartet gehen die Meinungen zum neuen Album aus dem Hause Metallica bereits jetzt sehr stark auseinander. Von völlig übertriebener, fanatischer Lobhudelei bis zu grundlosem Niedermachen ohne schlüssige Argumente ist alles dabei - wobei man sich zu diesem Zeitpunkt von den Bewertungen nicht allzu sehr täuschen lassen darf. Viele davon (sowohl positive als auch negative) wurden geschrieben, als gerade mal 2 - 3 Songs bekannt waren. Auch wurde die Bewertungsplattform wieder mal in ein Diskussionsforum verwandelt, was in Reaktionen auf Rezensionen natürlich legitim und erwünscht ist, aber als Bewertung selbst ein völlig verfälschtes Bild schafft... das sollte man beachten, wenn man sich die Durchschnittswertung ansieht.

Zu "Death Magnetic" selbst wurde bereits viel geschrieben, eines muss man als halbwegs objektiver Fan aber konstatieren: von einem absoluten "Meisterwerk" (und wenn ich von einem solchen spreche, meine ich "Master Of Puppets" und "Ride The Lightening") ist der aktuelle Output doch recht weit entfernt. Festmachen möchte ich diese Meinung daran, dass die CD für meine Ohren wie eine merkwürdig uninspirierte Mischung aus sämtlichen bisherigen Metallica-Perioden klingt.

Es gibt (zum Glück wenige) Versatzstücke aus "St. Anger" - vor allem was die stimmliche Qualität mancher"Passagen und einige Drum-Figuren betrifft (vor allem "The End Of The Line"). Auch die "Load"- bzw. "Reload"-Phase ist an einigen Stellen im Gitarrensound zu erkennen.

Die Länge der Stücke erinnert wiederum vornehmlich an "...And Justice For All", auch die Vertracktheit und der grundsätzliche Stil mancher Kompositionen entspricht diesem Klassiker ("Broken, Beat & Scarred", "The Day That Never Comes"). Auch das mittlerweile wohl schon recht bekannte "Cyanide" und "The Judas Kiss" können für die "neuen" Metallica-Verhältnisse durchaus überzeugen. Als wirklich sehr gut gelungen empfinde ich das Instrumental (bei mir eine Ausnahme, da ich sonst Stücke mit Gesang bevorzuge) "Suicide & Redemption", das es in meinen Ohren fast (!) mit "Orion" aufnehmen kann.

Zum Glück gibt es diesmal - ganz im Gegensatz zu "St. Anger" eigentlich keine Totalausfälle zu verzeichnen. Lediglich "The Unforgiven III" fällt meiner Meinung nach stark ab, vor allem weil man - dem Titel entsprechend - ständig Vergleiche zu den Vorgängern sucht. Fündig wird man kaum, was wohl vor allem am fehlenden, zwingenden Refrain liegt.

Warum es trotz einiger gutklassiger Songs trotzdem nur 3 Sterne gibt, hat folgende Gründe: die Referenzwerke von Metallica liegen nun mal in den 80igern, und wenn ich zwei CDs habe, auf denen groß "Metallica" steht, ist es doch legitim, eine besser und eine schlechter zu finden, auch ohne sie direkt (also vom Stil her) miteinander zu vergleichen. Wenn man "Ride The Lightening" mit 5 Sternen bewertet und als Meisterwerk bezeichnet, kann man "Death Magnetic" einfach nicht die gleiche Wertung einräumen. Das liegt für mich zum einen an jenem schwer fassbaren und sich einer Analyse widersetzendem Begriff des Songwriting, das bei Liedern wie "For Whom The Bell Tolls" oder "Master Of Puppets" sofort dieses außergewöhnliche Gefühl erzeugt, das den neuen Songs einfach fehlt. Zum anderen hat die neue CD für mich einfach den oben genannten Retrospektiv-Charakter, der versucht, alle Schaffensperioden der Band auf einem Album, zum Teil in einem Lied, zu vereinen. Dieses Vorhaben mag Geschmackssache sein, ich finde es jedenfalls nicht so gelungen, zum Teil klingen die Songs dadurch wie Coverversionen.

