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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind bewusst etwas kühler gewählt. So dominieren auch immer mal wieder Schleier von Grün, die das Ganze noch etwas kälter wirken lassen. Rauschen fällt nicht ins Gewicht. Nur bei Szenen im Halbdunkel ist es deutlich stärker zu sehen (01:00:17). Der Kontrast ist gewollt überstark, so dass es Szenen gibt, in denen das Licht des Tages Gesichter kalkweiß erscheinen lässt (00:03:11). Die Schärfe ist größtenteils auf hohem Niveau (Textur der Decke bei 00:43:49). Leichte Anflüge von Doppelkonturen sind erkennbar. Der Ton ist zumeist gut. Bei einigen Dialogsequenzen beim deutschen DD 5.1-Ton klingen selbige etwas blechern. Das Original ist natürlicher und authentischer (auch wenn Rose McGowans Akzent nicht überzeugt). Während die Verleihfassung nur den Trailer enthält, gibt es auf der Kauf-DVD mehrere Boni. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich ralistisch,
Von Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: 50 Dead Men Walking (DVD)
Dieser Film basiert auf der wahren Geschichte des ehemaligen Spitzels Martin McGartland, der heute noch ständig auf der Flucht vor der IRA ist. Dabei kann man den hier entstandenen Film ohne zu übertreiben als wirklich großes Kino bezeichnen. Regisseur Kari Skogland ist es hier meisterlich gelungen, dem Zuschauer einen authentischen und sehr eindringlichen Einblick in das Belfast der 80er Jahre zu gestatten. Der Nervenkitzel, der sich hier im Laufe der Geschichte aufbaut, beinhaltet ein sehr hohes Maß an Intensität und verfehlt dadurch auch keineswegs seine Wirkung auf den Betrachter, der immer tiefer in das Szenario eintaucht und dabei vollkommen der Faszination erliegt, die vom hier erzählten Geschehen ausgeht. Dabei entwickelt dieses Werk mit der Zeit eine ungeheure Härte und Brutalität, die aber keineswegs übertrieben, sondern vielmehr realistisch und authentisch in Szene gesetzt wurde. Es gibt dabei keinerlei reisserische Passagen zu sehen, denn die aufkommende Härte entsteht haupsächlich aus der erzählten Thematik selbst.Um einen solchen Polit-Thriller wirklich glaubwürdig und überzeugend zu gestalten, bedarf es ganz sicher auch guter Darsteller, die durch ihr schauspielerisches Können zur Authenzität der Geschichte beitragen. Nun, in dieser Beziehung braucht man sich bei "50 Dead Men Walking" keinerlei Sorgen zu machen, denn die hier agierenden Darsteller sind absolut fantastsich. Besonders hervorheben möchte ich allerdings die Leistung von Jim Sturgess, der den Charakter des Martin McGartland so brillant interpretiert, das den Zuschauer eigentlich nie das Gefühl überkommt, es hier mit einem Schauspieler zu tun zu haben, seine Ausdruckskraft ist schlicht überwältigend. Ganz besonders wird das auch in den Passagen des Films sichtbar, als sein innerlich entstehender Zwiespalt zum Vorschein kommt, einerseits spürt man förmlich, das er die britischen Eindringlinge hasst, auf der anderen Seite kommt aber auch seine starke Abneigung gegen die gewalttätigen Aktionen der IRA sehr gut zum Ausdruck. Doch auch die anderen Darsteller wissen in ihren Rollen durchaus zu glänzen, so liefert zum beispiel auch Ben Kingsley wieder einmal eine Kostprobe seines schauspielerischen Könnens ab und auch Rose McGowan als hochrangige IRA-Mitarbeiterin versteht es, sich dem extrem hohen Niveau dieses Filmes nahtlos anzupassen. Gan generell kann man feststellen, das dieser Film selbst bis in die kleinsten nebenrollen mit ganz ausgezeichneten Schauspielern besetzt ist, die durch ihre gezeigten Leistungen sehr stark zum authentischen Eindruck beitragen, den die Geschichte hinterlässt. Auch der dramaturgische Spannungsaufbau der Story ist einfach perfekt, fast minütlich wird die Spannungsschraube immer fester gezogen, wodurch sich auch eine immer beklemmendere Stimmung entwickelt, der man sich einfach nicht erwehren kann. Besonders spannend und interessant ist hierbei die stattfindende Veränderung des Haupt-Charakters Martin. Es ist ganz einfach faszinierend zu beobachten, wie sich aus einem Kleinkriminellen, der durch ein paar illegale Geschäfte sein Leben bestreitet und dabei eine fast kindliche Naivität an den Tag legt, ein sehr ernster junger Mann entwickelt, der mit seinem Gewissen zu kämpfen hat und die Ernsthaftigkeit der Lage erkennt, in der sich alle Beteiligten befinden. Und gerade der innerliche Zwiespalt, in dem er sich befindet, kommt ganz besonders in den Passagen zum Vorschein, in denen er sich heimlich mit seinem Kontaktmann Fergus (Ben Kingsley) trifft, um ihm Bericht zu erstatten. Die dort vorhandenen Dialoge sind teilweise brillant, beinhalten fast philosophische Ansätze und sind von starken Emotionen geprägt. Ich glaube, das es für Aussenstehnde noch nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar ist, unter