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Deadwing
 
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Musik

Bild des Albums von Porcupine Tree

Biografie

Porcupine Tree is unquestionably one of the most difficult-to-categorize and innovative bands working today.

The band is fronted by Steven Wilson, who also is well-known for his work producing other artists, from Swedish progressive metal group Opeth, to Norwegian chanteuse Anja Garbarek. He also has several other projects, including No-Man, Bass Communion, and Blackfield.

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Produktinformation

  • Audio CD (29. März 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Atlantic (Warner)
  • ASIN: B0007TX894
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.186 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Deadwing
2. Shallow
3. Lazarus
4. Halo
5. Arriving Somewhere But Not Here
6. Mellotron Scratch
7. Open Car
8. The Start of Something Beautiful
9. Glass Arm Shattering

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sollte es jetzt endlich mal klappen, daß Porcupine Tree aus der elitären Kritikerliebling-Ecke in den Mainstream eintreten? Mit der Single "Lazarus" hat Mastermind Steve Wilson ja schon alle Coldplay-bis-Travis-Fans angeködert, aber werden die auch ein heftiges Metal-Geschredder mitten im Zwölfminüter "Arriving Somewhere But Not Here" überleben?

Sie sollten jedenfalls wollen, nachdem sich dieser zentrale Song über die Pink Floyd'sche Animals-Verbeugung zu straightem Pop-Rock zu Geballer zu Jazz-Gitarre zu Stadion-Feuerzeugmeer-Riff aufgewuchtet hat. Dieser Zielgruppe sei aber auch das an Turin Brakes erinnenrnde "Mellotron Scratch" oder das melacholische Endstück "Glass Arm Shattering" an's Herz gelegt. Alle Schon-immer-Fans werden aber staunen, wie aggressiv ein "Shallow" vom Tonträger abhebt, wie überraschend unverfrickelt und straight das bedrohliche "Halo" nur mit Bass und Drums in der Strophe daherkommen kann. Aber zur Sicherheit: auch der großen Kunst der ungeraden Metrik wird ausführlich gefrönt, die endlos schönen Satzgesänge durchbrechen immer wieder die dunklen Riffs wie Sonnenstrahlen den verhangenen Himmel, die ganzen Trademarks von Porcupine Tree haben auch auf Deadwing nicht dem Major Label geopfert werden müssen. Wie immer kann erst der dritte und vierte Durchlauf das ganze Ausmaß der Komponierkunst und Spielfertigkeit dieser Band offenbaren (besonders für Trommler Gavin Harrison hier ein Extra-Lob, der Mann kann einen zum Weinen bringen).

Das bisher rockigste Porcupine Tree-Album ist gleichzeitig auch das Konsens-Stück, das frühere Fans mit den In Absentia-Einsteigern in eine große glückliche Gemeinde verwandeln kann. Danke, Mr.Wilson! --Deborah Denzer

Produktbeschreibungen

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Ausgezeichnete Platte!" 18. März 2006
Format:Audio CD
"Ausgezeichnete Platte!", das mag für den Leser wie eine Standard-Bemerkung klingen. Und so ist es auch. Das ist aber mitnichten negativ gemeint. Es ist bloß einfach so, dass ich mich mit neuen PT-Veröffentlichungen immer ein wenig schwer tue. Offenbar sind die Erwartungen bei einer solchen Perlenschmiede wie der Steven Wilson-Haus-und-Hofband doch zu groß. Schon merkwürdig, dass ich gerade beim Hören einer Neuveröffentlichung den Vorgänger (also hier "In Absentia") immer mehr lieben lerne. Aber umso mehr unterstreicht das die Tatsche, dass man es hier mit wirklich hochkarätiger Musik zu tun hat, die eben erst nach einer gewissen Zeit wirkt.

