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Tao of the Dead [Vinyl LP]
 
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Tao of the Dead [Vinyl LP]

And You Will Know Us By The Trail Of Dead Vinyl
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Fotos

Abbildung von And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Biografie

...Trail Of Dead sind:
Conrad Keely – Gesang, Gitarre, Schlagzeug
Jason Reece – Schlagzeug, Gitarre, Gesang
Kevin Allen – Gitarre

Was wissen wir über Trail Of Dead?

Trail Of Dead sind jedenfalls die, die am Ende des Konzerts ihre Instrumente zertrümmern. Nicht immer, aber oft. Allerdings ist es nicht so, dass Trail Of Dead das tun, wenn die Setliste durchgespielt ist, sondern: Sie spielen und… Lesen Sie mehr im And You Will Know Us By The Trail Of Dead-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl (4. Februar 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Superball Music (EMI)
  • ASIN: B004GKQ1LC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.893 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Let's Experiment (Introduction)
2. Pure Radio Cosplay
3. Summer Of All Dead Souls
4. Cover The Days Like A Tidal Wave
5. Fall Of The Empire
6. The Wasteland
7. Spiral Jetty
8. Weight Of The Sun (The Post-Modern Prometheus)
9. Pure Radio Cosplay (Reprise)
10. Ebb Away
Alle 11 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Know Your Honor ("Strange News From Another Planet") [Part 2]
2. Rule By Being Just ("Strange News From Another Planet") [Part 2]
3. The Ship Impossible ("Strange News From Another Planet") [Part 2]
4. Strange Epiphany ("Strange News From Another Planet") [Part 2]
5. Racing And Hunting ("Strange News From Another Planet") [Part 2]
6. Etching (Vinyl Seite 4 Ist Etched)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die amerikanischen Epik-Rocker ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead sind zu einem Quartett geschrumpft. Wer nun aber denkt, dass es deshalb auf dem siebente Werk Tao Of The Dead gemäßigter zugehen könnte, der kann beruhigt sein: Die 1994 in Austin gegründete Band betreibt, angetrieben von den kreativen Kräften Jason Reece und Conrad Keely, eine gewaltige Verdichtung der Sounds und spielt einmal mehr mit Gegensätzen wie aufbrausend - in sich gekehrt oder melodiös - disharmonisch. Der Ärger mit ihrer alten Major-Plattenfirma ist verflogen, aber auch als Inhaber des eigenen Labels Richter Scale (benannt nach einem alten Songs) läuft nicht alles problemlos. Keyboarder, Gitarrist. Drummer und Sänger Keeley meint zwar, dass“.. wir uns dadurch ein kreatives Umfeld schufen, in dem es weniger Tyrannei gibt, wo wir uns als Künstler weiter entwickeln können. Aber ist Musik seit Downloads und Files Sharing nicht zu einer Nebensache geworden? Müssen sich Rock-Künstler nicht fragen, was sie eigentlich noch verkaufen wollen, wenn die Musik selber über keinen nachhaltigen Wert mehr verfügt? Muss ein Konzert zum Beispiel nicht mehr als nur ein Bühnenauftritt sein? Deshalb wollen wir eine eigene Welt schaffen, zu der unsere Songs den Soundtrack liefern“. Den Songs der 1994 im texanischen Austin gegründeten Trail Of Dead gelingt es auf Tao Of The Dead eine ganz eigene Sprache mit sehr hohem Wiedererkennungswert zu sprechen. Sie tragen eine deutliche Handschrift und sind wieder so etwas wie Powerriegel, eine Verballhornung aus turmhohen Gitarrenwällen, epischen Momenten, wilden Keyboard-Klängen, Hardcore, Noise und Progressiv-Rock. Die Instrumente schlagen eine 52 Minuten andauernde Schlacht, in der es die leisen und klaren Momente diesmal schwer haben, sich Räume zu schaffen. Aufgeteilt wurde das Alben in zwei Teile „Tao Of The Dead Part One“ und „Tao Of The Dead Part Two: Strange News From Another Planet ”. Eine Reminiszens an Zeiten, als ein jugendlicher Conrad Keely Vinyl-Platten wie Dark Side Of The Moon von Pink Floyd oder Close To The Edge“ von Yes hörte. --Sven Niechziol

