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Deadwood - Season 1 [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Timothy Olyphant, Ian McShane, Molly Parker, Jim Beaver, Brad Dourif
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS-HD 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Schwedisch, Niederländisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Griechisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 5. September 2013
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 668 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00DW0H99K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.047 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

1876: Die Indianergebiete der Black Hills von South Dakota, zwei Wochen nach Custer's letzter Schlacht. Hier im Westen entsteht eine Stadt - und mit ihr der unbarmherzige Kampf zwischen Recht und Unrecht. Es ist die Zeit des Aufbruchs und der Gier. Das reichste Goldvorkommen in der amerikanischen Geschichte zieht unzählige Abenteurer ins gesetzlose Niemandsland, in dem alles und jeder seinen Preis hat. Ob der ehemalige Marshall, der durchtriebene Saloon-Besitzer, Wild Bill Hickok oder Calamity Jane - sie alle treibt nur eines an: Überleben, und zwar um jeden Preis. Willkommen in Deadwood... einem verdammt guten Platz, um sein Glück zu machen.

Episoden:
Disc 1:
01 Pilot
02 Mord ohne Auftrag
03 Gold!
04 Sein letztes Spiel

Disc 2:
05 Kurzer Prozess
06 Pocken
07 Bullocks Rückkehr
08 Keine Gnade

Disc 3:
09 Bestechung
10 Gerechtigkeit für Mister Wu
11 Vater und Tochter
12 Sheriff Bullock

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Die bemerkenswerte erste Staffel von Deadwood stellt eine jener immer wiederkehrenden Neuauflagen des Western dar, die sich jedoch im Vergleich zu so etwas wie Der Ruf des Adlers ähnlich unterscheidet wie Howard Hawks’ Rio Bravo von Anthony Manns Nackte Gewalt. In vielerlei Hinsicht freundet sich HBOs „Deadwood“ mit dem unzweideutigen Moralismus der Stummfilm-Western aus den Dreißiger Jahren an, geht aber zugleich seinen Weg durch das Fernsehzeitalter nach NYPD Blue und West Wing und baut auf tiefgründigen und der Situation angepassten Dialogen auf. Zudem hat „Deadwood“ einen einzigartigen Look innerhalb eines bekannten Genres geschaffen: heruntergekommen, chaotisch und aufbrausend voller sowohl finsterer als auch hoffnungsvoller Energie. Dennoch macht sich der Schöpfer der Serie, der ehemalige Chefautor von NYPD Blue David Milch, nie über seine gierigen und feindseligen Charaktere lustig oder erniedrigt sie, wobei er auch nie die Tugenden seiner Helden überbewertet.

