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Death of a Ladies' Man


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Musik

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Abbildung von Leonard Cohen

Biografie

Den kanadischen Sänger, Songschreiber, Dichter und Schriftsteller braucht man wohl kaum noch vorstellen - speziell hierzulande, wo er seit Ende der 1960er Jahre einen besonderen Stellenwert besitzt. Vor zwei Jahren überraschte der bald 80-Jährige (am 21.9. ist sein Geburtstag) nach achtjähriger Pause mit einem neuen Album (OLD IDEAS), jetzt bringt er zu seinem Ehrentag ... Lesen Sie mehr im Leonard Cohen-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (7. August 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Col (Sony Music)
  • ASIN: B000026ALX
  • Weitere Ausgaben: Gebundene Ausgabe  |  Taschenbuch  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Simoner am 25. Januar 2010
Format: Audio CD
das wohl umstrittendste cohen-werk, welches 1977 erschienen ist.
die texte wurden in nur drei wochen geschrieben, deshalb nicht schlecht, aber meiner meinung nach etwas unausgereift (2-3 tage mehr sonne...)

die instrumentalisierung kommt etwas pompöser daher als sonst bei cohen und das ist eigentlich ganz und gar nicht cohens sound. zu verdanken ist das phil spector.
die fertigstellung erfolgt aufgrund streitigkeiten ohne cohen, welcher dieses später als sein schlechtestes werk bezeichnete.

so schlecht ist's natürlich nicht (da sprach wohl der perfektionist aus cohen), die stark bemerkbaren jazz-einflüsse wissen sogar zu gefallen, die texte handeln zum großteil von sehnsucht, liebe, beziehung und natürlich frauen...;-)

hörbar ist die scheibe als gesamtwerk allemal - herauspicken täte ich:

"iodine" - nette bläser, guter text

"paper thin hotel" - kann ich nicht so recht beschreiben, die nummer hat was

"memories" - einer meiner cohen favorites, wer nur die live-versionen kennt, wird diese version auch mögen...

"dont go home with your hard on" - eindeutige funk-einflüsse, gefällig, etwas gschwinder, gesanglich von bob dylan unterstützt

insgesamt doch ein recht ordentliches gesamtpaket, die machart mit mehreren dutzenden musikern gefällt mir, auch die verschiedenden stil-einflüsse find ich gut.

den sound sollte man zwischen 3-4 sternen einordnen... (eher 4)

fazit: für cohen liebhaber ein muss, ansonst nicht der richtige einstieg, aber um das geld habenswert!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sir Karl Eduard am 25. Oktober 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Vorweg: das ist eine Leonard Cohen-Scheibe und ich lehne mich soweit aus dem Fenster zu behaupten, dass selbst das allerschlechteste Oeuvre dieses melancholischen Kandadiers immer noch bewegender ist, als die meiste hochgequotete Musik, die so im Umlauf ist.

Dieses Werk hier muss man nun genau dazu zählen. Warum LC hier den unsäglichen Phil Spector (der nun eh - wenn auch wegen eines anderen Verbrechens - im Hefen sitzt) hinzugezogen hat, ist mir ebensowenig bekannt wie erklärlich.

So wurde auch dieses Werk mit vernuschelt abgemischten Orchestersounds regelrecht verkleistert, überall dort, wo ich mir gefühlvolle Kargheit wünsche, wabern schmalzige Streicherwolken und verdecken die Sicht auf den eigentlichen Song.

Dabei ist das Songwriting hier um nichts schlechter als das auf seinen anderen Alben und die Frage, warum es keiner dieser Songs zur nationalen Berühmtheit geschafft hat ist nur mit dieser Untat zu erklären. Angeblich war Cohen selbst vom Ergebnis alles andere als angetan, wundern täte mich das nicht.

Ich würde mir wünschen, dass dieses Album (ähnlich wie es EMI mit "Let it be" getan hat) von den Spector-sounds befreit und neu gemastert auf den Markt kommt, dann bekäme es locker vier, vermutlich sogar fünf Sterne von mir.

Um den geforderten Obulus ist allerdings rein gar nichts verhackt, siehe erster Absatz!
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "trebor_rednel" am 20. Oktober 2001
Format: Audio CD
Diese Platte ist anders, das ist ein anderer Cohen. Meint man und bemerkt, das Phil Spector mitgewirkt hat. Schwülstig könnte man manche der Lieder und insbesondere die Instrumentalisierungen nennen. Doch in der Sehnsucht nach einem "naked body" in "Memories" liegt eben auch der Kitsch des Lebens. Aber Cohen lässt sich von Spector nicht unterkriegen, seine Stimme, seine Art des Singens geht nie unter. Es ist ein reizvoller Versuch diese beiden Größen zusammenzubringen. Und es ist eine reizvolle Platte, die man fast etwas erotisch nennen könnte.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Steffen am 2. Oktober 2012
Format: Audio CD
Cohen wollte das Spector-Werk nicht freiegen und heute distanziert sich der Meister auch davon. So die offizielle Lesart zu diesem Album, auf dessen Cover der junge Cohen unschuldig zwischen zwei Frauen sitzt, die aber auch mehr als Beiwerk-Charakter haben. Natürlich kann sich der Zen-Mönch, der sich heute gerne als Denker inszeniert und von seinen Fans auch so gefeiert wird, nicht mit einem solchen Jugendwerk schmücken. Aber der Fan kann es - tolle, ironische Musik, ein notwendiger Bruch in der Schrammelgitarren-Nuschel-Traurigkeit eines Cohen, in der er ja nun vollends zu verenden droht. Und peinlichst war doch der 90er-Cohen, Gedichte im Wortvortrag, aufgepeppt mit Bontempi-Sounds, die einem das Mark gefrieren lassen. Die Hallräume von Spector dagegen - genial, nicht umsonst ist die Wall of Sound - auch imitiert beispielsweise von Franz Plasa für die coolen Echt-Scheiben - bis heute ein Statement der Popmusik. Also rein damit in den CD-Player, wenn Suzanne und Halleluja einfach nicht mehr gehen.
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