Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Wir drehen einen Film!", 20. November 2009
Charlie Berns(William H.Macy) ist sich da ganz sicher. Aber Deidre Hearn(Meg Ryan) würde das vermutlich noch nicht unterschreiben. Denn: Der abgehalfterte Hollywood Produzent Berns wollte eigentlich gerade Selbstmord begehen. Aber sein Enkel Lionel(Jason Ritter) hat ihn dabei gestört...ach ja...und das Auto natürlich; aber dazu später mehr. Lionel bringt seinem Onkel ein Drehbuch. Es handelt vom ehemaligen britischen Aussenminster Disraeli, einer Person aus der Geschichte, ist ziemlich ernsthaft und vermutlich auch gut, aber Charlie liest es gar nicht. Allerdings will er trotzdem einen Film machen, rennt zum Studio und verpflichtet den Actionhelden Bobby Mason(LL Cool J) von dem er weiß, dass er gerade zum jüdischen Glauben konvertiert ist. Charlie spielt die Studiobosse gegeneinander aus, aber so richtig merken tut das nur die clevere Studiovertreterin Deidre. Doch auch Deidre kommt gegen den schlitzohrigen Charlie nicht an. So befindet man sich kurze Zeit später in Cape Town, Südafrika, und dreht einen Actionfilm, der irgendwas mit dem jüdischen Glauben und einem geschichtlichen Hintergrund zu tun haben soll. Aber so richtig weiß das eigentlich niemand. Bei den Dreharbeiten läuft so ziemlich alles schief und dann landen Deidre und Charlie auch noch zusammen im Bett. Schlimmer könnte es eigentlich nicht kommen, aber da geht die Geschichte eigentlich erst los...
Stephen Schachter hat mit -The Deal- eine Komödie der etwas anderen Art gedreht. Zusammen mit William H.Macy und Peter Lefcourt hat er ein ziemlich schräges Drehbuch geschrieben. Den Akteuren schien der Dreh reichlich Spaß zu machen; das merkt man dem Film an. Unterlegt wird -The Deal- von einem interessanten Soundtrack, bei dem es Jazz, Soul, Blues und Songwritermusik zu hören gibt.
Die Gags in -The Deal- sind nicht gleichbleibend gut. Der Film braucht etwas Anlauf, aber dann kommt er gut in Fahrt und entwickelt sich prächtig. Es gibt einige Highlights, wie z.B. den Running Gag mit Charlies Auto, den Handgranatenwurf der Hauptdarstellerin Fiona(Fiona Glascott) oder die absolut göttlichen Selbstmordversuche von Charlie.
Die Besetzung von -The Deal- ist hervorragend. William H.Macy zeigt wieder einmal beeindruckend, das die Rolle des schlitzohrigen Schelms für ihn erfunden wurde. Meg Ryan hat zwar ihr Gesicht zur Bewegungslosigkeit verdammt, ist aber noch immer eine gute Schauspielerin. In den Nebenrollen spielen LL Cool J und Elliot Gould witzig und unterhaltsam.
-The Deal- ist vielleicht nicht eine ultimative Hollywoodkomödie der Kategorie 1A, aber der Film hat einen ganz eigenen Charme, lebt von den Darstellern und ist alles andere als 08/15 Komödienware. Mir hat -The Deal- mit jeder Minute besser gefallen und sie dürfen wieder einmal selbst entscheiden, was sie von diesem chaotischen Filmdreh mit Hindernissen halten.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Der schlechteste Meg Ryan Film., 27. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Deal - Eine Hand wäscht die andere [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film soll vermutlich eine Komödie sein. Doch die Lacher sind so extrem spärlich und die Story so furchtbar dünn, daß man es kaum aushält den Film vor dem Ende nicht abzuschalten. Die völlig sinnfreie Handlung und völlig unglaubwürdige Figuren, machen es umöglich eine Bewertung der schauspielerischen Leistung abzugeben. Bild und Ton sind gut, aber eine DVD würde ebenfalls völlig reichen. Noch besser: erst garnicht anschaffen. Der schlechteste Meg Ryan Film.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Netter Durchschnitt mit immer noch attraktiver Meg Ryan, 25. April 2010
Zum Inhalt siehe oben.
Der Film beginnt ein wenig schwerfällig, kommt aber dann zusehends mehr in Fahrt.
William H. Macy aus Fargo hat auch am Drehbuch mitgeschrieben.
Nicht alle Gags zünden in dieser leicht chaotisch-Schrägen Story, aber es sind auch ein paar gute Lacher enthalten.
Einerseits nimmt der Film Hollywood auf die Schippe und sicher birgt die Story ein Körnchen Wahrheit, aber so richtig glaubhaft ist das natürlich auch nicht und es bereitet zum Teil ein wenig Mühe, der etwas sprunghaften Handlung zu folgen.
Meg Ryan ist doch etwas abseits ihrer gewohnten romantischen Rollen besetzt, so richtig viel hat man in letzter Zeit von ihr auch nicht mehr gesehen.
Obwohl sie nunmehr stramm auf die Fünfzig zugeht, ist sie immer noch sehr attraktiv und auch in dieser Rolle schimmert im Verlauf des Films wieder eine warmherzige Note durch.
Man muss bei diesem Film konstatieren, dass man sich zwar nicht ärgert, ihn gesehen zu haben, wird ihn jedoch schnell wieder vergessen.
Wenn man ihn in der Videothek ausleiht, ist dies völlig ausreichend, der Kauf lohnt sich nicht.
Nett, aber keineswegs essentiell.
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