motor.de

Wie aus einem Guss: Trail Of Dead liefern mit dem Genie-streich "Tao Of The Dead" ihr wohl homogenstes Album ab. ...And You Will Know Us By The Trail of Dead sind unter Rock-Afiçionados beileibe kein unbeschriebenes Blatt. So haben sie in ihrer fast 13-jährigen Schaffenszeit sechs vielschichtige Alben abgeliefert, die nicht selten zu absoluten Kritikerlieblingen avancierten. Die Messlatte liegt mit dem siebten Streich somit durchaus hoch. "Tao Of The Dead" klingt aber zu keiner Sekunde, als ob es auch nur ansatzweise unter Erfolgsdruck entstanden wäre. Wirft man einen Blick auf die Tracklist, fällt zunächst auf, dass die Platte in zwei Parts aufgeteilt wurde. "Tao Of The Dead Part I" besteht aus elf knackigen Rocksongs, die zu einem grandiosen und monumentalen Stück Musik verknotet wurden. Part II könnte ebenfalls aus mehreren Einzelstücken bestehen – jedoch entschieden die Texaner sich, einen epischen, progressiven Rock-Track von 16 Minuten zu komponieren, diesen "Strange News From Another Planet" zu nennen und in eine andere Gitarrenstimmung als den ersten Teil zu packen. So weit, so theoretisch. Kaum ist das sich langsam aufschaukelnde Intro "Let’s Experiment" durch den Äther geflossen, kommt zum Vorschein, wofür man Trail of Dead kennt und schätzt: Zwischen ruhigen Gitarrenparts finden sich eingestreute, krachende und straighte Riffs, die sich nicht selten in schwindelerregende Höhen steigern, um sich dort kraftvoll zu entladen. Besonders die erste Singleauskopplung "Summer Of All Dead Souls" steht exemplarisch für eine Band, die im Rocksektor Ihresgleichen sucht und durch den Gesang von Keely – der nuancierter denn je daher kommt – sowie rasanten Tempowechseln besticht. Mehr noch als auf den Vorgängeralben gehen die Songs beinahe nahtlos ineinander über, sodass "Tao Of The Dead" erst seine Wirkung entfaltet, wenn man es in seiner Gesamtheit hört. Verstärkt wird dieser Eindruck von der Reprise des ersten Songs "Pure Radio Cosplay", gefolgt von "Ebb Away", einem atmosphärischen Track, der ebenso gut in den Abspann eines Abenteuerfilms passen würde. Bevor Teil zwei der Platte in den Gehörgang dringt, prescht noch der beinahe sechsminütige Jam-Track und Quasi-Interludium "The Fairlight Pendant" nach vorn und schmettert alles nieder, um sich mit seiner anschließenden ungezügelten Orgellinie beinahe im Nichts zu verlieren. "Tao Of The Dead Pt. II" ist laut Tracklist behutsam in fünf einzelne Sätze gegliedert. Hier hört man Trail Of Dead auch hin und wieder ein wenig verschnaufen. Für die bisher gebotene Achterbahnfahrt ist man an einigen Stellen fast schon erschrocken, wie viel Zeit sich die Jungs lassen, um ihre Melodien zu entfalten – als Ganzes betrachtet, entpuppt sich dieser monströse Track als eine großartige psychedelische Symphonie, wie sie es von Trail Of Dead noch nicht zu hören gab. Mit ihrem bislang längsten Song heben die Jungs ihre eigene Messlatte noch einmal ein gutes Stück in die Höhe. Von den Songs dieses Albums könnte man noch so viel mehr hervorheben, doch das würde den Rahmen sprengen und wäre hinsichtlich des auferlegten Konzepts sowieso obsolet. Viel zu schwer fällt es bei diesem Ungetüm aus Prog, Noise und Alternative Rock einen einzelnen Titel herauszupicken, viel zu viel gilt es zu entdecken. Dieses Album ist ein Kniefall vor der Rockmusik in all ihren Facetten.

