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Deadwood: Roman
 
 
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Deadwood: Roman [Gebundene Ausgabe]

Pete Dexter , Jürgen Bürger , Kathrin Bielfeldt
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Liebeskind; Auflage: 4., Aufl. (29. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935890826
  • ISBN-13: 978-3935890823
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.782 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wahrscheinlich der beste Western, der je geschrieben wurde."THE WASHINGTON POST"Unberechenbar und zum Brüllen komisch. Seite für Seite."THE NEW YORK TIMES"Großartig! Dexter macht aus einer genau recherchierten Geschichte einen umwerfenden Roman." THE PHILADELPHIA INQUIRER

Kurzbeschreibung

Ein alternder Revolverheld, ein rachedurstiger Hurentreiber und ein skrupelloser Kopfgeldjäger: In Deadwood treffen drei Männer aufeinander, von denen keiner die Stadt unversehrt verlassen wird. Pete Dexter hat einen furiosen Roman über das wahre Gesicht des Wilden Westens geschrieben.Dakota-Territorium, 1876. Der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok und sein Freund Charlie Utter erreichen mit einem Treck, der aus Cheyenne kommt, die Goldgräberstadt Deadwood. Obgleich von Alter und Krankheit gezeichnet, ist Wild Bill immer noch in der Lage, jeden Mann in einem fairen Duell zur Strecke zu bringen. Er aber möchte nichts weiter, als seine Tage in Ruhe im Saloon verbringen. Nur ist Deadwood kein Ort, an dem man Ruhe findet. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Und so trachtet bald schon mehr als ein Mann nach Wild Bills Leben. Denn er ist einer der wenigen, die in dieser Stadt noch Recht von Unrecht unterscheiden können ... In "Deadwood" stützt sich Pete Dexter auf historische Quellen und schildert den Wilden Westen so, wie er tatsächlich war: schmutzig, korrupt, voller Gier und roher Gewalt. Doch seine Haltung ist die eines lakonisch erzählenden Chronisten. Und so wird aus einem Tatsachenroman über die Anfänge Amerikas fast beiläufig eine menschliche Komödie voller Melancholie und schwarzem Humor.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine tolle Entdeckung 21. Oktober 2011
Von SATC_73
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch wurde mir von meiner Buchhändlerin an Herz gelegt. So skeptisch ich anfangs war - Western kenne ich nur aus dem TV und da sind sie so gar nicht mein Genre - so sehr hat mich dieses Buch begeistert. Voller bissigem Humor und mit einer gehörigen Portion Action wird eine turbulente aus dem ganz und gar nicht so glorreichen Wilden Westen erzählt. Die Figuren sind genauso abstoßend wie sympatisch, was mir sehr entgegenkommt. Ich bin kein Fan von dem klassischen "gut" und "böse". Alles in Allem eine kurzweilige, begeisternde Lektüre. Übrigens: Ich bin eine Frau!
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50 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jürgen Zeller TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Ort Deadwood wurde 1876 gegründet und ist weniger ein Dorf als vielmehr ein improvisiertes, aus dem Boden gestampftes Lager von Goldsuchern und anderen Abenteurern. Die Hoffnung in den von Sioux-Indianern besetzten Black Hills Gold zu finden zieht die schrägsten Galgenvögel in diese schnell wachsende Kleinstadt. Der Ort ist schmal, wirkt meilenlang und mitten durch fliesst der namensgebende Bach Deadwood. Die Strasse ist voller Dreck und Morast und jeder erdenkliche Abfall wird einfach auf die Gassen geworfen. Man landet nicht ohne Grund an einem gottverlassenen Ort wie diesem, bei manchen ist es ist das Schicksal, bei anderen die Gier die Goldsucher, Revolverhelden und Hurentreiber ganz magisch in dieses Dorf zieht. Ein lasterhafter Ort wie aus dem Alten Testament der Bibel und zwar aus dem Teil als Gott zornig wurde, hier ist nichts und niemand immun oder unantastbar. Diese Geschichte handelt von legendären Berühmtheiten wie Wild Bill Hickok, Charley Utter oder Calamity Jane die heutzutage eine mystische Aura umgibt und doch ist es der Ort Deadwood der die heimliche Hauptrolle in dieser Geschichte inne hat.

