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Deaf Sentence
 
 
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Deaf Sentence [Englisch] [Taschenbuch]

David Lodge
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Penguin; Auflage: Open Market edition (4. Juni 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0141041048
  • ISBN-13: 978-0141041049
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.996 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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David Lodge
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Retired Professor of Lingustics Desmond Bates is going deaf. It's a bother for his wife who has an enviably successful new career and is too busy to be endlessly repeating herself. Roles are reversed with his aging father, who resents his son's attempts to help him. And then there's Alex, a student whom Desmond has agreed to help after a typical misunderstanding at a party. But her increasingly bizarre requests cannot all be blamed on his defective hearing. So much for growing old gracefully...

Über den Autor

David Lodge, geb. 1935 in London, war lange Jahre Professor für Moderne Englische Literatur an der Universität Birmingham und unterrichtete als Gastprofessor auch ein Jahr (1969) an der renommierten amerikanischen University of California in Berkeley. Er hat mit großem Erfolg eine Reihe von Büchern veröffentlicht. Heute lebt er als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Birmingham.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
On deafness and death 18. Dezember 2009
Format:Taschenbuch
"Deaf Sentence" by David Lodge is the diary of a retired professor of linguistics in his mid-sixties, in a university town somewhere in the north of England, who suffers from a severe hearing impairment. Together with his wife, a successful and influential business woman in her mid-fifties, who specialises in interior decoration, he leads a comfortable life at their exquisitely furnished town house. Their busy engagement calendar, however, proves to be a major challenge to Professor Bates's communication skills, since his hearing aid is of no use at noisy social gatherings.
The novel opens with a tableau-like description of an elderly man gazing intently at a much younger woman who is eagerly talking to him at the opening of an exhibition at a local gallery. The echo in the room renders him almost deaf and, hence, unable to converse with her. Torn between two impulses, to disengage himself on any pretext or to stay and enjoy the young lady's attractive physique, he decides for the latter and pretends to listen by inserting an occasional affirmative remark, which is the beginning of a fatal relationship.
As is characteristic of diaries, the individual entries deal with a great number of different observations, reflections, encounters and events, which do not add up to a real plot, but are rather randomly put together along a chronological order, which covers a time span of about four months, beginning in November 2006 and ending in March the following year.
A recurrent theme is Professor Bates's deafness and the many difficulties resulting from this. This is what the title of the novel alludes to: the state of being deaf is like being dead to the audible world and, thus, being excluded from essential parts of community life.
Besides deafness, death is another topic, equally insinuated in the title. In fact, as Desmond Bates experiences in the course of these four months, all life is, in some way or other, sentenced to death, whether it is taken away by force or whether it is consumed by natural decay.
The account of this witty, well-educated, learned narrator about his communication problems and ensuing predicaments is wonderfully entertaining because of its humorous approach. It keeps a fine balance between the utterly hilarious and the utterly serious and, thus, creates the effect of being true.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eine geistreiche, partiell ausgesprochen witzige Satire auf die Gebrechen des Alters und der modernen Gesellschaft, soweit sie mit diesen umzugehen hat. Einen nicht geringen Teil des Lesespaßes evoziert der englischsprachige Text, den die deutsche Übersetzung (auch bei Amazon für einen Freund bestellt) nur mühsam reproduzieren kann.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"What?" 18. Juli 2009