Insgesamt empfinde ich "Death Magnetic" als Durchschnitt, im Verhältnis zum Metallica-Gesamtwerk. Eine starke Verbesserung gegenüber "St. Anger" ist es aber allemal.
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am 14. September 2008
Kaum eine Band polarisiert mit einem neuen Album wie Metallica. Nach der Abwendung vom Metal zu Blues, Country, Hardrock und einem Lärminferno in vorm von St. Anger sehnt sich der grossteil der Fangemeinde nach einer Platte die sich wenigstens ansatzweiße nach Metallica Ende der 80er/Anfang der 90er anhört. Und die 3 Tracks die im Vorfeld von Death Magnetic im Netz zuhören waren schienen die Fanbasis zu beschwichtigen, ja vielleicht sogar euphorisch werden lassen. Es wurden sogar schon parallelen zu Glanztaten wie ...and justice for all und sogar Master of Puppets gezogen während sich für einen kleiner Teil von restlos enttäuschten Fans alles nach Load meets St. Anger plus eine gehörige Portion Langeweile und aufgewärmten Altlasten anhört. Die Wahrheit steckt wie immer irgendwo dazwischen.

Was mir beim ersten durchlauf von Death Magnetic positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache das Lars Ulrich seinen Snareteppich wieder gefunden hat, das sich der Drumsound generell recht druckvoll anhört, das die Gitarren endlich wieder sägen und auch mitten enthalten und sich nicht mehr anhören als würde Hetfields Boxen in einer Holzkiste stehen und es gibt endlich wieder Gitarrensolos, ja sogar Doppelleads. Aus Musiktechnischer sicht gefällt mir die Produktion von Rick Rubin durchaus sehr gut. Und das die Herren musikalisch was drauf haben dürfte bekannt sein. Dazu kommen wir jetzt bei den einzelnen Songs:

That was just your life

Der erste Track beginnt recht ruhig steigert sich dann aber zu einem netten Thrash Metal Song. Nach den ersten 1 1/2 Minuten glaubt man eigentlich gar nicht mehr das die selbe Band vor 10 Jahren Dinge wie Load/Re-Load verbrochen hat. Enthält eigentlich alles was man vom Schwarzen Album her kannte inkl. einem Kirk Hammet Chaossolo. Gegen ende wird's dann aber etwas melodischer und es gibt paar nette Doublebass Attacken. Hört sich fürn Anfang schon mal gut an.

The End of the line

Song Nummero 2 ist zu Beginn etwas grooviger. Steht irgendwo zwischen Sad but true und den paar hörbaren Songs von Load/Re-Load. Im Mittelteil wird es etwas vertrackt und progressiv, was sich für mich auf keinen Fall nach ...and justice for all anhört sondern eher etwas anstregnend ist. Zum Ende wird es ruhige und melodisch um noch mal am Ende Gas zu geben. Die Nummer gefällt mir nicht ganz so gut wäre aber auf den beiden genannten Alben ein einsames Highlight gewesen.

Broken, beat & scarred

Mit Broken, beat & scarred geht es dann erst mal groovig weiter, allerdings geht das wesentlich besser ins Ohr als der vorhergegangene Song. Zum ersten mal sind jetzt auch musikalische parallelen zu 'and justice for all zu hören (vor allem zum Ende des Liedes) und die melodische Gesangsführung macht den Song bisher zu einem kleinen Höhepunkt auf der Platte.

The day that never comes

Das 4. Lied, zu dem noch ein Video gedreht wird, steht mehr in der Tradition der Metallicatypischen Halb-Balladen der Marke One, Fade to Black oder The Unforgiven. Nach ruhigem melodischen Beginn wird es ab der 4. Minute etwas härter um gegen Ende dann richtig Gas zu geben. Sauber, warum musste man jetzt 17 Jahre auf so ein Lied von Metallica warten?

All nightmare long

Beginnt ruhiger um sich dann in einen starken Song mit einem richtig geilen Riffing zu verwandeln. Klasse Nummer mit einem richtig abgefahrenen Solo im Mittelteil.

Cyanide

Zu beginn etwas gewöhnungsbedürftige Nummer. Nach eingängigen 3 Minuten wird es dann etwas verspielter und für meinen Geschmack wieder etwas zu progressiv. Die permanenten Tempowechsel gehen mir dann mehr auf den Sack als das es mir gefällt. Die wenigen melodischen Soli helfen da auch nicht mehr.

