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Deaf to Our Prayers


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Produktinformation

  • Audio CD (24. August 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (Universal Music)
  • ASIN: B000H4W2IW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.434 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Counterweight
2. Trespassing The Shores Of Your World
3. Profane Believers
4. Stay The Course
5. The Final March
6. Of No Avail
7. Armia
8. mybestfriends.com
9. Biogenesis (Undo Creation)
10. Dying In Silence
11. The Greatest Gift Of God

Produktbeschreibungen

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Wo Metalcore draufsteht, ist bei Heaven Shall Burn mittlerweile fast nur noch Death Metal drin. Die Thüringer haben ihren Hardcore-Anteil so weit zurückgeschraubt, dass selbst alteingesessene Todesblei-Fanatiker Deaf To Our Prayers mit offenen Ohren empfangen werden.

Das Ruppige, Lärmige, betont Rohe, das auf den letzten CDs zumindest noch ansatzweise durchschimmerte, ist fast völlig aus dem Band-Sound verschwunden. Die beiden Gitarristen riffen so versiert, nuancenreich und melodisch, dass man sich unweigerlich an die Göteborger Death-Metal-Schule erinnert fühlt, die Rhythmus-Abteilung glänzt mit anspruchsvollen, hartmetallischen Beats, und Sänger Marcus Bischoff schreit sich mit düsterer Urgewalt durch die elf neuen Songs. Im Gegensatz zu den meisten anderen Metalcore-Bands verzichten Heaven Shall Burn anno 2006 völlig auf klaren Gesang, und auch rockige Passagen zum Luftholen sucht man bei ihnen vergeblich. Deaf To Our Prayers ist kompromissloser, extrem energiegeladener Death Metal, international absolut konkurrenzfähig ist und auch Hardcore-Puristen alleine schon wegen seiner unbändigen Brachialität überzeugen sollte - fehlende Core-Schlagseite hin oder her. -- Michael Rensen


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ojo Rojo am 17. Januar 2007
Format: Audio CD
Vielfach liest man auf einschlägigen Webistes, Heaven Shall Burn hätten ihre Melodieverliebtheit gegen bloßes Geprügel eingetauscht. Unhaltbarer Unsinn. Es mag Menschen geben, die nicht verstehen, dass großartige Melodien auch in höheren Geschwindigkeitsbereichen durchaus möglich sind. Diese sollten dann jedoch keine deratigen Platten rezensieren, sondern besser bei Manowar und Hammerfall bleiben.

Auf die gewohnt hochwertigen, politik-und emotionsgetränkten Lyrics von Gitarrist und Hauptsongwriter Maik werde ich hier aufgrund inflationärer Pressebeschreibungen nicht im Detail eingehen, lege dennoch jedem nahe, sie zu lesen!

Shouter Marcus liefert wie gehabt eine Ausnahmeleistung und dringt in den passenden Momenten, anders als auf "Antigone", bisweilen in ziemlich tiefeShouting/Growling-Gefilde vor, was an "whatever it may take" gemahnt und der aktuellen Platte durchaus steht.

Es gibt wirklich wenige Bands im heillos überstrapazierten Genre des Metalcore, die es schaffen einem dieses ganz bestimmte "Ach, wie geil ist DAS denn!?" Gänsehaut-Gefühl zu verschaffen.

HSB haben den Dreh in dieser Hinsicht heraus und knüpfen mit gelöster Handbremse und gleicher Detailverliebtheit an den grandiosen Vorgänger "Antigone" an.

Das eigentlich Erfreuliche an diesem Album ist die Tatsache, dass sich auch nach längerem Hören keine Füller ausmachen lassen.