Format:Taschenbuch
Desmond Bates kann sich eigentlich nicht beklagen. Er ist Professor für Linguistik, als Emeritus aber schon vier Jahre in (früher) Pension und kann eigentlich die Beine hochlegen. Er ist glücklich verheiratet mit der attraktiven Winifred ("Fred"), die ihre späte berufliche Blüte in einem florierenden Inneneinrichtungs- und Kunstgeschäft gefunden hat. Er hat zwei wohlgeratene Kinder und einen bezaubernden Stiefenkel, dessen erste sprachliche Tastversuche er mit höchstem Interesse verfolgt. Und ja, er hat sogar ab und zu guten Sex in der Ehe.
Aber Desmond Bates ist nicht glücklich in seinem Ruhestand. Die Vergleiche mit seiner - in Beruf wie Ehrenämtern - höchst aktiven Gattin fallen stets zu seinen Ungunsten aus. Die desillusionierenden monatlichen Besuche bei seinem 89-jährigen, halb tauben (aber ganz sturen) Vater in London, der trotz vieler Beinahe-Unfälle im Haushalt nicht einsehen will, dass er alleine nicht mehr zurecht kommt, tragen auch nicht zur Stimmungshebung bei. Und am schlimmsten nagt an ihm die Tatsache, dass er, langsam aber sicher, selbst taub wird. Irreversibel sei das, wurde ihm von Fachärzten bescheinigt. Schlecht und recht schlägt er sich seit etwa 20 Jahren mit Hörgeräten durchs Leben, deren immer stärker verfeinerte Technik aber kaum Schritt halten kann mit seiner zunehmenden Gehörlosigkeit.
Da tritt Alex Loom in sein Leben. Das heißt: er weiß zuerst gar nicht, wie sie heißt, denn sein Hörgerät stößt bei Empfängen mit lauter Hintergrundkonversation unwiderruflich an seine technischen Grenzen. Als er sie wiedersieht (und endlich versteht), schlägt sie ihm vor, ihre geplante Dissertation zu betreuen - über die Sprache in Abschiedsbriefen von Selbstmördern... Desmond Bates ist über das morbide Thema erstaunt, doch geschmeichelt von der Nachfrage nach seinem fachwissenschaftlichem Rat. Aber das Verhalten von Alex, die er anfangs einfach als kluge Studentin empfindet, wird immer eigentümlicher, die Verwicklungen nehmen (auch ohne sein Hörproblem) rapide zu und gipfeln schließlich in einer von Alex vorgeschlagenen - und eindeutig sexuell aufgeladenen - "Bestrafungsaktion" ihrer Person.
Als dann noch der Wunsch an Desmond Bates herangetragen wird, für einen kurzfristig verletzten Kollegen einzuspringen und eine Vortragsreise nach Polen zu unternehmen (wo er dann von zwei überraschenden Nachrichten aus der Heimat konfrontiert werden wird, die ihn emotional Achterbahn fahren werden lassen), als dann auch noch kurz vor Antritt der Reise sein Kollege Professor Butterworth, der offizielle Betreuer von Alex Looms Doktorarbeit, an ihn herantritt und ihn in einer sehr heiklen Angelegenheit um Hilfe bittet - da glauben die Leserinnen und Leser schon, dass die Geschichte zu keinem guten Ende finden kann. Und doch ist Desmond Bates am Ende glücklich: als Schüler. In einem Kursus zum Erlernen des Lippenlesens.
David Lodge gelingt es, mit unnachahmlichem, abschnittsweise geradezu sprühendem Humor (der dabei jedoch nie ins lachhaft-karikierende abgleitet), aber auch mit großem Einfühlungsvermögen, hoher Sympathie und gelegentlicher Melancholie, eine Geschichte zu erzählen über Leid und Liebe, Not und Freude, Last und Lust, Hader und Glück moderner Upper-Middleclass-Menschen aus dem akademischen Milieu; eine Geschichte, welche die Protagonisten als das zeigt, was wir nach Ansicht des Autors wohl allesamt zuvorderst und zutiefst sind, auch wenn wir es oft verkennen: Darsteller in einem großen Spiel, das sich "comédie humaine" nennt.

Eine letzte Anmerkung zur englischen Fassung: Der Rezensent ist der Ansicht, dass Bücher nach Möglichkeit stets im Original gelesen werden sollten, weil jede Übersetzung literarischer Texte immer nur eine Annäherung sein kann (dies lässt sich exemplarisch schon am nicht zu übersetzenden englischen Titel-Wortspiel, deaf sentence, illustrieren). Zur problemlosen Lektüre dieses Buches sind Englischkenntnisse auf sehr gutem Reifeprüfungsniveau hilfreich. Ein umfangreicheres Wörterbuch zum Nachschlagen der einen oder anderen ausgefallenen oder seltenen Vokabel ist nichtsdestoweniger stets von Nutzen.
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