The unforgiven III

Im vornherein hat man ja von einem 3. Teil von The unforgiven gelsen und ich finde ihn genauso, wenn nicht sogar noch überflüssiger als den 2. Teil. Bei dem gab es wenigstens noch ein Bezug zum 1. Teil vom Schwarzen Album der bei diesem hier vollkomen fehlt. Musikalisch erinnert das ganze auch mehr an die Load/Re.Load Phase. Überzeugt mich nicht wirklich.

The judas kiss

Weiter geht es dann mit diesem Prog-Thrasher der zwar paar Anläufe braucht aber dann auch zu gefallen weiß. In der Mitte wird es zwar mit dem progressiven wieder etwas übertrieben, was aber nicht so nervig und überladen ausfällt wie bei den anderen Tracks. Kirk Hammet brilliert wieder mit einem Fingerverknotenden Solo was einen an die alten Glanztaten erinnert. Gute Nummer.

Suicide & redemption

Das Instrumental der Platte kommt zu Beginn sehr groovend daher. Erinnert ein wenig an Orion und To live is to die. Ich bin zwar nicht so der Freund von instrumentalen Liedern aber dieses hier weiß doch zu gefallen und steht in der Tradition von denen aus den 80ern.

My Apocalypse

Zum Abschluß gibt es noch mal einen schnellen Thrash Song in der Tradition von Damage Inc. und Dyers Eve. Das Gaspedal wird ganz gut durchgedrückt und die progressiven Elemente werden glücklicherweise sparsam eingesetzt. Ein versöhnlicher Abschluss mit allen Alt-Fans.