Wer sich für dieses Buch interessiert muss sich von den verklärten und romantisierten Vorstellungen des Wilden Westens lösen. Vergesst Karl May und den idealisierten Winnetou, die idyllische Bonanza-Serie, den heldenhaften John Wayne oder was euch sonst gerade beim Bergriff Wilder Westen in den Sinn kommt. Dies ist eine Erzählung die das Leben um 1875 schildert wie es war - hart, gnadenlos, unbarmherzig, unmenschlich und deutlich trister als man vermuten könnte. Der Autor Pete Dexter schreibt die Geschichte ohne Pathos und Heldenverehrung und es bleibt schlussendlich das wahre eher nüchterne Gesicht des Wilden Westens übrig. Er erzählt die Ereignisse in einer knochentrockenen Art die ich erst nach ein paar Tagen nach Leseschluss voll zu würdigen weiss. Während des Lesens wirkt sie unscheinbar und eintönig, aber jetzt nach ein paar Tagen trifft mich die volle Wucht des Buches, der Stil passt wie die Faust aufs Auge zum Inhalt und dort wo es vulgärer hätte beschrieben werden können nimmt sich der Autor (ein bisschen) zurück und setzt dafür dort ganz starke Akzente wo es zur Dramatik passt. Die Sprache ist teilweise derb, etwas fläzig und der Autor hat einen pechschwarzen, morbiden Humor den er immer wieder einfliessen lässt.

Dieses Buch richtet sich an Erwachsene und eher männlichen Leser und eignet sich nicht für Jugendliche, es gibt etliche Passagen die als frauenfeindlich bezeichnet werden können (sie sind aber historisch korrekt). Ich denke, es braucht etwas Lebenserfahrung und Reife damit man das Gelesene einordnen kann und ausserdem würde ich es ausschliesslich Viellesern empfehlen. Meiner Meinung braucht es einfach eine gewisse Leseroutine und Vergleichsmöglichkeiten damit man den den Roman als Ganzes zu honorieren weiss. Natürlich ist eine gewisse Affinität zu Western hilfreich und Flasche Whiskey sollte auch bereit stehen. Ah, und falls ihr den Roman lesen solltet, grüsst bitte meine heimliche Lieblingsfigur den Flaschenfreund recht herzlich von mir.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Doch älter 24. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe den Roman "Deadwood" vor 20 Jahren mal in den USA in der Hand gehabt und wieder weg gelegt, weil ich damals dachte, geschriebene Western interessierten mich nicht. Wie man irren kann...

Die Freunde Wild Bill Hickock und Charlie Utter reiten in Deadwood ein, wo sie sich niederlassen. Während Wild Bill seinen Hobbies Trinken und Schießen frönt, versucht Charlie, verschiedene Geschäfte aufzuziehen. Die Stadt Deadwood, gelegen im Dakota Territorium, ist in diesen Jahren 1876 bis 1878 (in etwa die Zeit der Handlung) nahezu gesetzloses Gebiet. Wer schnell zieht lebt länger. So haben sich hier verschiedene schräge Vögel und leichte Damen angesiedelt, die entweder mit der Goldsuche oder dem Betreiben eines Saloons (bedeutet in Deadwood zumeist: eines Bordells) versuchen, schnelles und gutes Geld zu machen. Schließlich wird Wild Bill Opfer eines feigen Anschlags auf sein Leben und Charlie müht sich, zwischen seiner Frau und Calamity Jane, die sich für seine rechtmäßige Frau hält, zu vermitteln. Desweiteren werden die Geschichten verschiedener Personen der Stadt erzählt: die von China Doll, ein chinesisches Freudenmädchen, daß sich an Wild Bill und Charlie rächen will, da diese die Leiche ihre Bruders (in Unkenntnis der chinesischen Bestattungsgebräuche) verbrannt haben, zugleich aber vom Partner des Sherriffs gefreit wird, was zu diversen Verwicklungen führt; des "Flaschenfreundes", auch "Schwachkopf" genannt, ein Experte in Sachen Selbstmord und Betreiber der örtlichen Badeanstalt...na ja, des örtlichen Bades, die Geschichte von Charlies Stiefneffen, der Bills Pferd versehentlich tötet und alles dafür tut, es abzubezahlen, zumindest solange, bis er in den Händen eines Predigers zum Verkünder einer neuen Religion wird usw usf.

