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Deadly Nam
 
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Deadly Nam

Jan Hendrik Thiele , Samuel Müller , Markus Hagen    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jan Hendrik Thiele, Samuel Müller, Urs Peter Hagedorn
  • Regisseur(e): Markus Hagen
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 12. Oktober 2006
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 67 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000HDZC1M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.994 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Während des Vietnamkrieges befindet sich ein Trupp des 102. Recon-Squads auf Feindesgebiet, um eine schwierige Spezialmission zu erfüllen. Ihr Anführer Frank Castle muss im Sperrfeuer des Feindes versuchen, die Einheit seiner Mannschaft zu wahren, die sich aus so gegensätzlichen Charakteren wie dem unerfahrenen James Oddman, dem aufbrausenden Dick Brewbaker und dem Waffenfetischisten Dave Machowski zusammensetzt.

Video.de

Deutscher Amateurfilm, der von seinen Machern als "erster norddeutscher Vietnamfilm" angepriesen wird. Als Hommage an und Parodie auf B-Action-Kriegsfilme gleichzeitig gedacht, werden die Klischees und Stereotypen der Vorbilder in norddeutschem Dialekt auf die Spitze getrieben, wobei trotz der relativ kurzen Laufzeit von einem Feuerwerk an Ideen kaum die Rede sein kann. Wie für einen Amateurfilm nicht anders zu erwarten, bleiben die technischen Aspekte auch hinter echter B-Ware zurück.

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Inhalt: Eine Gruppe junger GIs wird mit einem Helikopter tief im vietnamesischen Dschungel abgesetzt. Ihr Ziel: einen sicheren Weg für die nachrückenden Truppen auskundschaften und einen strategisch wichtigen Flussübergang sichern. Ihr Problem: Booby traps, unsichtbare und zahlenmäßig überlegene Gegner, Hitze. Willkommen in Nam, Deadly Nam.

Bewertung: Na, kommt die Geschichte bekannt vor? Schon mal gesehen? Gut, denn in erster Linie ist DEADLY NAM eine Parodie auf all die Celluloid-Verbrechen im südostasiatischen Dschungel der letzten 30 Jahre. Quasi ein Arschtritt für Chuck Norris (Missing in action), Sylvester Stallone (Rambo) und Michael Dudikoff (Soldier Boyz), aber so witzig inszeniert, dass wahrscheinlich sogar die drei lachen müssten, wenn sie den Film bei einer Dose Bohnen am Lagerfeuer sehen und sich selbst ihre Wunden ausbrennen...

Was als reines Spaßprojekt einiger Freunde aus Bremen und Umgebung begann, erlangte während der Dreharbeiten mehr und mehr Aufmerksamkeit, auch über die Grenzen der Hansestadt hinaus. Bild-Zeitung, Playboy, taz, N3, auf einmal interessierten sich eine Menge Leute für den "ersten norddeutschen Vietnamfilm". Was ist so faszinierend daran, wenn ein paar Mit-Zwanziger in Army Klamotten durch den Wald rennen? Nun, da gibt es so Einiges...

Die Anzahl der eingebauten Klischees beispielsweise ist höher als der Testosteronspiegel von Dolph Lundgren. Es gibt den väterlichen Seargent Frank Castle (Hendrik Thiele), die stumpfe Kampfmaschine Dave Machowski (Hauke Hirsinger), den "Feigling" James Oddman (Lars Krolik), den kiffenden Surfer Shane Powell (Christoph Müller), den lautlosen Scout Dexter Mulland (Urs Peter Hagedorn), den nicht zu beneidenden Funker Eric McGreen (Florian Gillwald), den etwas zu neugierigen Medic Sam Parker (Philip Brandt), die ständig Zigarre rauchende menschliche Abrissbirne James Rockwell (André Fuhrmann) und den Sidekick des Seargents, das erfahrene Frontschwein Dick Brewbacker (Samuel Müller). Die Figuren sind alle sehr unterschiedlich, haben einen hohen Wiedererkennungswert und sind deshalb schon von ihrer Anlage her für ein paar Lacher gut. Hinzu kommen Gastauftritte von Sven Schönmann (Sänger der Band Just Went Black) als Afro-Amerikaner Ramses und Philip Steinke (ehemaliger Bassist von Force Of Change) als durchgeknalltes Mitglied einer aufgeriebenen Tiger-Forces-Einheit, sowie ein unvergesslicher Cameo von Regisseur Markus Hagen als Helikopter-Pilot mit Bud-Spencer-Optik und ein vietnamesischer Kommandant, der akkustisch frapide an Hitler erinnert. Da außerdem fast alle Darsteller mit mehr oder weniger starkem norddeutschen Akzent agieren, stellt sich eigentlich von Beginn an ein Dauergrinsen beim Betrachter ein.

DEADLY NAM driftet aber nie ins Alberne und Sinnlose ab. Im Vordergrund steht der Versuch der Soldaten aus der "grünen Hölle" zu entkommen. Außerdem sind die Ausstattung (Uniformen, M16, Kalaschnikov, sogar DIE Rambo-Knarre M60 ist mit von der Partie), die Effekte (Mündungsfeuer, Sprengfallen, Raketeneinschlag) und der Sound (genial pathetischer Score von Jan Glembotzki und 2 brachial Songs der Metal-Kombo Minion) aller Ehren wert. Selbst der deutsche Wald macht sich Dank üppigem Farn, Sümpfen und Hochsommer überraschend gut als Dschungel-Ersatz. Das 'Setting' des Films ist wirklich gelungen, und gerade deshalb wirken die Szenen und Sprüche so tierisch witzig.

