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Dean Spanley
 
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Dean Spanley

Jeremy Northam , Sam Neill , Toa Fraser    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jeremy Northam, Sam Neill, Bryan Brown
  • Regisseur(e): Toa Fraser
  • Komponist: Don McGlashan
  • Format: Dolby, DTS, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 8. November 2011
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005GOD750
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.776 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Wenn der Geist eines sehr seltenen, kostbaren Tokajers von Dekan Spanley Besitz ergreift, geschieht etwas Magisches mit dem eher spröden Kirchenmann. Faszinierend und äußerst anschaulich weiß er plötzlich aus dem Leben eines Hundes zu berichten, dessen Körper einmal sein eigener war.

Wer das Glück hat, Spanleys Verwandlung zu erleben und an den Freuden seines vergangenen Hundelebens teilzuhaben, erfährt selbst etwas Wunderbares. Auf zauberhafte Weise kommt neue Bewegung in das eigene Leben. Diese Erfahrung macht selbst der zynische Starrkopf Fisk Sen., als ihn sein Sohn zum Dinner mit dem Dekan einlädt. Zum Dessert gibt es selbstverständlich Tokajer ...

Ein unsentimentales und humorvolles Märchen für Erwachsene, das selbst die Herzen eingefleischter Hundehasser ein Stück weit erweichen wird.

Wer einen Freund mit weichem Fell und kalter Schnauze hat, wird dem Charme dieser versponnenen Filmerzählung sofort erliegen.

 Dean Spanley
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 Dean Spanley
 Dean Spanley
 Dean Spanley
Dean Spanley ist eine Adaption der belannten Kurzgeschichte "My talks with Dean Spanley" des englisch-irischen Autors Lord Dunsany aus dem Jahr 1936. Der neuseeländische Regisseur Toa Fraser zauberte aus der Drehbuchvorlage von Alan Sharp eine wunderbare Komödie für die ganze Familie.

Die Premiere von Dean Spanley auf dem Toronto Film festival war die erste mit rotem Teppich für eine neuseeländische Produktion überhaupt. Mehrfach ausgezeichnet während der Neuseeland Film Awards, besticht Dean Spanley mit seiner zauberhaften Geschichte voll Humor, liebvollen Kostümen sowie einem hochkarätigen und viel gelobten Star-Ensemble. Nicht zuletzt die schauspielerische Leistungen des 8-fach Oscarnominierten Peter O`Toole (Lawrence von Arabien), des Golden Globe Preisträgers Sam Neill (Under the Mountain) und Jeremy Northam (Gosford Park) machen Dean Spanley zu einer ganz besonderen Filmperle.

VideoMarkt

England im späten 19. Jahrhundert. Henslowe Fisk hat keine Lust mehr, die Nachmittage mit seinem Vater, dem alten Griesgram, zu verbringen. Der interessiert sich nur für sich und seine düstere Welt und ist ein rechter Zyniker geworden, seit sein zweiter Sohn im Burenkrieg fiel und die Gattin darob voll Trauer ebenfalls bald das Zeitliche segnete. Abwechslung versprechen die abendlichen Kamingespräche beim Weinschoppen mit dem weltgewandten Dekan Spanley. Fisk beschließt, Spanley mal mit seinem Vater zusammen zu bringen.