Deadwood spielt kurz nach dem Massaker an General Custer im Jahre 1876 in einem unregierten Teil von South Dakota und handelt von einer gesetzlosen Stadt im Aufbau, die Glücksritter, Herumtreiber, Tyrannen und ausgebrannte Abenteurer anzieht, welche sich nach einem Kartenspiel und einem Ort zum Sterben sehnen. Andere - darunter vor allem Frauen, die in der Prostitution gefangen sind, sonnengetrocknete Gutmenschen und menschliche Anhängsel - wissen nicht, wohin sie sonst gehen sollen. Bei dieser Mixtur aus Sehnsucht und Alpträumen treffen der ehemalige Gesetzeshüter aus Montana Seth Bullock (Timothy Olyphant) und sein Freund Sol Starr (John Hawkes) ein, die dort eine lukrative Eisenwarenhandlung eröffnen wollen. Mit der Zeit machen sie Bekanntschaft mit dem angeschlagenen, aber noch immer tollen Wild Bill Hickok (Keith Carradine) und seiner kindischen Begleiterin, dem derben Engel Calamity Jane (Robin Weigert), einer aristokratischen, drogenabhängigen Witwe (Molly Parker), die eine Goldmine fördern lassen will und einer verzweifelten Hure (Paula Malcomson), die sich für kurze Zeit um ein Waisenkind kümmert. Ein blutrünstiger König, der Besitzer des örtlichen Saloons Al Swearengen (Ian McShane) – der womöglich beste, komplexeste und interessanteste Fernsehbösewicht der letzten Jahre – wirft seinen riesigen Schatten auf all dies. Zwölf Folgen lang besiegeln diese und andere Charaktere Pakte und Feindschaften, überstehen Katastrophen (wie zum Beispiel die Pocken) und bewegen sich – beinahe unmerklich, aber unvermeidbar – in Richtung von so etwas wie Ordnung und Gemeinsinn. Milchs meisterhafte Dialoge sind die Krönung des Ganzen – manchmal voller Flüche, manchmal beinahe höfisch und zivilisiert, niemals jedoch oberflächlich – ebenso wie die hervorragende Darstellung der vorhin genannten Schauspieler und zudem auch Brad Dourif, Leon Rippy, Powers Boothe und Kim Dickens. --Tom Keogh -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Seraph am 15. März 2008
Format: DVD
Hat mir gut gefallen. Ob die Darstellung jetzt historisch wirklich akkurat ist, kann ich eigentlich nicht beurteilen. Jedenfalls sind Charakterdarstellungen in dieser Form in TV-Serien sehr selten: Kaum jemand der Charaktere kann eindeutig als "gut" oder "böse" eingeordnet werden, alles ist "grau". Das lässt die Charaktere menschlicher ("echter") und weniger schablonenhaft erscheinen. Allein deshalb ist die Serie schon sehenswert. Davon abgesehen ist das ganze Setting in meinen Augen sehr stimmig umgesetzt. Zwar übertreibt HBO es etwas mit der wirklich üblen Sprache (manchmal hat man den Eindruck, jedes zweite Wort wäre ein Fluch), auf der anderen Seite unterstreicht das aber - neben der wirklich gelungenen und eingängigen Musik - die düstere und dreckige Atmosphäre von Deadwood. Sehr erfrischend finde ich auch, dass HBO (wie auch bei Rome) nicht dem in amerikanischen Serien leider weit verbreiteten Hang folgt, sofort zu schneiden, sobald eine Brustwarze ins Bild kommt.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schwalbenkönig TOP 1000 REZENSENT am 11. September 2007
Format: DVD
Als ich die erste Folge gesehen hatte,dachte ich: Naja,ganz gut soweit.Könnte etwas spannender sein,aber dann...Die Sucht nach Deadwood & den Bewohnern kommt schleichend-lässt einen dann aber einfach nicht mehr los.Selten wurden in einer Serie die Menschen so vielschichtig und interessant dargestellt.Man entwickelt immer mehr Sympathie für alle Figuren der Serie.Dabei kommt das Ganze fast ohne Schocker am Ende einer Folge (wie in *24* oder *Lost*)aus.Dass Deadwood bisher noch nicht im dt. TV lief, liegt meiner Meinung nach wohl an der derben Sprache und der Brutalität.Einen zusätzlichen Kick gibts ausserdem noch durch die Tatsache, dass es DW und fast alle Personen aus der Serie wirklich gab.
Insgesamt auch für Westernhasser ein Highlight!!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Nick am 13. April 2007
Format: DVD Verifizierter Kauf