Als großes Resümee zum Abschluss bleibt nur zu sagen das es nach Load/Re-Load und St. Anger ja nur noch besser werden konnte. Die großen Vergleiche mit ...and justice for all kann ich jetzt nun nicht unbedingt ziehen. Für mich steht die Platte eher als diese, die nach dem Schwarzen Album hätte kommen müssen. 1 Schritt zurück und 2 Schritte zur Seite, Rückbesinnung auf alte Härte aber ein erhöhen der Progressiven und groovigeren Elemente gepaart mit moderneren Thrashversatzstücken. Und die Produktion von Rick Rubin tut ihreges dazu um die Platte modern aber auch traditionell erklingen zu lassen. Im großen und ganzen gefällt mir Death Magnetic recht gut, und ich denke das wird einem grossteil der werten Metalgemeinde so gehen.
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am 12. März 2012
Ich bin absoluter Metallica Fan und gerade aus diesem Grund gebe ich dieser CD für die absolut schlechte Soundqualität nur einen Stern. Wie gerne hätte ich diese CD in guter Klangqualität, in der ein Schlagzeug auch wie ein Schlagzeug klingen darf und nicht wie ein billiger Drumcomputer... Hören Metallica eigentlich mal ihre CDs selbst ? Sowas verzerrtes und übersteuertes seinen Fans anzubieten hinterlässt einen ganz schlechten Eindruck. Wer guten Klang nicht mehr nötig hat, verdient auch keine Sterne.
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am 6. Mai 2009
...ist einfach nicht in ordnung.
Diese verdammten Produzenten,die meinen laut ist imemr gleich toll, haben keine Ahnung wie man richtige Musik produziert.
Für den Pop Bereich mag diese Art ja funktionieren, aber für Rock/Metal Bands oder genrell Musik die komplexer ist und viele Details aufweist ist das nicht das Richtige.
Es ist gnadenlos übersteuert und es gehen einige Klänge verloren.
Aber das hört eigentlich jeder.
Aber genug dazu, das Album selbst ist schon echt in Ordnung, obwohl man bei manchen Songs starke ähnlichkeiten zu alten Klassikern von Metallica heraushört.
Aber die Songs sind gut, Abwechslung wird auch genug geboten und für Metallica Fans ist das Album eh pflicht.
Auch Leute die sich geschworen haben nach St.Anger kein Album mehr zu kaufen können es doch nun wieder tuen;)
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am 6. Oktober 2008
Also ich fühle mich wirklich veräppelt. Nur mal davon abgesehen, das bei mir die "Death Magnetic CD" und der "Download Code" fehlte, frage ich mich doch : Warum musste unsereiner im Vorfelde 15.- Euro für die Vorbestellbox bezahlen und auf einmal kann man das gute Stück auch ohne diese erwerben ? So viel zum Thema limitiert (auf ca. 1 Million Stück schätze ich mal) !!! Und dann die Aufmachung : Gitarren Plektren ? Vielleicht sollte man den Leuten bei Universal mal erklären wie diese Dinger aussehen !!! Kein Schriftzug auf der billig anmutenden Pappschachtel ? Da hat man nen weißen Sarg in der Ecke stehen und keiner weiß was drin ist ? T-Shirt ??? Größe L und schlechte Qualität ! Man hört von einem großen deutschem Versender (NB), das es sehr viele Beschwerden darüber gibt, aber Universal nicht bereit ist dazu Stellung zunehmen !! Glücklicherweise konnte ich meine Box, obwohl geöffnet, wieder zurück senden, so bleibt es nur bei 15.- Euro Verlust. Schade, da macht wieder einmal eine Plattenfirma mit dem letzten Werk des Künstlers auf Ihrem Label einen RIESEN Reibach auf dem Rücken der Fans ! DANKESCHÖN !
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am 14. September 2008
Was ich immer besonders witzig finde ist, dass bei Rezensionen insbesondere von Metal-Bands stets Vergleiche mit älteren Alben herhalten müssen. Was soll das eigentlich? Ich vermute einfach mal, dass man im Metal-Genre das Rad eben nicht neu erfinden muss oder vielleicht sogar darf, um in den Ohren der holden und treuen Fans eine gute Arbeit abzuliefen. Der härteste Contest müssen Metal-Bands im Vergleich mit ihrer Vergangenheit bestehen, und Bands vom Schlage Metallica sowieso ... welch ein Konservatismus warum auch immer ... but anyway ...
Wenn ich "Ride The Lightning" hören will, dann schiebe ich mir diese in meinen CD-Player, wenn ich "Master Of Puppets" hören will, dann lege ich eben "Master Of Puppets" auf ... mit "Death Magnetic" will ich die neue Metallica hören und nicht unbedingt eines ihrer älteren Alben (oder deren wie auch immer gearteten Kopie) ... basta!
"St. Anger" beendete (mehr oder weniger eindrucksvoll ... das ist Geschmachsache) eine Ära von Metallica, mit "Death Magnetic" beginnt eine neue ... gut gemacht!
Insbesondere die Trennung von Bob Rock scheint der Band sehr bekommen zu sein, dass meine ich jetzt nicht nur soundtechnisch, sondern vor allem hinsichtlich des Songwriting, an welchem Mr. Rock ja bekanntlich viel mitgewerkelt hatte, als er produzententechnisch noch verantwortlich war. Selbstverständlich merkt man der Scheibe an, was die Jungs wollten ... nämlich eine Art Rückbesinnung auf den Stil der ersten Jahre von Metallica. Aber ... Gott sein Dank ... es handelt sich dann doch nicht um eine Kopie aus dieser Zeit, sondern um eine äußerst frische und kreative Hommage an ein verschwunden geglaubtes "Lex Metallica" ... und diese einem quasi ins Gesicht springende Spielfreude will unbedingt gefallen ...
Auf "Death Magnetic" befinden sich echte Highlights ("The End Of The Line", "Broken, Beat & Scarred", "The Day That Never Comes" und "The Judas Kiss", "Suicide & Redemption"), gepaart mit eher durchschnittlichen Songs ("That Was Just Your Life", "All Nightmare Long", "Cyanide") und dann leider auch schwächere Songs ("The Unforgiven III", "My Apocalypse"). Wer mitgezählt hat, der kann jetzt das Gesamturteil "4 Sterne von 5" nachvollziehen ... fünf echte Knaller, dreimal Durchschnitt und zweimal (fast) durchgefallen, wobei das Aufrunden auf den vierten Stern eher aus Sympathie geschieht, da, wenn weitere Zwischenschritte zugelassen wären, 3 plus ein halber Stern eher angesagt gewesen wären ...
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am 18. September 2008
Ich bin METALLICA-Fan und Death Magnetic ist super geworden, zumindest von den Liedern her.