welch immensem psychischen Druck Martin McGartland in dieser Zeit gestanden haben muß, selbst die darstellerische Meisterleistung von Jim Sturgess kann dies nur annähernd vermitteln. Erhöht wird dieser druck auch noch durch die tatsache, das Martin während der geschilderten Geschehnisse Vater eines Sohnes wird und seine Freundin zum Ende des Films ein weiteres Baby erwartet. Ein normales familenleben ist ganz einfach durch die gegebenen Umstände unmöglich, so das der Druck mit der Zeit immer stärker wird. Es entwickelt sich automatisch ein "tanz auf der Rasierklinge", bei dem immer die Gefahr besteht, enttarnt zu werden und so den Foltermethoden der IRA zum Opfer zu fallen. Und so läuft zum Ende hin auch alles auf eine Katastrophe hinaus, die eigentlich vorprogrammiert und nur eine Frage der Zeit war. Dem Zuschauer wird ein Finale geboten, das an Dramatik und Tragik kaum zu überbieten ist, das aber leider der Realität entspricht und so ein noch viel härterer Schlag in die Magengrube ist, als es jedes fiktive Ende hätte sein können. Fazit: "50 Dead Men Walking" ist ein sehr intensives und authentisches Zeitzeugnis über einen sinnlosen Krieg, dargestellt durch beeindruckende und wuchtige Bilder, die einem nicht selten das Gefühl vermitteln, hier keinen Film, sondern ein reales Szenario zu sehen, in dem ein Menschenleben nicht viel wert ist. Im Vordergrund steht eine innerlich zerrissene Person, die einfach nur helfen will, das alles zu beenden und dabei ihr eigenes Leben jederzeit aufs Spiel setzt und noch heute die Rache der IRA fürchten muß. Ein realistisches meisterwerk, das unter die Haut geht und seine nachhaltigen Spuren im Gedächtnis des Zuschauers hinterlässt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
hervorragendes spitzeldrama.,
Von
Rezension bezieht sich auf: 50 Dead Men Walking (DVD)
1988 belfast:der junge martin mcgartland wird mehr durch zufall mitglied der I.R.A. wenig später wird er allerdings als spitzel für die special branch angeheuert und ist von nun an in lebensgefahr. falls die I.R.A. herausfinden sollte das martin mit den briten kooperiert und ihre aktionen verrät, ist er so gut wie tot. sollte er andererseits keine resultate bei den briten vorlegen, muss er mit haft rechnen. der charismatische britische kontaktmann fergus hat seine mühe martin aus diversen machtkämpfen innerhalb der special branch herauszuhalten, denn er weiss das martin noch viele leben retten kann. dieser film basiert auf der wahren geschichte des martin mcgartland. anders als erwartet verzichtet der film auf hollywoodaction und falschen patriotismus. der dreckige job des spitzels, und die daraus resultierenden schwierigkeiten werden fesselnd dargestellt ohne übertrieben zu wirken. darsteller wie jim sturgess, ben kingsley, rose mcgowan und kevin zegers runden das ganze ab. die dialoge sind erstklassig und packend. die story ist wendungsreich und interessant. wer also fernab jeglicher hollywoodklischees bestens unterhalten werden will, sollte unbedingt zugreifen. nach omagh-das attentat und bloody sunday-blutsonntag ist 50 dead men walking-der spitzel, der dritte geniale film zum thema. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nach einer wahren Geschichte,
Von
Rezension bezieht sich auf: 50 Dead Men Walking (DVD)
Ende der Achtziger ist das Leben in dem "Pulverfass" Nordirland nicht leicht. Katholiken, Protestanten, ständige Präsenz der britischen Armee immer wieder die Straßenschlachten zwischen den Besatzern und den gereizten Iren. Der junge Martin McGartland schlägt sich so irgendwie durch, bis der britische Geheimdienst (durch seine Kontakte zu der IRA) auf ihn aufmerksam wird. Seine Mithilfe ist nun gefragt, als Spitzel innerhalb der Terrororganisation.Dieses Drama (nach einer echten Biographie) beginnt irgendwie gemächlich, nüchtern und unscheinbar, steigert sich im späteren Verlauf aber immer mehr. Langeweile kommt dann keine mehr auf. Spätestens als die Hauptfigur Martin auf scheinbar verlorenem Posten zwischen den Fronten steht, wird es sehr brisant und packend. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie ich wohl in dieser oder jener Situation reagieren würde. Überhaupt gehört da eine dicke Portion Mut für so ein Leben als Spitzel, da man ja in gewisserweise seine Heimat verrät. Der Blick hinter die Kulissen der IRA empfand ich ebenso als sehr gelungen. Die Struktur, den Aufbau des Terrornetzes aus einzelnen Zellen und jeder Menge Unwissenheit und Fanatismus kennt man ja in Zeiten des internationalen Terrors zur Genüge aus den Medien. Daher ist diese kleine Geschichte um Verrat, Loyalität und Freundschaft aus vergangenen Tagen immer noch topaktuell und auch absolut empfehlenswert! Extras: Interviews Beim Dreh Originaltrailer Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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