Von der Vorstellung, es bei Deadwood mit einem Western oder einer klassischen Westernserie zu tun zu haben, sollte sich vor allem jeder Genre-Hasser im eigenen Interesse freimachen. Denn diese Serie kann jedem Freund des fein gezeichneten Charakters vorbehaltlos empfohlen werden. Derart vielschichtig, mit ihren nachvollziehbar dargestellten Licht- und Schattenseiten, wurden Figuren noch nicht gezeigt. Besonders Al Swearengen, brutaler Saloonbesitzer, Denker und Lenker und "Pate" Deadwoods, wirkt trotz seiner soziopathischen Züge oft hochsympathisch und wird von Ian Mcshane absolut grandios gespielt. Sollte auf jeden Fall im englischen Original gesehen, besser gehört werden, da einem ansonsten eine riesige Palette englischer Flüche und Schimpfworte entginge.
Auch wenn ich sonst nur ungern Anglizismen verwende, in diesem Fall mache ich eine Ausnahme: DEADWOOD ist zweifelsfrei ein MUST HAVE!
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66 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von realkenai & family TOP 1000 REZENSENT am 15. November 2005
Format: DVD Verifizierter Kauf
1865 – Der ehemalige Marshall Seth Bullock kommt mit seinem Freund Sol Star nach Deadwood/South Dakota, einer illegalen Goldgräbersiedlung im Indianerterritorium der Black Hills, um dort einen Eisenwarenladen zu eröffnen. Dort lernen sie Wild Bill Hickock, Calamity Jane und deren Freund Charlie Utter kennen, mit denen sie sich locker befreunden; treffen aber auch auf jede Menge andere mehr oder weniger zwielichtige und abgedrehte Gestalten. Die Ausgangssituation verzweigt sich in eine Vielzahl verschiedener Handlungsstränge, in deren Mittelpunkt neben Bullock auch immer wieder der primitiv-brutale, aber hochintelligente Bordellbesitzer und Strippenzieher Al Swearengen steht.
State (allgemein):
Vorweg – “Deadwood“ ist erst mal eine ganz normale TV-Serie, die vom Szenenspringen zwischen ihren vielfältigen Charakteren lebt. Diese sind jedoch dermaßen perfekt ausgefeilt, dass man nur den Hut ziehen kann. Unabhängig vom Genre habe ich noch nie eine dermaßen intelligente, gut durchdachte, mit genialen Dialogen gespickte, nichtsdestotrotz spannende und von wirklich überraschenden Wendungen lebende, Serie gesehen, die derart fesselte, dass ich – eigentlich ein viel beschäftigter Mann – alles stehen und liegen ließ und die 12 Folgen der ersten Box innerhalb von 36 Stunden “verschlang“.
Die Serie hat wahrlich nicht umsonst den EMMY 2005 erhalten.
Cast und State (historisch gesehen):
Konkrete Filminhalte werden – sofern sie nicht zur historischen Allgemeinbildung gehören - nicht verraten
---Seth Bullock (Timothy Olyphant)
Rechtschaffender, manchmal aufbrausender Ex-Marshall, der gegen alle Widerstände seinen Weg geht. Frönt einer unerlaubten Liebe.
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nidhoggur am 7. Juni 2006
Format: DVD
Deadwood ist eine Western-Serie. Eigentlich bin ich kein Fan von Western, doch als ich bei einem Freund in die ersten Folgen hinein schnupperte, war ich sogleich begeistert. Denn Deadwood ist anders als die klassischen John-Wayne-Western. Deadwood erinnert an die Hochzeit des Westerns, als die Filme noch nicht nach einfachsten Mustern gestrickt waren, sondern über ihr Thema eine echte Botschaft vermittelten. Deadwood ist düster, schmutzig, grausam, realistisch. Alle Charaktere haben ihre Abgründe, ihre Ecken und Kanten, manche mehr, manche weniger. Der einzige Unterschied zwischen ihnen ist, wie diese Charaktere mit ihren eigenen Abgründen umgehen: die "Guten" versuchen sich zu beherrschen, auch wenn dies nicht immer klappt; die "Bösen" leben ihre düsteren Passionen aus. Dennoch ist eine einfache Einteilung in gut und böse, in weiße und schwarze Stetsons nicht möglich, und gerade das macht den Reiz der Serie aus.

Das Schöne an diesen aufwändig produzierten Serien ist, dass die Zeit für detaillierte Charakterstudien und die Entwicklung eines spannenden Plots bleibt, was ja im Kinofilm aus Zeitgründen häufig sehr viel kürzer und knapper abgehandelt wird. Damit kommen die Serien, auch Deadwood, näher an das Lesen eines Buches, als an das Anschauen eines Filmes heran. Eine Zusammenfassung des Plots erspare ich mir an dieser Stelle, nur so viel: die Folgen sind spannend und dicht und der rote Faden der Serie klar zu erkennen. Ich habe die gesamte Serie an kaum mehr als einem Wochenende angesehen.

Fazit: Eine absolute Empfehlung. Hoffentlich kann die gerade erschienene zweite Season mit dem grandiosen Einstieg mithalten.
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