Auf "Deadwing" läßt sich Wilson nicht lumpen und startet gleich mit dem Titeltrack, einem wirklich gelungenen Einstieg, der mit "progressivem Touch", sprich etwas umfangreicherer Songstruktur, zu begeistern weiß. Daran anschließend "Shallow", das einen gewissen "Groove" hat und einfach Spaß macht. Quasi als kleine Entspannungspause fungiert dann die wunderschöne neblig-sanfte Mondscheinballade "Lazarus". Die Harmonien und Melodien sind einfach nur schön, manch einem vielleicht schon fast zu "glatt geleckt". Danach kommt mit "Halo" wieder eine Nummer, die wie
"Shallow" nach vorn geht, und mit den eindringlichen Vocals das Thema Religion ins Visier nimmt. Von vielen gern gehört, ich persönlich bevorzuge aber "Shallow".
Und wem das alles noch nicht genug war, der bekommt mit "Arriving Somewhere But Not Here" das absolute Porcupine-Tree-Hochgefühl frei Haus geliefert. Ein wahrer Leckerbissen: melancholisch, episch, sich langsam entwickelnd und mit wunderschön schlichten Gitarrenparts, die direkt ins Herz gehen. Laut Steven Wilson das Hauptstück des Albums und atmosphärisch dicht bis in dan letzten Ton. Gleich danach geht's weiter mit "Mellotron Scratch", einem nicht minder schönen, ein wenig kompakter gerateneren Titel, der am Schluss eine überraschende Wendung macht und tief zu berühren weiß, um meinen insgeheimen Favoriten des Albums einzuleiten: "Open Car", eine für den ersten Eindruck eher aggressive Nummer, die sich aber in Wahrheit als höchst emotional und spannungsgeladen entpuppt. Nach abwechselnd pushenden Strophen und wunderschönen Refrains klingt das "Cabrio" sanft mit Akustikgitarre aus. Bei diesem Song habe ich immer das Gefühl, als riefe er eine schwache, lang vergessene Erinnerung in mir wach. Vielleicht auch deshalb mein Geheimtip.
Nach solchen Höhenflügen geht es emotional wieder in ruhigere Gewässer. Mit "Start of Something Beautiful" folgt wieder eine Langspielnummer. Hier begeistern mich besonders die Lyrics und das spät einsetzende Piano. "Glass Arm Shattering" ist ruhig, fast ein wenig monoton, etwas zu "gläsern", wie es scheint.
Gut, dass auf der DVD-Audio-Version noch die Bonustracks kommen, denn so ganz hat das Album noch nicht seinen Abschluss gefunden. Es folgen noch "Revenant", das Ambient-mäßig an alte elektronische PT-Ausflüge erinnert. "Mother & Child Divided" ist wie der vorherige Titel ein Instrumental, jedoch zeigen Wilson und Co. hier, dass sie auch mit Verzerrern gut umzugehen wissen. Schliesslich endet "Deadwing" in alter PT-Manier mit einem sanfteren, intimeren Song. "Half-Light" eignet sich gut als Schlusspunkt, auch wenn es die Intensität eines "Collapse The Light Into Earth" (vom Vorgänger "In Absentia") nicht ganz erreicht.

Meiner Meinung nach ist es ungeheuerlich, dass die Standard-CD-Vesrion von Deadwing ohne die drei letzten Songs auskommen muss. Sie wirken so gar nicht wie "Bonustracks", sondern vielmehr wie die natürliche Entwicklung des Albums. Es ist schon verblüffend, wie viel großartiges Material im Hause PT der Schere zum Opfer fällt und sich später auf B-Sides o.ä. wieder findet.

Fazit: "Deadwing" ist eine rundum gelungene, wunderschöne Platte, die zum Träumen, Nachdenken und Mitreißen Lassen einlädt. Mag auch die "Autoimmunreaktion", die diese neue PT-Platte bei mir auslöste, noch nicht gänzlich überwunden sein, so ertappe ich mich schon jetzt bei schwärmerischen Ohrwürmern und Tagträumen, die ich "Deadwing" zu verdanken habe. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zugehörigen Film, sollte er jemals produziert werden.

Vielen Dank an Steven Wilson für seine unbeschreiblich bewegende Kreativität.

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaublich... 30. Mai 2005
Von S. Böhm
Format:Audio CD
was diese Band in Sachen Atmosphäre und Vielschichtigkeit zustande bringt ist schier unglaublich. Ich selbst bin Quereinsteiger und habe PT mit "IN ABSENTIA" kennen -und lieben- gelernt. Mein erster Gedanke bei "DEADWING"...hart, härter als "In Absentia" aber ebenso genial. "DEADWING" ist aber in sich schlüssiger.

Es passiert mir in letzter Zeit äußerst selten, das sich ein Album so fantastisch "entwickelt" wie es "DEADWING" tut. Erst nach mindestens 5 Durchläufen, am Besten mit Kopfhörern, entdeckt der geneigte Hörer derart schöne und doch leicht "dunkle" Melodien, die bei oberflächlichem Hören einfach vorbeiziehen. Wunderschöne Satzgesänge und nicht zuletzt eine soundtechnisch glasklare Produktion die ihresgleichen sucht.

Dieses Album fesselt mich seit dem Tag der Veröffentlichung und hat meinen Player seitdem nicht mehr verlassen.

Es passiert mir sogar ab und an, dass ich beim Hören schon Gänsehaut bekomme, bevor eine dieser wunderschönen Passagen innerhalb eines Songs überhaupt angefangen hat (Glass arm shattering).

