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Dear Heather

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Leonard Cohen Audio CD
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit "Dear Heather" erscheint das erste Leonard-Cohen-Album seit mehr als drei Jahren. Sein letztes Werk "Ten New Songs" stammt aus dem Jahr 2001 und hatte seinerzeit Platz sechzehn der Media Control Charts erreicht. "Dear Heather" enthaelt zwölf brandneue Songs, die in Zusammenarbeit mit dem langjaehrigen Cohen-Engineer und Produzentin Leanne Ungar (Billy Joel, Cat Stevens, Laurie Anderson) entstanden waren. Darüber hinaus ist der Live-Track "Tennessee Waltz" enthalten - Leonard Cohens Version des Country/Western-Standards, der bereits von Chet Atkins und Patti Page interpretiert wurde. In seiner Karriere verkaufte Leonard Cohen weltweit mehr als elf Millionen Alben und veröffentlichte elf Bücher, darunter die beiden Romane "The Favorite Game" (1963) und "Beautiful Losers" (1966).

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Mit seinen inzwischen siebzig Jahren liefert Leonard Cohen ein reifes Spätwerk ab, das Bilanz zieht und dennoch an keiner Stelle in einen abschließenden Schwanengesang verfällt. Auf Dear Heather bündelt der ergraute Meister mit der Weisheit des Alters seine Erfahrungen. In sehr persönlichen und letztlich doch allgemein gültigen Versen singt und spricht er vom Mysterium des Lebens und der Liebe als dessen stärkster Kraft.

Der Kanadier, der ein Jahr vor Elvis Presley das Licht der Welt erblickte, resümiert dabei sein künstlerisches Schaffen und sein privates Dasein mit einer Leichtigkeit, die man früher nicht von ihm kannte. Galt er in den Anfangstagen seiner Karriere als depressiver Schwarzseher, als "Gottvater der Düsternis", so findet er im Seniorenalter überraschend immer mehr zu einer gelassenen, fast heiteren Sicht der Dinge. Zu balladesken Sounds vom Synthie und der computerprogrammierten Beatbox feiert der Mann aus Montreal hier die Schönheit der Welt in all ihren Facetten. Seitdem er in den 90ern fünf Jahre in einem Zen-Zentrum verbrachte und sich den Beinamen Jikan (der Stille) erwarb, hat er offensichtlich Frieden mit sich selbst geschlossen, kann sich endlich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen.

So gesteht Leonard Norman Cohen etwa im Title-Track "Dear Heather", dass er heute die Faszination des anderen Geschlechts genießt, ohne von der eigenen Begierde permanent versklavt zu werden. "Go No More A-Roving", basierend auf einem Poem von Lord Byron, handelt ebenfalls von den Fleischeslüsten, über die der Geist am Ende dann aber doch siegt. In "There For You" denkt der Sprössling einer jüdischen Mittelklassefamilie ohne Wehmut an seine Vergangenheit zurück. Und "Because Of" schließlich ist eine überaus mutige Auseinandersetzung mit dem nahenden Tod, mit der eigenen Sterblichkeit.

Ein ums andere Mal lässt uns Cohen in poetischen Meditationen an seinem Erfahrungsschatz teilhaben. Ein Geschenk, das echte Fans mit Dankbarkeit entgegennehmen werden. -- Harald Kepler

kulturnews.de

Cohen raunt und grummelt, und den plätschernden Zeitlupensongs zu Schunkelbass, poliertem Saxofon, Klavier und Mandolinen kann man zumindest zugute halten, dass sie das unterkühlte Computerkorsett des 2001er Albums "10 new Songs" wieder los sind. Sogar die Maultrommel aus Cohens frühen Tagen ist zu hören ("Nightingale"). Oft übernehmen die Chorsängerinnen vokal das Kommando, und darin liegt der Reiz dieser sonst enttäuschenden Platte: im Kontrast zwischen jugendlicher Weiblichkeit und dem erschöpften Brummeln eines grauen Wolfs. Ein müdes Werk; und Cohen gelangen auch schon gewagtere Verse als solche: "The night was made for lovin'/and the day returns to soon" ... (mw)
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