Tödliche Kügelchen schnipsende Tussi (Ming Ming) verliebt sich in Kämpfer (D), klaut Kohle und eine geheimnissvolle Kiste (Box) vom Boss (Cat) und lässt eine zufällig gleichaussehende rothaarige Tussi (Nana) und ihren freiwilligen Sklaven (Tu) die Drecksarbeit machen das Geld zu überbringen, das die Kügelchen-Tussi dem Kämpfer geben will, damit er sie liebt und mit ihr durchbrennt, während sie von den Männern vom Boss (u.a. Mousey) verfolgt werden. Doch was hat es mit der Kiste auf sich? Soviel zur Story. (Ho ho, tiefsinnig, Cat und Mousey!)
Das einzige was dieser Film zu bieten hat, sind schöne Wasserbilder in Slow Motion. Die Geschichte würde in einen 15-Minuten Kurzfilm passen - wird hier aber auf 100 Minuten belangloser Langeweile mit hypnotischen Bildern gedehnt, die am Ende auf einen Twist zuplätschern, der fast nichts mit dem restlichen Film zu tun hat. Charakterentwicklung, Tiefgang, Spannung fehlen vollkommen. Dialoge beschränken sich auf "Sehe ich gut aus?", "Wo ist D?" "Hol mir dies/tu das". Vollkommen oberflächliches hin-und-her-Gerenne mit zur Story bezuglosen Bildern und Pseudo-Kampfeinlagen (Reifen durchdringende M&M's schnipsen und Streichhölzer-Ausweichen in Matrix-Style), seelenlosen Charaktären und einem unpassendem Klimax. Der Film versucht zwischendurch irgendwie philosophisch zu wirken, endet aber in Lächerlichkeit.
Die Regiesseurin Susie Au sollte bei ihren Musik-Videos bleiben, denn eine interessante Geschichte zu erzählen ist ihr hier nicht gelungen. Wer sich für Wasser in Zeitlupe begistern kann, sollte einen Blick riskieren, allen anderen kann ich leider nur von diesem Film abraten.