Für mich mit Abstand das beste Album des Jahres...ganz gleich was man vom neuen Dream Theater Album zu erwarten hat.

Diese Band hat es mehr als verdient, musikalisch auf eine Stufe mit Superacts wie Pink Floyd oder Genesis gestellt zu werden!!! Doch auch dieser Vergleich hinkt...Porcupine Tree ist Porcupine Tree!!!!!

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wieder mal erste Sahne! 2. Februar 2007
Format:Audio CD
Mit diesem Meisterwerk habe ich Porcupine Tree kennengelernt und schon allein aus diesem Grund wird es für mich persönlich immer einen ganz besonderen Status haben, auch wenn ich "Stupid Dream" und "In Absentia" vielleicht noch einen kleinen Tick besser finde.

Nichtsdestotrotz kann eigentlich niemand, auch von denen, die die Band schon länger kennen und schätzen, enttäuscht sein von "Deadwing" - die Scheibe ist die logische Weiterentwicklung von "In Absentia": Ein paar Schritte vorwärts und ein paar zurück.

Der Titelsong und Opener bereits zeigt, dass die Engländer es anscheinend vorziehen, weiterhin die harte Schiene zu fahren: Ziemlich schräge, kompromisslose Akkorde und ein irgendwie schief und trotzdem - oder wahrscheinlich gerade deswegen - sehr cool klingendes Gitarrensolo in der Mitte.

Relativ hart für PT-Verhältnisse geht es auch im zweiten Stück, der Headbanger-Nummer "Shallow" weiter, ehe man bei dem wunderschönen "Lazarus", das mir das ein oder andere Mal buchstäblich Tränen in die Augen getrieben hat, etwas ausspannen darf. Letzteres erinnert zwar ein wenig an Coldplay mit der Klavierharmonie, ist nur wesentlich besser als die biederen, für meine Begriffe eher öden Chartsstürmer.

Das schön treibende, groovige "Halo" (cooler Text im übrigen!) und das im Refrain sehr gut zum Mitsingen geeignete "Open Car" sind wieder relativ hart und haben sich bereits jetzt zu Live-Standards der Band entwickelt und "The Start Of Something Beautiful" mit dem sehr geil versetzten Drumbeat (mit was für leichten Mitteln man ein Stück gleich noch viel spannender gestalten kann, man muss nur drauf kommen...), "Mellotron Scratch" mit den wundervollen Gesangsharmonien am Ende und das verträumte "Glass Arm Shattering" erinnern wiederum ein bisschen an alte Alben.

Bleibt natürlich noch das Herzstück "Arriving Somewhere But Not Here", von dem man sich einfach treiben lassen sollte. In dieser Traumreise ist alles dabei: Melancholie, Härte, Verspieltheit.

Als Fazit bleibt insgesamt zu ziehen, dass Porcupine Tree es erneut geschafft haben, sich nicht bloß zu wiederholen. Wilsons Zusammenarbeit mit Opeth und sein allgemeines Interesse an extremem Metal haben auch weiterhin Einfluss auf sein eigenes Songwriting und wer die Band 2006 auf Tour gesehen hat, wo sie bereits neues Material präsentierte, wird feststellen, dass sie auch in Zukunft nicht gedenkt, die Härte wieder herauszunehmen, im Gegenteil. Das mag nicht jedem gefallen, ich persönlich bewundere einfach nur die stetige Weiterentwicklung und habe als Metalfan natürlich nichts gegen ein paar aggressivere Parts, da Porcupine Tree trotz aller Innovation und neuer Elemente doch bisher immer nach Porcupine Tree klangen.

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur Produktion von "Deadwing": Sie knallt weniger als auf dem Vorgänger, wirkt dafür aber etwas polierter. Dank der recht schneidenden und kompromisslos riffenden Gitarren wie beispielweise beim Titeltrack oder dem Mittelteil von "Arriving..." wirkt sich dies jedoch keineswegs negativ aus.

Steven Wilson findet eben auch hier immer den richtigen Weg und ich kann mir kaum vorstellen, dass er jemals auf solch verbrecherische Ideen wie überzogenen Crunch-Guitar-Sound oder maßlos getriggerte Drums kommen würde wie gewisse andere Produzenten heutzutage...
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Porcupine Tree - Deadwing
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Porcupine Tree / Deadwing
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Veröffentlicht am 12. März 2007 von Benni
Absolut gelungen !
Wie würde der Nachfolger des Krachers "In Absentia"(2003) klingen??

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Veröffentlicht am 4. Februar 2007 von spocksbeard
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Drummer für Rockband gesucht (Richtung Porcupine Tree, Alter Bridge) 0 21.02.2011
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