Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
makaber,aber unterhaltsam, 3. August 2008
Also ich hab den Pilotfilm im TV gesehen und fand die Folge einfach nur schräg, komisch und unterhaltsam.
Darauf hab ich mich spontan dazu entschieden mir die erste Staffel auf DVD zu holen, und ich kann nur sagen, ich bereue es nicht.
Die Idee des pessimistischen mit Vorurteilen behafteten, am Leben desinteressierten Mädchen (hört sich jetzt negativer an, als es dargestellt wird), das erst nach dem Tod erkennt, dass das Leben doch mehr ist, als es sehen wollte, ist zwar eigenwillig, doch sehr interessant und gut umgesetzt.
Die Geschichte von Georgia wird aus ihrer Perspektive erzählt und in jeder Folge (die inhaltlich abgeschlossen sind) lernt sie etwas Neues über die Menschen in ihrer Umgebung und natürlich auch über sich selbst.
Die Charaktere sind vielleicht etwas skuril, aber die Darsteller sehr überzeugend und auch irgendwie liebenswert.
Die Folgen sind alle ähnlich aufgebaut (was sollen Seelensammler auch groß anderes tun), bekommen aber durch die Probleme, die Georgia mit ihrem neuen "Beruf" hat und den ganz normalen alltäglichen Dingen, mit denen sich die Charaktere rumschlagen müssen (z.B. Geld verdienen; Wohnungssuche; zwischenmenschliche Beziehungen, vor allem für Georgia ein großes Problem) eine ganz eigene Note.
Gut an der Serie finde ich auch, dass die Schwierigkeiten der Hinterbliebenen (in dem Falle Georgias Familie) mit dem Tod einer Angehörigen in der Serie thematisiert werden (allerdings eher auf schräge Weise).
Alles in Allem ist "Dead like me" sehr unterhaltsam und hat sowohl seine skuril komischen, als auch seine traurigen Momente.
Und wer einen eher makaberen Humor hat, eigenwillige Geschichten mag und sich von sehr eigensinngen und schrägen Charakteren nicht abschrecken lässt, dem kann ich die Serie nur empfehlen.
Abgesehen davon ist die Serie kein philosphisches Meisterwerk und muss nicht in all ihre Einzelteile zerpflückt werden (oder auf stumpfsinnige Unstimmigkeiten überprüpft werden oder mit sonst irgendwelchen Serien verglichen werden, vor allem mit solchen, die nicht einmal in das gleiche Genre gehören), sondern es handelt sich hierbei nur um Unterhaltung. Und das tut sie!
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nach dem Tod fängt das Leben erst an, 1. November 2007
George (Ellen Muth) ist 18 Jahre alt und hat keine Lebensziele. Sie ist faul, sarkastisch und gelangweilt. Ihre Mutter Joy (Cynthia Stevenson) bewegt sie zur Suche nach einem Job.
Also nimmt sie einen Job von Delores (Christine Willes) von Happy Time an. In ihrer ersten Mittagspause wird George erschlagen -vom Toilettensitz einer Raumstation.
Ein Seelensammler hat genug Seelen gesammelt, um seine Quote zu erfüllen und bestimmt George zu seiner Nachfolgerin. In Zukunft muss sie die Seelen von Totgeweihten holen, bevor diese sterben.
Für die Lebenden hat George nun ein verändertes Äußeres und heißt Millie. Da Seelensammeln nicht bezahlt wird, muss sie ihren Job bei Happy Time wohl oder übel wiederaufnehmen.
So lernt George schnell ihre Mitarbeiter kennen.
Der väterliche Rube (Mandy Patinkin) ist der Boss der örtlichen Seelensammlerabteilung und verteilt die Zettel, welche besagen wessen Seele gesammelt werden soll.
Mason (Callum Blue), ein Kleinkrimmineller, der zwar öfter mit Alkohol und Drogen zu hat, jedoch äußerst charmant ist, wird für George wie ein Bruder.
Die chronisch gereizte Politesse Roxy (Jasmine Guy) hat einen absolut miesen Job und ist verbittert. Jasmine Guy trägt bis auf zwei kurze Ausnahmen die ganze Staffel über die gleiche Kleidung.
Betty (Rebecca Gayheart) legt Fotoalben von den Personen an, deren Seele sie rettet und freundet sich mit George an. Leider verlässt Rebecca Gayheart die Serie nach der fünften Folge.
