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Wenn man sich an "Saw" zurückerinnert, dann war es auch die ungewöhnliche Machart und die originelle Geschichte, die dort zu überzeugen wussten. Die Macher nahmen das Konzept eines Serienkillers und stellten es auf den Kopf. Angesichts dessen konnte man hoffen, dass sie bei "Dead Silence" ähnlich verfahren würden, denn die Geschichte einer killenden Bauchrednerpuppe ist alles andere als originell. Leider ergehen sich James Wan und Leigh Whannell hier jedoch in den üblichen Konventionen dieser Art von Film. Es gelingt ihnen, ein paar gruselige Momente zu entwerfen, und insgesamt muss man dem Film attestieren, dass er durchaus spannend zu unterhalten versteht, aber originell ist hier kaum etwas. Nur das rasante Ende, das aber auch mehr Fragen offenlässt, als Antworten zu geben, bricht hier etwas aus den Genreschienen heraus. Fazit: Nett, aber man hätte sich mehr erwartet
Moviemans Kommentar zur DVD: Eine technisch gute DVD mit schönen Bildwerten und einem guten Ton. Das Bonusmaterial ist nicht überragend, aber ausreichend.
Bild: Auffällig am Bild von "Dead Silence" ist der Blaufilter, der über die Farben gelegt wird. Das gibt dem Film einen sehr kühlen, aber üfr die Geschichte passenden Look. Mit der Farbdramaturgie wird hier sehr schön gespielt, wie man bei 00:18:03 sehen kann, wenn der Held vor seinem knallroten Auto steht. Rauschen ist nur in marginaler Form vorhanden und die Kompression schlägt sich auch gut. Nur in tiefschwarzen Szenen vernimmt man manchmal leichte Blöcke. Der Kontrast ist gut. Nur in wenigen Szenen obsiegt die Dunkelheit (01:02:50) und man kann kaum noch etwas erkennen. Ansonsten fällt kein Überstrahlen auf und bei den vielen Nachtszenen ist die Szenerie und das Geschehen immer gut verfolgbar. Die Schärfe ist ebenfalls hochwertig (Clownshaare bei 01:12:04) und zeigt viele Details. Verschmutzungen oder Schäden an der Vorlage gibt es nicht.
Ton: Der Ton dieses kleinen Gruslers ist recht effektiv, wobei es ein paar schöne Schockmomente gibt, bei denen die Surroundkanäle den Schrecken gut transportieren. Bei der Szene, in der Jamies Frau getötet wird, oder bei dem Feuer im Theater hat man eine schöne Soundkulisse. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen gut verständlich, allerdings gibt sich die Synchronisation deutlich sauberer, während das Original etwas muffig daherkommt und teils akustisch schwer zu verstehen ist.
Extras: Die kleine Featurette zum visuellen Effekt kann in wenigen Minuten mit Basisinformationen aufzeigen, wie hier verfahren wurde. Das Making Of ist zu kurz und wirkt, als hätte man es dem EPK entnommen. Die Geheimnisse von Mary Shaw könnten ruhig etwas aufregender sein. Bleiben ein unspektakulärer alternativer Anfang und ein leicht anderes Ende, das aber auch seinen Reiz hat (besonders durch das Schlussbild bedingt). Die entfallenen Szenen haben nur eine Laufzeit von knapp vier Minuten. Lästig ist beim Bonusmaterial, dass man vor jedem neuen Feature erneut auswählen muss, welche Untertitel man haben möchte. --movieman.de
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Jamie und Lisa bereiten das Essen, als ein herrenloses Paket klingelt. Sein Inhalt: Eine Bachrednerpuppe. Kurz darauf findet Jamie seine Frau dahingemetzelt vor - die Zunge herausgerissen. Die Polizei glaubt nicht an Jamies These vom mörderischen Püppchen, setzt den ihn aber trotzdem zunächst auf freien Fuß. Ohne Umwege eilt der schwer Verdächtige in seine Heimatstadt nach Ravens Fair, wo man eine düstere Bauchrednerlegende kennt. Dort trifft er seine gleichaltrige Stiefmutter und lüftet ein schauriges Familiengeheimnis.
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Regisseur James Wan und sein Schreiber und Co-Produzent Leigh Wannell, als Schöpfer der "Saw"-Serie zwei ausgewiesene Motoren der justament auf Hochtouren rollenden sogenannten Torture-Porn-Welle, geben sich nach einer kurzen, aber heftigen Overtüre bezüglich des Gewalteinsatzes verhältnismäßig zurückhaltend in diesem eher dem klassischen Spukhausfilm verpflichteten Gothic-Horror-Schauerstück. Schleichender Schrecken, langwieriges Stochern im Mysterium, kein Humor und relativ erwartbare Wendungen. Für Genrefans okay.
Blickpunkt: Film
Der Fluch einer vor Jahrzehnten ermordeten Schaustellerin fordert Opfer in der Gegenwart. Stimmungsvolles und vergleichsweise unblutiges Schauerstück von den "Saw"-Metzgern.
Kurzbeschreibung
Als in der friedlichen Kleinstadt Ravens Fair ein Kind ermordet wird, steht die Täterin für die aufgebrachten Bewohner sofort fest: Es muss die kinderlose Bauchrednerin Mary Shaw gewesen sein! Der alten Frau wird die Zunge herausgeschnitten, bevor man sie umbringt und mit ihren unheimlichen Bauchrednerpuppen begräbt. Seit dieser Bluttat wird die Gemeinde von furchtbaren Morden erschüttert - seit Jahrzehnten findet man immer wieder ganze Familien, deren grausam zugerichteten Leichen der Täter die Zungen abgetrennt hat. Als die Ehefrau des jungen Jamie Ashen auf gleiche Weise ermordet wird, macht er sich auf die Jagd nach der untoten Mary Shaw und ihren Killer-Puppen...
Produktbeschreibungen
Mary Shaw war eine Bauchrednerin, die ihre Stimme verlor, weil aufgebrachte Bewohner von Ravens Fair ihr die Zunge herausschnitten, bevor sie sie umbrachten. Doch die Seele der Ermordeten findet keine Ruhe, sendet ihre unheimlichen Bauchrednerpuppen in die Kleinstadt zurück und fordert immer neue Blutopfer. Als Jamie Ashens Frau auf grausame Weise ermordet wird, will er den Fluch der Mary Shaw ein für allemal brechen - und erfährt, warum niemand einen Laut von sich geben darf, wenn er der untoten Mörderin begegnet... Ein Wort - und du