Jedoch war die Quallität meiner Coffin Box zum heulen. Erst klebte der silberne Schriftzug des Sarges auf der blöden Folie, in der die Box eingeschweißt ist, und ich musste den extra auf den Pappsarg kleben. Das war ja noch vertretbar, aber dann klebte die Folie mit dem ebenfalls silbernen Schriftzug, der über dem Grab der CD-Hülle klebt zu weit rechts und die Folie stand über, sodass ich die auch noch abziehen und vernünftig aufkleben musste. Da hätt ich bei 99€ echt mehr erwartet!

Weiterhin ist die Qualität der Musik echt traurig. Die ist einfach bischissen zusammengemischt, der fehlt es an Dynamik. Das Video von The Day That Never Comes und vor allem die Guitar-Hero-Version klingen bedeutend besser, wie die CD. Das kann einfach nicht sein!!
Zu diesem Anlass gibt es bereits eine Online-Petition zum Thema "Re-Mix or Remaster Death Magnetic!" , das die hoffentlich ne besser klingende Version rausbringen.

Fazit: Die Songs sind geil, ABER über die Qualität und den Preis bin ich echt enttäuscht.
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am 21. September 2008
Das neue Album ansich würde ich mal sehr positiv bewerten. Eine Mischung aus der alten Ära garniert mit ein wenig St.Anger-sound. Einige richtig tolle Songs dabei. Kann man recht zufrieden sein, wenngleich ich es nicht in den Himmel loben würde. Braucht doch schon etwas Eingewöhungszeit, und das spricht eher dagegen. An dieser Stelle auch ein Lob an Metallica, denn sie haben gute Arbeit geleistet!
Die Produktion ist an sich also auch recht gut geworden, endlich ohne Bob Rock.

Leider nur bis zu einem letzten Punkt, denn wurde beim finalen Mastering für die zu veröffentlichte CD-Version ein großer Fehler gemacht, der für die nicht zu leugnende mieserable, inakzeptable Soundqualität verantwortlich ist.
Jeder der dies abstreitet sollte mal zum Ohrenarzt oder eine gescheite Anlange kaufen (die 1-Euro-Ohrstöpsel aus dem Pfennigladen bringens nicht!)

Erklärung: Dazu sollte man sich mit dem Thema "Loudness War" beschäftigen.
Die CD Version wurde absichtlich in sehr hoher Lautstärke auf CD gebrannt, was zu einem extremen Verlust des Dynamikumfanges führt, und damit zu Verzerrungen, Clipping und üblem Soundmatsch.
Das hat nichts mit subjektivem empfinden zu tun, oder ob der Druck mehr oder weniger da ist, sondern durch diese Aktion sind einfach wertvolle Teile des Tonmaterials abgeschnitten worden und für immer verloren gegangen.

Das Album wurde auch für das Computer Spiel Guitar Hero veröffentlicht (allerdings nicht identisch mit dem finalen Mastering wie auf der CD) jedoch ohne die zerstörerische Lautheitsanpassung. Und diese hat (trotz Kompression) eine wesentlich bessere Qualität. Der Dynamikumfang ist viel höher und klarer, und trotz dass man den Lautstärkeregler der Anlage etwas höher drehen muss (logisch!) hat diese Version viel mehr Druck, Abwechslung und Flair. Diese Version kann man anhören ohne Ohrenkrebs zu bekommen.

Youtube bietet dafür ein direktes Vergleichsbeispiel (einfach nach "metallica death magnetic guitar hero" suchen)

Es ist eine unglaubliche Frechheit, was dem treuen Fan und Käufer hier angeboten wird, und darum gibts von mir auch trotz des ansich recht gelungenen Albums nur einen Stern.

Ich bereue, dafür Geld ausgegeben zu haben und rate jedem dringenst vom Kauf ab!

P.S.: Ich möchte nochmal betonen, dass die Schuld hier sicher nicht (nur?) bei Metallica selbst liegt, denn das Album wurde ja auf hohem Niveau eingespielt...
Nur am finalen Mastering wurde dann dieser dem Trend folgende fatale Fehler begangen der das Werk quasi zerstört!
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