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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantastisch 4. Februar 2011
Von musicpeterpan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Liebe Freunde der Rockmusik, wenn das der Sound des neuen Jahres sein soll, dann sag ich jetzt schon danke! Ein unglaubliches Werk liegt uns hier vor. Gitarrenwände ohne Ende, ein Auf- und Abschwellen von riesigen Klanggemälden, die Drums treiben und knallen und schieben, dass es eine wahre Freusde ist, die Keyboards verführen dich in eine gefährliche, unbekannte Welt der Klänge Und immer wieder dieser Gitarrensound, das ist wahrscheinlich das, was Neil Young auf seiner neuen Scheibe erfolglos versucht hat. Unbändige Kraft und Spielfreude gepaart mit hoher Kompositionsintelligenz im Zusammenspiel mit einer regelrechten Sucht nach neuen Klängen. Episch, monumental, ohrenbetäubend, niederschmetternd, brachial, ja auch melodisch mit feinen Zwischentönen, so etwas nennt man einen Meilenstein!! Nichts für zarte Gemüter , wer sich auf dieses Werk einlässt muss starke Nehmerqualitäten haben. Am Ende wird er aber glücklich sein und sich maßlos darüber freuen, gerade Zeuge eines besonderen Stückes Musik gewesen zu sein! Und er wird mit Sicherheit die Repeattaste drücken, wahrscheinlich so oft bis er völlig erschöpft im Sessel liegen und sich wie ein Boxer nach einem 12 Runden - Sieg fühlen wird.
Erschöpft, atemlos, ausgelaugt, aber glücklich !!! PLAY IT LOUD !!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut Hörenswert.. 24. März 2012
Von Mr.Burns
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Album zu beschreiben ist schwierig. Es ist erstaunlich, dass heutzutage noch solche Musik ensteht.
Vom Konzept her, hätte Tao Of The Dead auch sehr gut in die Siebziger gepasst. Hier klingt alles sehr experimentell.
Dadurch ist es auch schwierig einzelne Songs herauszuheben, da die meisten Tracks ineinander übergehen. Ein bestimmtes Motto lässt sich aber zwischendurch immer heraushören. Man muss sich für Tao Of The Dead Zeit nehmen.
Dann wird man mit riesigen Gitarrenwällen und wunderbaren Melodien belohnt. Dieses Album jagt den Hörer die Emotionsleiter rauf und runter. Für dieses Album gebe ich die volle Punktzahl, um allein schon den Mut zu belohnen ein solches Album heutzutage auf den Markt zu bringen. Toll !!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schritt zurück nach vorn 16. März 2011
Format:Audio CD
TRAIL OF DEAD bestehen im Kern nur noch aus Conrad Keely und Jason Reece, den Gründern. Der von der Urbesetzung bis zuletzt dabei gebliebene Kevin Allen, der bei Konzerten meist in sich gekehrt und hochkonzentriert Fluppe rauchend Gitarre spielte, ist nicht mehr dabei (Schade, aber was soll's?). Mit 2 weiteren Musikern neben Keely und Reece sind TRAIL OF DEAD jetzt aber wieder ein Quartett. Wie früher. Ist "Tao Of The Dead" deswegen sowas wie ein Neuanfang? Ein kleines bisschen vielleicht, auch wenn einem Conrad Keelys Zeichenstil schon so vetraut vorkommt wie bestimmte Akkordfolgen, auf die er immer wieder (auch hier) zurückgreift. Selten war ein TRAIL OF DEAD-Cover so opulent war wie bei dieser Special Edition: Digi-Buch mit ausführlichem Auszug aus Keelys graphic novel "Strange News From Another Planet" (bei der er sich augenscheinlich von Star Wars und Tad Williams' "Otherland" inspirieren ließ), einer ebenfalls von ihm verfaßten Kurzgeschichte, sogar einem pop-up und einer 2. CD mit "stand alone versions" der Songs