Das alles wird ruhig und lakonisch erzählt, mit trockenem Witz und einem guten Gespür für die Figuren und die Situationen, in denen sich die Figuren wiederfinden. Dexter scheint genau recherchiert zu haben, sein Deadwood kann man sich gut vorstellen und es entspricht mit seinen verschlammten Straßen und den Segeltuchwänden der Häuser, die noch keine sind, den Vorstellungen, die man sich so macht vom Westen, bevor die Zivilisation wirklich Einzug hielt. Alle Figuren, auch die des Charlie Utter, sind hsitorisch verbürgt.

In Anbetracht der Tatsache, daß dieses Buch Mitte der 80er Jahre entstand und veröffentlicht wurde, wundert es mich nicht, daß die Art des Erzählens zumindest mich eher an die sarkastische Erzählweise einer bestimmten amerikanischen Szene der 60er und 70er Jahre erinnert, als an die moderne, durch noch viel mehr Filme geprägte, die heute vorherrscht. Die Story (eigentlich: Stories, denn eine kohärente Erzählung gibt es hier eigentlich nicht) zieht sich dahin, manchmal geht Dexter bis an den Rand des Stillstands und das kann natürlich langweilen, v.a. wenn man das heutige Tempo in Unterhaltungsfilmen und der Unterhaltungsliteratur gewohnt ist. Dies erinnert eher an Richard Brautigan, Kotzwinkle oder Vonnegut. Auch ist der Witz ähnlich sarkastisch und abgedreht, wie bei den erwähnten Autoren. Auch sie lassen schon mal ganze Handlungsabläufe und Spannungsbögen ins Leere laufen und versanden. Ein Kunstgriff, den auch Dexter durchaus anwendet.

Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, dessen Alter man allerdings deutlich merkt.

Traurig übrigesn, wenn stimmt, was Pete Dexter selbst über das Entstehen der Serie für HBO erzählt, die weitestgehend auf seinem Buch beruht, was allerdings nie Erwähnung fand. Belegen tut er dies mit der Tatsache, daß auch in der Serie Charlie Utter die heimliche Hauptfigur ist, obwohl dieser in der Realität der Stadt Deadwood nie eine wirklich bedeutende Rolle gespielt hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Bin sprachlos...
Bin ein absoluter Vielleser, aber dieses Buch...mir fehlen die Worte, was für ein Juwel, jede Seite
ein Hochgenuß. Danke Pete Dexter !!!
Vor 24 Tagen von Marko Polo veröffentlicht
Nicht besonders viel zu Lachen
Lustig fand ich das Buch auch nicht besonders. Richtig Zu Lachen gab's nichts.
Das Wort Pi**mel taucht meines Erachtens zu oft auf, das macht die Sache langweilig,... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von the freak of the books veröffentlicht
Viele Seiten, schwer verständliche Substanz
offensichtlich liegt mir Pete Dexter nicht. Die gute Aufmachung des Covers mit Foto haben mich verführt und in der Annahme, süffige Details aus dem Leben von Wild Bill... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Adam Ueli veröffentlicht
Keine Komödie
"Brüllend komisch", wie es der Klappentext verspricht, ist das Buch nicht. "Absurd" würde es vielleicht eher beschreiben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von M. Hanke veröffentlicht
Platzpatronen
Wenn jemand sagt, dass Deadwood das Buch des Jahres ist, muss das noch lange nicht bedeuten, dass Deadwood das Buch des Jahres ist. Ist es meines (! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Udo Kewitsch veröffentlicht
laaaaaaaaaaangweilig
Habe das Buch mit dem Kommentar "das Buch des Jahres von einem, der keine Western mag" , geschenkt bekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Dita Gabriel veröffentlicht
Der Western von seiner echten Seite
Über den Roman Deadwood von Pete Dexter

Warnung: Dieser Roman ist nichts für Fans von klassischen Westerngeschichten, Deadwood ist nicht geschmückt mit... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Playbob veröffentlicht
Geiles Buch
Ich hatte eine Kritik im Fernsehen gesehen, die mich zu diesem Buch hat greifen lassen. Der TV-Mann hat diesen Roman als sein Buch des Jahres bezeichnet. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Mastiko veröffentlicht
endlich mal wieder
ich habe als Junge WesternGroschenromane verschlungen.
Gute Romane die im "Westen" spielen sind eher selten. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von christian4711 veröffentlicht
So muss es sen
ab[[ASIN:3935890826 Deadwood: Roman] ]Schnelle Lieferung und die Ware ist in einem super Zustand und die Bestellung ist Problemlos abgelaufen! *****
Vor 5 Monaten von Barbara Zeissner-dietz veröffentlicht
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