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Dead Man (OmU) [VHS]
 
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Dead Man (OmU) [VHS]

Johnny Depp , Gary Farmer , Jim Jarmusch    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Johnny Depp, Gary Farmer, Lance Henriksen
  • Regisseur(e): Jim Jarmusch
  • Format: PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Englisch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 1. April 1997
  • Spieldauer: 116 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RTFS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.696 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Voller Tatendrang und Zukunftspläne startet der junge Amerikaner William Blake in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gen Westen -- begleitet von den elektronischen, unendlichen Gitarrenklängen Neil Youngs. In einer Eisenfabrik am Ende der Bahnschienen will William (Johnny Depp als sympathische Marionette der Umstände) als Buchhalter arbeiten. Doch dazu kommt es nie. Denn schon am ersten Abend in seiner neuen Heimatstadt erschießt er ungewollt zu seiner eigenen Überraschung einen eifersüchtigen Westernhelden. Plötzlich zum Outlaw geworden, muss William Blake fliehen. Selbst durch eine Kugel des Kontrahenten verletzt, beginnt für William eine Reise in seine wahre Zukunft -- in eine Welt auf der anderen Seite des Lebens als Dead Man. Sein Gefährte und Wegbereiter dorthin wird der Halbblut-Indianer Nobody -- den Jim Jarmusch in Ghost Dog - Der Weg des Samurai wieder auferstehen lässt --, der William Blake glücklicherweise für den gleichnamigen englischen Dichter hält, dessen Gedichte das Halbblut verehrt.

Obwohl Dead Man in der Gestalt eines Western erscheint, ist dieses Jim-Jarmusch-Werk eher ein spirituelles Roadmovie, denn die Reise ins Nichts und in die Ewigkeit spielt sich hauptsächlich im Innern der Protagonisten ab. Die erfrischenden Kurzauftritte unter anderem von Robert Mitchum und Iggy Pop verhindern allerdings ein Abdriften in allzu surreale Welten. Dank Neil Youngs eindringlicher musikalischer Untermalung der ruhigen Schwarzweißbilder -- zum Teil wurden Szenen auf die Musik geschnitten, zum Teil hat Neil Young zu Szenen live improvisiert -- gelingt es fast immer, diesen spirituellen Weg mitzugehen -- den Weg, den Jim Jarmusch vier Jahre später mit Ghost Dog - Der Weg des Samurai weiter gehen wird. --Annette Link

Kurzbeschreibung

"William Blake macht sich auf in den Westen, um dort eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Doch er wird von einer Kugel getroffen. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände sieht sich William trotz seiner schweren Verletzung gezwungen, in die Wälder zu fliehen. Der Indianer "Nobody", der ihm dort begegnet, nimmt ihn unter seine Fittische. Von eiskalten Kopfgeldjägern gejagt, wird William nun selbst zum Outlaw und gefürchteten Killer."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Film ohne viele Worte... 13. September 2004
Von Ein Kunde
Format:DVD
Zum Inhalt des Filmes braucht man nicht viel sagen, er läßt aber eine Menge Interpretationsfreiraum. Ob es ein Meisterwerk ist oder nicht sollte jeder selbst entscheiden. Ich wollte den Film nach einer 3/4 Stunde harter Überwindung ausschalten, habe mich aber gezwungen den Film bis zum Ende zu schauen und die Wirkung hat sich frei entfaltet - ich habe mich einlullen lassen und mir die Frage gestellt, was sollte dieser Film. Als ich die Antwort fand war ich begeistert... Dieser Film ist absolut nicht für Leute der "leichten Literatur" und auch nicht der "leichten Unterhaltung" gedacht. - Der Weg ist das Ziel und den Weg, welchen William Blake geht, kann man ohne viele Worte beschreiben. Gezeigt wird die Kehrseite des Amerikanischen Traumes mit der Message, das doch jeder ein Teil der Ursuppe in sich trägt, aus der er kommt und in die er wieder gehen wird. Die einen wissen es, die anderen erfahren es nie, und manchmal wird einem der Weg, an dem wieder alles neu beginnt, gezeigt.
Alles in allem ist "Dead Man" ein guter Film, den es sich nicht lohnt, mit partybessesenen Freunden an einem netten gemütlichen Abend anzuschaun. Dieser Film braucht Ruhe und sehr viel Einfühlungsvermögen. Viel Spaß
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unvergleichlich 30. Juli 2003
Format:DVD
Ein beeindruckendes Meisterwerk von Kult-Regisseur Jim Jarmusch, was bis ins letzte Detail überzeugt, und den man sich wieder und wieder anschauen möchte.

Handwerklich stimmt hier alles. Der ruhige Aufbau der Geschichte, die perfekten Schnitte, die beeindruckende Kamera mit den bildgewaligen Aufnahmen, trotz oder eher gerade wegen des Schwarz-Weiss-Formats, die bedrückend-eingängige Filmmusik von Rock-Legende Neil Young, und die Schauspieler, allen voran Johnny Depp in einer seiner vielleicht besten Rollen, und ein hochkarätig besetztes Nebendarsteller-Feld, die ihre skurrilen Rollen perfekt in Szene setzen.

Die Geschichte ist, wie bei den anderen Filmen von Jim Jarmusch, irgendwo zwischen kult-komischer Groteske und tiefsinniger Geschichtenerzählung anzusiedeln, udn er vermag es, den Zuschauer, falls er sich darauf einlässt, in seinen Bann zu ziehen. Wer es mag, einen Film, der keine expliziten Botschaften, aber viele versteckte Hinweise und Aussagen in sich trägt mag, kommt hier zusätzlich zu dem sehr guten Gesamteindruck voll auf seine Kosten. Fazit: Unbedingt ansehen!

