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Dead Man Walking - Cine Project [Blu-ray]

Sean Penn , Susan Sarandon , Tim Robbins    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Statt: EUR 9,95
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Preis für beide: EUR 17,94

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Produktinformation

  • Darsteller: Sean Penn, Susan Sarandon, Robert Prosky, R. Lee Ermey
  • Regisseur(e): Tim Robbins
  • Format: Letterboxed
  • Sprache: Portugiesisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Deutsch (DTS 5.1), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 12. August 2011
  • Produktionsjahr: 1996
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B00516WPW4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.840 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Seit Jahren wartet der als Mörder verurteilte Matthew Poncelet (Sean Penn) auf seine Hinrichtung. Er bittet die Nonne Helen (Susan Sarandon) um moralischen Beistand und juristische Hilfe für ein Gnadengesuch. Zwischen den beiden entwickelt sich eine immer intensiver werdende Beziehung. Bei ihren Bemühungen lernt Helen sowohl die Angehörigen der Opfer als auch die des Täters näher kennen und gerät in einen Gewissenskonflikt.

Produktbeschreibungen

Diese aufwühlende, auf einer wahren Begebenheit basierende Geschichte, schildert die intensive Beziehung zwischen Schwester Helen Prejean (Susan Sarandon) und Matthew Poncelet (Sean Penn), der nach dem brutalen Mord an einem Liebespaar zum Tode verurteilt auf die Hinrichtung wartet. Helen Prejean, die für Poncelet zum einzigen Quell seelischen Beistands während des Countdowns zur Hinrichtung wird, gerät unversehens in einen Strudel sich

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4.0 von 5 Sternen "Toter Mann kommt...!" 5. August 2011
Von H. Weisser TOP 500 REZENSENT
ZUM FILM:
Wie gerecht ist die Todesstrafe? Ist sie angemessen für jemanden, der vergewaltigt und gemordet hat? Was, wenn der vermeintliche Täter tatsächlich, wie er hartnäckig behauptet, unschuldig ist? Ist es zudem für eine Nonne moralisch vertretbar, diesem Todeskandidaten einen seiner letzten Wünsche zu erfüllen und ihm in den letzten Tagen seines Lebens sein christlicher Beistand zu sein? Und darf die Nonne vor allem eine nicht zu leugnende Sympathie für den zum Tode verurteilten Morder empfinden?

Dies sind die zentralen Fragen, um die sich Tim Robbins' meisterhaft erzählter Film "Dead Man Walking" dreht. Über diese Fragen wird sich so mancher Zuschauer dabei ertappen, wie er seine Meinung zur Todesstrafe selbst während des Films oftmals fragt. Dies gelingt Tim Robbins vor allem dadurch, dass er die beiden zentralen Charaktere durch und durch authentisch darstellt. Sowohl Schwester Helen Prejean (Susan Sarandon) als auch Matthew Poncelet (Sean Penn) bieten dadurch den Zuschauern viele Gelegenheiten, grundsätzliche Fragen zu stellen
- Wie würden sich wohl die Zuschauer verhalten, müssten Sie dem ungeöwhnlichen Wunsch eines Todeskandidaten entsprechen?
- Kann man für einen zum Tode verurteilten Mörder tatsächlich Sympathie, ja sogar so etwas wie Liebe empfinden?
- Was geht wohl in einem Menschen vor, der genau weiß, wann sein Leben beendet werden wird?
- Hat dieser Mensch überhaupt ein Recht auf Fürsorge oder Zusprache?

***** SPOILERWARNUNG *****

Das eigentliche Kunststück des Films ist es jedoch, scheinbar zielsicher alle moralischen Hürden zu umschiffen, die mit dem Thema "Todesstrafe" verbunden sind. Er bezieht letztlich keine Pro- oder Contra-Position, sondern gibt jedem Zuschauer die Gelegenheit, sich vollkommen neutral ein eigenes Bild zu machen. Meine persönliche Meinung zur Todesstrafe ist daher auch nicht wichtig. Ich muss jedoch sagen, dass mir die letzte halbe Stunde des Films bei jeder Sichtung aufs Neue ziemlich mitnimmt.
Zu erschütternd wird die Wahrheit über die Tatnacht des Matthew Poncelet dargestellt, zu erbarmungslos verrinnen die letzten Stunden im Leben des zum Tode verurteilten Mörders und zu eindringlich sind die Bilder der finalen Hinrichtung mit der Todesspritze: Mechanisch, kalt und unaufhaltsam wird das Urteil vollstreckt. Man kann aufgrund dieser Bilder schhockiert sein. Man kann jedoch so etwas wie Gerechtigkeit empfinden, da Poncelet gegenüber Schwester Prejean kurz davor seine Schuld eingestanden hat.

***** SPOILERWARNUNG ENDE *****

Neben der erzählten Geschichte sind es die beiden begnadeten Darsteller, Susan Sarandon und Sean Penn, die den Film zu einem Meisterwerk machen. Bis heute zeigt Sean Penn in "Dead Man Walking" eine seiner besten Leistungen überhaupt. Seine Wandlungsfähigkeit im Vergleich zu anderen Rollen und seine große schauspielerische Bandbreite kommen auch "Dead Man Walking" zu Gute. Man nimmt ihm den kalten Mörder ebenso ab wie den zweifelnden, unsicheren, ja beinahe flehenden und sehr am Leben hängenden Todeskandidaten. Penns Leistung ist schlechtweg beeindruckend! Und Susan Sarandon: Sie lässt den Zuschauer mit jeder Geste und mit vielen Sätzen förmlich spüren, wie sehr sie hin- und hergerissen ist zwischen der Aufgabe, die sie zu erfüllen hat, der Sympathie, die sie für Matthew Poncelet empfindet, und der gleichzeitigen Abneigung, mit der sie Gewalt und Mord gegenübersteht. Ein wirklich eindrucksvoller Auftritt!

ZUR BLU-RAY:
Leider wirkt das Bild gerade in Totalaufnahmen wenig detailreich. Ich möchte sagen, dass die wichtigsten Bildwerte, wie Kontrast, Schärfe, Schwarzwert keine Begeisterungsstürme in mir ausgelöst haben. In den zahlreichen Nahaufnahmen von Sarandons oder Penns Gesichtern werden allerdings viele Details sichtbar und plötzlich wirkt das Bild sehr scharf. Insgesamt also ein sehr durchwachsenes (allenfalls phasenweise überdurchschnittliches) Ergebnis.
"Dead Man Walking" ist ein reiner Dialogfilm! Ob der Ton nun ausgesprochen gut oder schlecht ist, ist folglich beinahe nebensächlich und wird von mir hier nicht bewertet.

Die Extras enttäuschen leider. Bis auf einen Audiokommentar von Tim Robbins und einen Original Kinotrailer herrscht bei den Boni Fehlanzeige! Gerade bei einem solch heiklen Thema wie der Todesstrafe hätten mich z.B. thematisch passende Dokus interessiert.

FAZIT:
Ein einzigartiger Film auf einer leider nur durchschnittlichen Blu-Ray! Wer die DVD des Films bereits besitzen sollte, muss die Blu-Ray nicht haben. Wer den Film jedoch noch nicht kennt oder ihn bisher nicht auf DVD besitzt, der darf sich dieses meisterhaft erzählte Drama nicht entgehen lassen.
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