der 1. CD. Um die Konzepthaftigkeit von "Tao Of The Dead" zu unterstreichen, gehen nämlich auf dem eigentlichen Werk alle Songs ineinander über. Nur das ebenfalls "Strange News From Another Planet" betitelte, über eine Viertelstunde lange Prog-Rock-Monster am Ende der ersten CD hat einen eigenen Start-ID. Ich finde das gut, denn so hat man wenigstens die Option, Songs einzeln anzuwählen und nicht immer herumzuspulen; bei allem Respekt für künstlerische Intentionen, die bei TRAIL OF DEAD allerdings auch immer schon eine gewisse hübsch anzuschauende Aufgeplustertheit hatten. Von der ich mich freilich immer gern unterhalten ließ. Noch ein Nachsatz? Nein. Lieber ein paar Worte zu dem, was einen hier erwartet:
Mit "Worlds Apart" fuhren TRAIL OF DEAD den Indie-Appeal ihrer Musik etwas zurück und machten erstmalig Ernst in Sachen Bombastrock. "Tao Of The Dead" klingt als Album ein wenig so, als wäre es eine nachgereichte Stufe zwischen "Source Tags & Codes" und "Worlds Apart". Die orchestral unterstützte große Geste, der bei T.O.D. das angenehm Gewalttätige glücklicherweise nie abhanden kam (Auch bei "Tao Of The Dead" ist das nicht der Fall.), beherrschen sie weiterhin wie gewohnt. Man kennt sie gut, diese mit langem Arm ausholenden Seeräuberfilm-Intros wie z.B. vor dem später als Reprise noch mal zurückkehrenden Opener "Pure Radio Cosplay", dessen Riff an "Jumping Jack Flash" erinnert, während das Arrangement THE WHO aufgreift und die ostinat Achtel ballernden Strophen T.O.D.s eigenes "Richter Scale Madness". Überhaupt klingen sie sehr wie sie selbst, was ja schon angedeutet wurde. "Fall Of The Empire" hat mal wieder Galeerensträflings-Kesselpauken und die majestätische Langsamkeit, wie man sie von beispielsweise "Bells Of Creation" kennt. Viele Songs bleiben unterhalb der 3-min-Grenze und haben zumindest für T.O.D.-Verhältnisse manchmal fast eine fragmentarische Gestalt. Insofern macht das Zusammenschneiden des Materials zu einer Art Suite schon Sinn, und auch auf früheren Alben ging ja immer alles ineinander über.
"Strange News From Another Planet" ist dagegen ein (sicherlich aus Einzelportionen montierter) langer, sich ständig verwandelnder Song, ein Riff-O-Rama stellenweise, auf Anhieb nicht unbedingt der stärkste Moment des Albums. Vielleicht wollte man sowas einfach mal machen, richtig klotzen, ein paar Meilen zurücklegen. Auf die Tonne hauen, noch einen draufsetzen. Die punkige Attitüde von "Madonna" wird's bei T.O.D. wohl nie mehr geben. Aber das Songwriting, die Dynamikkurven, das Schöpfen aus dem Vollen - das klingt alles ganz wunderbar wie gehabt. Statt der großen Streicher-Sektion wird eher mal ein Analog-Synthesizer zur Hilfe genommen, aber das sind keine Umwälzungen. Wozu auch? Im Zuge der Besinnung auf die langjährige Freundschaft der beiden Ur-Trailer singt der verrückte Jason Reece auf "Tao Of The Dead" wieder häufiger, was ich sehr begrüße. Mit "Ebb Away", einer Powerballade im Stil von "All St. Day", knüpft er sogar an alte Großtaten an, und ich entschuldige mich zutiefst für das Wort "Powerballade".
"Tao Of The Dead" ist der dringend notwendige Schritt zurück nach vorn einer Band, die zumindest mir in letzter Zeit etwas implodiert vorkam. So richtig überraschend oder sensationell ist das Album nicht, aber mich haben sie zum ersten Mal wieder gepackt. Für ein paar Extra-Tropfen Adrenalin an einem ganz normalen Tag sind T.O.D. immer noch besser als vieles Andere.
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