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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peter-Thilo Hasler HALL OF FAME REZENSENT
Format:DVD
Noch im Vorspann heißt es: "It is preferable not to travel with a dead man", und sofort beschleicht einen ein vages Gefühl der Beklemmung. Die Unsicherheit steigert sich gleich in der ersten Szene, einer Zugfahrt, die vom Osten der Vereinigten Staaten in den Westen führt, von der vermeintlich behüteten Zivilisation Clevelands in eine düstere Grenzland-Wildnis namens "Machine", einem Ort ohne Gesetze oder gesellschaftliche Strukturen, eine reine Anarchie, in der das Recht des Stärkeren gilt und wo der Tod allgegenwärtig scheint (Nicht zufällig erinnert diese Bahnfahrt an die Bootsfahrt Captain Willards in "Apocalypse Now", beide erweisen sich letztlich als Odyssee in den Horror). Der Buchhalter William Blake, der diese Reise unternimmt und nichts mit dem gleichnamigen englischen Poeten und Maler gemeinsam hat, gehört mit seinem großkarierten Anzug nicht hier hin. Verloren wirkt er in dem düsteren Ort, der so gar nichts gemein hat mit den Frontier-Western eines John Wayne mitsamt seinen strahlenden Wüstenlandschaften und seinem Helden-Epos. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als wenigstens etwas von dem Glamour des gleichnamigen Dichters und Malers zu übernehmen, indem er sich vorstellt mit den Worten "I am William Blake. Do you know my Poetry?".

Langsam beginnt der Film, und immer langsamer wird er. Er schleppt sich dahin wie der gleich nach seiner Ankunft angeschossene William Blake auf der Flucht vor seinen Verfolgern. Als Großstadtmensch ist Blake, welcher partout nicht sterben will, völlig hilflos in der Wildnis, weiß weder, wo er ist, noch wie er überleben oder sich die Kugel entfernen soll, die in gefährlicher Nähe zu seinem Herzen eingedrungen ist. Hilfe bekommt der waidwunde Blake von einem Indianer, der Nobody heißt, aber deutliche Züge des Jedermanns trägt. Dieser entspricht ganz und gar nicht dem Klischee, das man gewöhnlich von Indianern hat. Lebte er doch eine Zeitlang in Europa, wo er sich nicht nur ein enormes Kulturwissen angelesen hat und auch den Namensvetter des Buchhalters schätzen lernte, sondern auch zum Sprachenkenner wurde, der im Verlauf des Films Blackfoot, Cree, Makah und Englisch spricht.

Sehr zur Atmosphäre des Films trägt die Musik Neil Youngs bei. Er spielt Orgel und ein verstimmtes Klavier, manchmal auch akustische Gitarre, meist aber eine brachial verzerrte E-Gitarre. So gut passen die beiden Medien zusammen, dass letztlich unklar ist, ob die Bilder von der Musik oder die Musik von den Bildern inspiriert worden sind. Damit nimmt der Soundtrack eine völlig eigenständige Rolle ein. Er ist von seltener Intensität, geht unverschnörkelt von schweren Melodien über Rückkopplungs-Staffetten in absolute Stille über. Selten hat sich ein derart kongeniale Einheit gebildet wie die von Jarmusch und Young (und zwei Jahre später in dem großartigen Musikfilm "Year of the Horse" ihre Fortsetzung fand).

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Independent Kino at its best
Jim Jarmusch gelang mit "Dead Man" ein außergewöhnlicher Film aus einer Mischung vom Western und einem Road-Movie. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von Heffer-man veröffentlicht
So und so
Die S/W - Bilder, die ruhigen Einstellungen, der skurrile Indianer, der mich auf das Werk des echten William Blake neugierig gemacht hat; das sind schon intereressante... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Teutoburger_Wald veröffentlicht
Überschätzt
Einer jener total überschätzen Filme. Okay, Johnny Depp spielt mit und der Film kommt im Edelwestern Gewand. Aber was will dieser Film eigentlich sagen? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Martina31 veröffentlicht
guter Independent Western
Gut gelungener Streifen mit außergewöhnlicher Besetzung. Dankenswerter Weise in schwarz-weiß gedreht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Crimson veröffentlicht
Movie Kunstwerk und Denkmal des menschlichen Abgrunds
Dieser Film besticht durch seine kafkaeske Darstellung des immer tiefer hinabsteigenden Protagonisten in Dantes Hölle bis zu seiner Erlösung durch den Tod. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von SD veröffentlicht
slow and wonderful
wenn man stress hat, ist der film super als entspannung! er ist so langsam, dass man einfach runterkommen muss...! Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Snorkfräulein veröffentlicht
Grandiose Kino-Magie!
Als ich den Film Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal - im Kino - gesehen habe, war ich absolut erschlagen! Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von FD Roosevelt veröffentlicht
dead man
einfach nur gut, gute idee, gute umsetzung, gucke ihn gern, muss man gesehen haben, großes lob an alle beteiligten, weiter so!
Vor 13 Monaten von wiebke richter veröffentlicht
Eingefahren...
...statt abgefahren!

So könnte mann es nennen wenn man auf Grund von Rezessionen und einer Schauspielerliste die vielversprechend klingt diese DVD kauft. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von From Hell veröffentlicht
Ein Film der unter die Haut geht ,ein grandioser Johnny Depp
Ich muss gestehen beim ersten anschauen hat mich der Film irritiert, er erfordert Geduld und vieles erschliesst sich einem nicht sofort ,was mich aber sofort faszinierte war das... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Sabine Kanther veröffentlicht
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