Schmutzige Geschäfte in einem knallharten Business. Champ, ehemaliger Eishockey-Star und der Lieblingsvetter von Privatdetektiven Vic Warshawski, gerät im Hafen von Chicago in die Schiffsschraube eines Getreidefrachters. "Ein bedauerlicher Unfall" meint sein Arbeitgeber, eine respektable Reederei. Doch Vic ist misstrauisch: Je tiefer sie ihre Nase in die Frachtschwindeleien steckt, desto intensiver gerät sie in den tödlichen Kampf um Marktanteile, der unter den Reedern auf den großen Meeren tobt.
Soweit die Inhaltsangabe auf dem Buchcover. Anfangs habe ich mich ein bisschen schwer getan mit dem 2. Band der Vic-Warshawski-Reihe. Das lag wohl am Thema, mit dem sich dieser Krimi diesmal beschäftigt - Schwindeleien und Machtkämpfe zwischen den Reedern, die auf den großen Seen zwischen den USA und Kanada Getreide verschiffen. Außerdem gibt es zu Anfang noch sehr viele lose Fäden, die nicht zusammenzupassen scheinen. Aber der Krimi gewinnt schnell an Fahrt. Bereits nach kurzer Zeit entdeckt Vic den ersten Mord, der ihre Theorie zu bestätigen scheint, dass Champs Tod keinesfalls ein Unfall war. Wenig später gerät sie selbst in tödliche Gefahr und zeigt sich danach mal wieder als coole und starke Frau, die sich auch von einer Gehirnerschütterung und einer gebrochenen Schulter nicht aufhalten lässt. Danach geht's Schlag auf Schlag bis hin zu einem furiosen Finale. Nach und nach kommt Licht in's Dunkel und dank ihrer detektiven Spürnase und Hartnäckigkeit löst Vic auch dieses Rätsel.