Ab der sechsten Folge kommt Daisy (Laura Harris) dazu, eine ehemalige Schauspielerin, die zwar sehr aufgeschlossen wirkt, eigentlich aber ihre Einsamkeit überspielt.
Nachdem George als Seelensammlerin nun ein untotes Dasein fristet, wird immer noch zu ihrer Familie hingezogen.
Zum Vater (Greg Kean), der sich von seiner Familie distanziert, hatte sie kaum eine richtige Beziehung.
Ihre nun verbitterte Mutter hat sie während ihrer Kindheit verrückt gemacht. Joy macht sich selbst Vorwürfe und versucht Vertrauen zu Georges Schwester Reggie (Britt McKillip) aufzubauen. Nachdem George ihre Schwester immer ignoriert hat, beobachtet sie nun, wie Reggie ihrem früherem Selbst immer ähnlicher wird.
Diese tiefgründige Serie über den Tod ist einfach wunderbar.
Schauspieler, Drehbücher und Dialoge sind richtig gut umgesetzt worden.
Die Mischung aus schwarzem Humor, Fantasy und Drama vermag in jeder Hinsicht zu überzeugen und >>Dead Like Me<< ist das bescheidene Budget nicht anzumerken.
Besonders gelungen sind jedoch vor allem die Charaktere dieser Serie, die von Anfang an überzeugen und glaubhaft dargestellt werden.
Beachtenswert ist es auch, dass die Serie poetische und philosopische Fragen behandelt, ohne mit religiösen Aspekten in Berührung zu kommen.
Wie immer auch kann man sich der Faszination der Serie >>Dead Like Me<< mit ihren zahlreichen skurrillen Einfällen nach Anschauen des Pilotfilms nur noch schwer entziehen.
Sicherlich ist die Zielgruppe eher auf jüngere Leute ausgerichtet, allerdings ist es egal wie alt man als Zuschauer ist, sofern man die richtige Einstellung hat.
Das Extramaterial besteht aus einem Audiokommentar zum Pilotfilm, zwei Featurettes, einer Fotogalerie, 32 unveröffentlichten Szenen und einem Special.
Bleibt nur zu hoffen, dass die zweite Staffel bald bei uns erscheint.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zur Zeit gibt es kaum etwas Besseres., 5. Oktober 2008
"Dead like me" ist eine Serie der leisen Töne. Leider merkt man davon nichts, wenn man nach den ersten drei bis vier Sendungen aufgibt. Denn zu Anfang übertreiben es die Macher der Serie ein wenig mit ihrer nicht zu leugnenden Affinität für Klobrillen und skurille Todesfällen. Das beginnt schon damit, dass die Protagonistin der Serie durch die Klobrille der im Orbit verglühten Raumstation "Mir" erschlagen wird. Dies hat jedoch nicht ihren unmittelbaren Tod zur Folge. Sie muss vielmehr als Seelensammlerin tätig werden. Seelensammler wissen, wann wir Menschen das Zeitliche segnen. Kurz vorher muss der Seelensammler dich berühren um dir den Übergang vom Leben in den Tod zu ermöglichen. Georgia arbeitet zusammen mir vier anderen Sammlern, von denen Rube der Boss ist und jeden Morgen die Sammel-Aufträge verteilt. Daneben muss der Seelensammler auch noch einen echten Job meistern, denn er "lebt" weiter, sieht jedoch anders aus und kann niemanden von seinem früheren ersten Leben erzählen.
So weit so gut und, wie ich finde, originell. Im Grunde genommen geht es in der Serie jedoch darum, die Entwicklung von Georgia darzustellen. Sie war im Leben ein echter "K***brocken", der sich weder mit ihrer Mutter, noch mit ihrem Vater noch mit ihrer Schwester verstanden hat. Erst als Tote merkt sie, was ihr im Leben entgangen ist. Und sie versucht es nachzuholen, was natürlich nicht möglich ist. Die Entwicklung, die sie dabei durchmacht, kombiniert mit den manchmal sehr anrührenden Todesfällen, machen die Stärke dieser Serie auf. Wer sich darauf einlässt, wird prima unterhalten. Und dass ohne Anwälte, Scheidungen, CSI-Ermittlungen oder ähnlichen.
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