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Kundenrezensionen

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Morus
Format:DVD
Dieser Film íst eine Kostbarkeit und "Insel" im umtriebigen Weltgeschehen. Man muß jedoch etwas Muse und Konzentration investieren, um in den vollen Genuß dieses Meisterwerkes von Neuseeland-Regisseur Toa Fraser zu kommen, der den Film auch ein Festival der englischen Sprache nennt. Als Sprecher, der die ganze Geschichte für den Zuhörer/-seher erzählt und zwischen den Dialogen zusammenhält, fungiert Schauspieler Jeremy Northam! (dessen sauberen und nicht zu schnell gesprochenem Englisch man übrigens auch bei der englischen Originalausgabe gut folgen kann. What a beautiful voice!)
Angesiedelt Anfang 20. Jahrhundert in England/Norfolk ist die witzige, zauberhafte und doch total realistische Geschichte um, ja, eigentlich eine Vater-Sohn-Beziehung heute noch genauso aktuell, wie damals.
Ein pflichtbewußter Sohn (Jeremy Northam), leidgeprüft durch das festgefahrene und abgeklärte, scheinbar emotionslose Wesen seines Vaters (Peter O`Toole, yes, Sir!) macht während eines eigentlich nur als Ablenkung für den nörgelnden Vater gedachten Besuches einer Sitzung über die Seelenwanderung die Bekanntschaft von Dean (Dekan) Spanley (Sam Neill), sowie des Kolonisten und "Händlers" Wrather (Bryan Brown). Mit dessen Hilfe kann er den vom Dean bevorzugten sirupartigen Weinlikör Tokay beschaffen, denn nur so ist es Fisk Junior möglich den Dean, der es doch tatsächlich gewagt hat, Fisk Senior die Stirn zu bieten, zur Annahme einer Einladung zum Abendessen zu bewegen. Das Interesse in die ganz besonderen Ansichten eines eigentlich geistlichen Mannes über die Seelenwanderung von Tieren wird bei Fisk Junior extrem gesteigert, als er entdeckt, dass eben besagter Wein den Dekan scheinbar in dessen für andere mysteriöse, unsichtbare Vergangenheit als Hund!? "transportiert" von der er dann mit gelockerter Zunge, Eloquenz und einer faszinierenden Ernsthaftigkeit erzählt! Weitere Dinners, in die, neugierig geworden, auch Wrather und Fisk, Senior mit einbezogen werden, offenbaren dann gar eine Verbindung und einen längst vergessenen Schmerz in der Kindheit des Vaters. Das bringt die harte Schale, die sich der sture, desillusionierte Fisk, Senior nach dem Tod des jüngeren Sohnes im Burenkrieg und seiner an gebrochenem Herzen gestorbenen Frau wenige Jahre zuvor, zugelegt hat, zum Bersten und für Vater und Sohn eine ganz neue, wunderbare Lebensqualität und Beziehung.
Der stille Film lebt von den witzigen, trockenen, man möchte sagen typisch englischen Dialogen, der großartigen Mimik und Ausdrucksform der gesamten Schauspielerriege, der berührenden und außergewöhnlichen "story line" und dem spürbar guten, freundschaftlichen Zusammenspiel der Akteure. (Sam Neill, Peter O`Toole und Jeremy Northam hatten ja schon bei The Tudors Gelegenheit sich kennenzulernen.) Es paßt einfach alles, auch die ruhige, intelligente Regieführung von Toa Fraser tut natülich das Übrige dazu. Schade nur, das in deutschen Kinos solche nicht der "Action-Fraktion" zugehörigen tollen Filme meist ignoriert werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Blu-ray
Im England des frühen 20. Jahrhunderts trifft sich der wohlhabende Fisk mit seinem starrsinnigen Vater Fisk senior(Peter O'Toole) und verbringt den Tag mit ihm. Der alte Mann ist sehr verschroben, lässt sich obwohl fit im Rollstuhl umherfahren, isst beim Treffen immer nur Eintopf und hat die Trauer um den anderen Sohn der im Burenkrieg fiel einfach für sich und die Welt verweigert. Als sie auf einem Vortrag eines Inders über Seelenwanderung sind, lernen sie Dekan Spanley (Sam Neill) kennen. Der Priester redet nur bei einem teuren, seltenen Wein, einem Tokajer von seinem früheren Leben als Hund (!) und erklärt dabei die Sichtweisen eines Hundes. Mit einem anderen Gentleman (Bryan Brown) zusammen besorgt Fisk Wein und Dekan Spanley erzählt auch dem alten Mann davon...
Die im schicken Design des 19. Jahrhunderts gefilmte Romangeschichte von Lord Dunsany ist mit tollen Schauspielern besetzt und besteht eigentlich nur aus Dialogen. Ein Märchen für erwachsene Hundefans, das sehr langsam und ruhig erzählt wird, dabei mit einer sehr abstrusen Geschichte aufwartet, ist nicht jedermanns Geschmack und sehr speziell. Hat man die ersten 50 Minuten überstanden geht es etwas.
Das Bild ist einer Blu-ray angemessen, das Bonusmaterial recht unfangreich. Es gibt alleine 90 Minuten Interviews mit Machern und Darstellern.
Fazit: Für Filmfans die das Ungewöhnliche suchen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rosebud
Format:DVD
Im "Klappentext" und auf der DVD selbst wird immer wieder darauf abgehoben, daß dies quasi ein Film für "Hundemenschen" ist. Auf der DVD seht z.B. "Allen Hundeverstehern und solchen, die es werden wollen..." Nachdem wir den Film nun gesehen haben, sehe ich es als großes Glück an, daß wir zufällig Hunde gerne haben. Denn sonst wäre dieses Juwel völlig an uns vorbeigegangen.

In Wirklichkeit ist es nur am Rande ein "Hundefilm". Es gibt zwar sehr schöne Passagen mit sehr schönen Hunden. Aber eigentlich ist es eine Vater-Sohn-Geschichte, wie sie zurückhaltender und trotzdem anrührender nicht erzählt werden könnte. Der Film ist auch nicht "wahnsinnig witzig", wie ebenfalls auf der DVD steht. Sondern es gibt durchaus komische Elemente, die aber wie der ganze Film wunderbar zurückgenommen und verhalten sind.

Die Geschichte wurde - wie ich finde leider - weiter unten schon erzählt (warum erzählen Leute immer die komplette Geschichte nach in ihren Rezensionen?). Ich war froh, daß ich sie nicht kannte. (Rezensionen weiter unten könnten also für den ein oder anderen Leser, der sich gerne Geschichten vom Film selbst erzählen läßt "Spoiler" enthalten!)

Insgesamt ist der Film unglaublich liebevoll gemacht. Für Leute wie uns, die England mindestens so lieben wie Hunde, ist es deshalb überhaupt nicht störend, daß tatsächlich lange Zeit eigentlich nicht viel passiert. Man schaut einfach den Beteiligten zu, wie sie in wunderschönen Interieurs miteinander sprechen, sich manchmal in andere wunderschöne Interieurs bewegen. Dabei entwickelt sich langsam, ganz langsam die Geschichte. Um dann doch noch in einem - wieder wundervoll zurückhaltenden - dramaturgischen Höhepunkt zu enden. Dieser Film wird mich noch lange beschäftigen. Weil ich (zwar "nur" als Mutter) ebenfalls einen erwachsenen Sohn habe. Hundeleute werden dagegen vielleicht eher enttäuscht sein. Denn das, was der Film über Hunde mitteilt, hat jeder Hundebesitzer - hoffentlich - schon lange selbst begriffen. Und wie gesagt - es geht ja gar nicht um Hunde.

Wer dagegen wirklich einen "Hundefilm" abseits von "Scott und Huutch" (auch ein guter Film für mal zur Unterhaltung!) sucht, der könnte sich die Geschichte von "Bombón" ansehen: Bombón - Eine Geschichte aus Patagonien. Aber Achtung. Ein Action-Kracher ist das auch nicht!!! Oder den uralten - leider wohl nirgendwo mehr erhältlichen - Klassiker Der Hund, der Herr Bozzi hieß.
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