Es stimmt: Wie schon anderorts beschrieben reißt "Counterweight" alles entzwei was nicht mindestens festbetoniert ist, birgt jedoch ebenso wie "Trespassing the Shores of our World" einige der besten Melodien und Breaks die von HSB jemals zu vernehmen waren. Stumpfes Geprügel? Fehlanzeige!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Cartier am 30. Januar 2007
Format: Audio CD
Ich hörte 2004 das erste Mal im Radio einen HSB-Song, "The weapon they fear", und war schnell ein Fan dieser extrem harten, dennoch melodiösen Spielart des Metalcore, gemischt mit Deathmetalparts. Noch besser als "The weapon...", der Single aus "Antigone", ist Track 5, "Voice of the voiceless", der mich in Kombination mit tr. 6, "Numbing the pain" und tr. 7 "To harvest the storm", ungeduldig auf HSBs neues Album warten ließ. Am 28.8.2006 war es dann soweit, ich sofort am ersten Tag das neue neue Album "Deaf to our prayers" gekauft. Der Titel beruht auf Heines "Die schlesischen Weber" in der englischen Übersetzung, einem Gedicht über den Aufstand der schlesischen Weber 1844 gegen zunehmende Industrialisierung und Ausbeutung, in dem es heißt: "Cursed be the god who was DEAF TO OUR PRAYERS". Also, rein ins Handy und: enttäuscht. Wo waren die melodiösen Parts aus "Antigone", die klassischen Musikanteile, die gesungenen ("cleanen") Parts, die sich mit dem Metalcore-typischen Gegrunze ("grind") abwechselten? Dieses Album kriegt Euch beim zweiten Hören, aber dann für immer: es biedert sich nicht an, es ist keine Blaupause der Erfolgsformel "Antigone", es ist eine Weiterentwicklung, aber nicht, wie sonst üblich, zum Softeren, sondern zum Härteren. Es macht keine Kompromisse, ohrentechnisch übrigens auch keine Gefangenen, aber es ist einfach noch besser als der Vorgänger. 10 von 10 Punkten in den einschlägigen Magazinen, Charteinstieg 65 in Deutschland und 50 in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache. Die dann doch noch gefundenen melodiösen Parts, die, mit der Akustikgitarre gespielt, fast Pop wären und die wie immer politischen Texte, sind großartig! Nun zu den Songs:

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Format: Vinyl
Ich hörte 2004 das erste Mal im Radio einen HSB-Song, "The weapon they fear", und war schnell ein Fan dieser extrem harten, dennoch melodiösen Spielart des Metalcore, gemischt mit Deathmetalparts. Noch besser als "The weapon...", der Single aus "Antigone", ist Track 5, "Voice of the voiceless", der mich in Kombination mit tr. 6, "Numbing the pain" und tr. 7 "To harvest the storm", ungeduldig auf HSBs neues Album warten ließ. Am 28.8.2006 war es dann soweit, ich sofort am ersten Tag das neue neue Album "Deaf to our prayers" gekauft. Der Titel beruht auf Heines "Die schlesischen Weber" in der englischen Übersetzung, einem Gedicht über den Aufstand der schlesischen Weber 1844 gegen zunehmende Industrialisierung und Ausbeutung, in dem es heißt: "Cursed be the god who was DEAF TO OUR PRAYERS". Also, rein ins Handy und: enttäuscht. Wo waren die melodiösen Parts aus "Antigone", die klassischen Musikanteile, die gesungenen ("cleanen") Parts, die sich mit dem Metalcore-typischen Gegrunze ("grind") abwechselten? Dieses Album kriegt Euch beim zweiten Hören, aber dann für immer: es biedert sich nicht an, es ist keine Blaupause der Erfolgsformel "Antigone", es ist eine Weiterentwicklung, aber nicht, wie sonst üblich, zum Softeren, sondern zum Härteren. Es macht keine Kompromisse, ohrentechnisch übrigens auch keine Gefangenen, aber es ist einfach noch besser als der Vorgänger. 10 von 10 Punkten in den einschlägigen Magazinen, Charteinstieg 65 in Deutschland und 50 in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache. Die dann doch noch gefundenen melodiösen Parts, die, mit der Akustikgitarre gespielt, fast Pop wären und die wie immer politischen Texte, sind großartig! Nun zu den Songs:

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