Da erzählt der Super-Killer Mulland in einem grandiosen Flashback todernst, wie sein Vater von einem "riesigen Grizzzzly" dahingerafft wurde und er mangels Kraft und Körpergröße nur sein Herz mitnehmen konnte. Logisch, dass dann auch einer der gefallenen Kameraden dieser unkonventionellen Transportprozedur überstellt wird... Schön auch, wenn darauf hingewiesen wird, dass McGreen nur deshalb ein so herausragender Funker geworden ist, weil er dieses "Handwerk" schon als 6 Jähriger von seinem Fernfahrer-Vater erlernt hat. Diese und andere Informationen aus dem Off werden dem Zuschauer übrigens von Ex-Mister-Universum Ron Matz mitgeteilt - ein weiteres Highlight des Films. Unschlagbar sind die häufig eingestreuten Phrasen. McGreen etwa zischt mit zusammen gekniffenen Augen mitten im Feuergefecht "So leicht fegen die mich nicht vom Parkett" und Brewbacker beantwortet - von einer Kugel getroffen und an einem Baum lehnend - die Frage nach seiner Befindlichkeit so:"Oah, der Ofen is aus". Dabei wollte er dem Feind zuvor noch zeigen, "wo Bartel den Most holt".

Was den Film auszeichnet ist, dass er nie langweilig wird. DEADLY NAM ist ein 67 minütiger und sehr kurzweiliger Abgesang auf das Pathos und die Propaganda der schlimmsten Vietnamfilme (Bye, bye Vietnam, Apocalypse Vietnam etc.) und nach Aussage der Filmmacher auch eine kleine Hommage an Genreperlen wie Full Metal Jacket oder Platoon. Dieses Vorhaben ist gelungen, der selbsternannte "D-Böller unter den B-Movies" knallt ganz gewaltig. Chuck Norris und Michael Dudikoff haben endlich ihren ersten guten Film zu verantworten.

Extras: Die Extras sind mit einer Gesamtlänge von 74 Minuten durchaus üppig ausgefallen. Dazu gehören die Deadly Nam Kriegstagebücher (Making-Of-Featurette, die einige interessante Einblicke in den notwendigen Einfallsreichtum bei knappem Budget enthält, sowie Interviews mit Darstellern und Machern), Original Deadly Nam Trailer, Crew Motivationstrailer, Musikvideo Minion "America", diverse Trailer des Labels Kurtsfilme und eine Featurette über den Deadly Nam Score.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Danton87 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Ich verfolge dieses Projekt jetzt schon seit 2 Jahren. Ich selber bin auch begeisterter Amateurfilmer und bin durch ein Amateurfilm-Forum auf dieses Projekt aufmerksam geworden. Die ersten Bilder haben mich begeistert, der erste Trailer war ok. Jetzt nach vielen Jahren des Wartens ist der Film endlich zu haben. Was mach ich also? Direkt mal kaufen! Heute morgen hab ich mir das Resultat der Produktion zu Gemüte geführt:

+ Der Handlungsstrang an sich: simpel, aber gut
+ Die Splatter-Effekte und
+ die Tode der Soldaten, sehr geil gemacht

- Technisch hatte der Film seine Schwächen. Besonders im Bild, manchmal war die Kamera nur auf einen gerichtet. Zu selten gab es Abwechslung mal Nah-Perspektiven auf die eintelnen Personen. So war es schwierig die Figuren im Nachhinein zuzuordnen - Wer mir im Gedächtnis geblieben ist: der Sergeant Frank Castle und die Soldaten "Rambo" Brewbaker und Oddman, die durch ihre Charakterzüge und durch klare Erkennung (Kopftuch, Brille,...) von den anderen unterschieden werden konnten. Der Ton war auch manchmal mies - entweder synchronisiert oder nicht!
- Teilweise haben die Dialoge etwas gestört und von den Darstellern waren ca. 20% gut.

Dennoch muss ich sagen, dass mich besonders das Ende überrascht hat und mir alles in allem dieser Satire-Trash gefallen hat. In dem Sinne gute 3 Punkte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Doktor von Pain TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Dies ist der richtige Film, um ihn abends mit ein paar Kumpels und einem Kasten Bier zu schauen. Ein Vietnamkriegsfilm, gedreht mit einem geschätzen Budget von 50 Euro in Norddeutschland. Perfekt! Über Handlung und Aufmachung wurde ja bereits geschrieben. Es sei noch einmal gesagt, dass der Humor eher satirisch ist, Slapstick ist hier eher nicht vorhanden. Besonders der Schlusssatz des Sprechers ist genial: "Diesen Männern ist es zu verdanken, dass Amerika den Vietnamkrieg gewann; oder verloren sie ihn? Egal, doch bei Gott: Was waren diese Männer für Helden!" Trash in Reinkultur! Leider zieht sich der Film hier und da etwas in die Länge, was einen Stern kostet.
Allerdings ist der Soundtrack mehr als gelungen, Komponist Jan Glembotzki liefert hier ein Werk ab, das sogar für einen Hollywoodfilm taugen würde. Auch das augenzwinkernde Abschlusslied der Metalband Minion ist nicht von schlechten Eltern.
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