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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Meine gefährliche Freundin Wendy....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dear Wendy (DVD-Single) (DVD)
Der Däne Lars von Trier gilt als einer der markantesten Filmemacher. Von Trier war mit Thomas Vinterberg auch Mitbegründer des Manifests Dogma 95, was u.a. bedeutet, dass ausschließlich Handkameras beim Filmen verwendet werden, keine künstliche Beleuchtung erlaubt ist, auch Spezialeffekte und Filter sind verboten.Ziel war es, wieder die Geschichte selbst in den Vordergrund des Films zu stellen und auf technische Effekte zu verzichten. Von Trier schuf mit diesen Kriterien den Ausnahmefilm "Breaking the Waves", Vinterberg konnte mit "Das Fest" Erfolge feiern. 2005 entstand "Dear Wendy" nach einem Drehbuch von Lars von Trier, der Regisseur trat jedoch den bereits vorgesehen Regiestuhl an Vinterberg ab. Der größte Teil der Dreharbeiten fand in Kopenhagen, Dänemark statt. Die Szenen für den Dreh unter Tage fanden in der Zeche Fürst Leopold im Ruhrgebiet statt. Natürlich ist "Dear Wendy" weit weg von den Dogma-Regeln, der Film lebt vor allem von seiner künstlichen Kulisse, die sehr stark an "Dogville" erinnert. Er setzt auf Details und Requisisten, auf stimmige Art Directon und er zeigt Waffengewalt und Mord - ein ebenfalls damals festgelegtes Verbot. Der junge stille Dick (Jamie Bell) lebt in der heruntergekommenen amerikanischen Bergwerksstadt Estherslope. Sein Vater besteht auf die Tradition, dass Dick ebenfalls unter Tage arbeiten soll, doch die Haushälterin Clarabelle (Novella Nelson) unterstützt seine Ambitionen einen Job im grössten Kaufladen der Stadt anzutreten. In einem Trödelgeschäft, dass der Mutter der Aussenseiterin Susan gehört, findet er eine kleine, abgenutzte Handfeuerwaffe. Schnell fühlt sich Dick von der kleinen Waffe merkwürdig angezogen. Sie gibt dem überzeugten Pazifist Sicherheit, wenn er sie mit sich trägt und sie nimmt ihm die Angst. Stevie (Mark Webber), sein ganz stiller Kollege im Supermarkt erweist sich als Kenner von Waffen und bald kennen die beiden Jungs nur noch ein Hobby: Die Waffe. Noch inniger wird das Verhältnis zwischen Mensch und Pistole als Dick und Stevie ihren Begleitern Namen geben. Der beinamputierte Huey (Chris Owen), sein Bruder Freddie (Michael Angarano) und das Mauerblümchen Susan werden von den Beiden nach und nach in den neu gegründeten Club der Verlierer, der "Dandys" geholt, gemeinsam steigt auch das Selbstwertgefühl bei allen durch das heimliche Ausleben mit der Waffe, das Schiessen an versteckten Orten. Als Sheriff Krugsby (Bill Pullmann)den jungen Straftäter Sebastian (Danso Gordon) in die Obhut des friedliebenden Dick gibt, bröckelt das pazifistische Waffensystem und auch das Verhältnis von Dick zu seiner "Dear Wendy" langsam aber sicher.... "Dear wendy" ist ein äusserst interessanter Film, der einige Phänomene beleuchtet: Waffeneuphorie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die Wirkung der Waffe auf den Menschen und die damit verbundene Eskalation. Vinterberg ist ein nachdenklich stimmender Genrefilm gelungen, der seine Kraft langsam aber sicher ausspielt und in einem brutalen, verstörenden Sog endet... Stellenweise erinnern die Köstüme der Dandys ein bisschen an "Uhrwerk Orange", die Aussenseiter hören vor allem 60er Retro von "The Zombies". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das etwas andere Jugenddrama,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dear Wendy (DVD-Single) (DVD)
Ich finde das Dear Wendy ein sehr guter Film ist.Wer ihn langweilig fand, hat sicherlich einen hirnlosen Actionfilm erwartet. Mich hand die Geschichte um die Jugengang "Die Dandys" auf jeden Fall bis zum schluss gefesselt. Die Schauspieler sind sehr gut, der Soundtrack DER Hammer schlecht hin und wenn dan mal Action ins Spiel kommt wurde das auch sehr gut in Szene gesetzt.(kommt einen am Ende fast wie ein Western vor) Die Action ist bei Dear Wendy aber ein ehr unwichtiger Punkt. Der Film beschäftigt sich in erster Linie mit den unterschiedlichen Charakteren. Es ist erschreckend wie die Gruppe ohne es zu ahnen in ihr Verderben läuft. Und obwohl die Gruppe ja nichts böses tut und eigentlich gegen Gewalt ist werden sie zum Schluss trotzdem von der Polizei als die Bösen hingestellt. Zwar ist den Zuschauer klar das die Sache mit den Waffen eh irgendwann eskaliert währe, man hat aber trotzdem irgendwie Mitleid, da die "Dandys" endlich etwas gefunden hatten was sie glücklich macht und zusammenhällt!(Obwohl ihre sehr extreme Liebe zu ihren Waffen schon ziemlich erschreckend ist) Ein starker Film Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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