Aus der Amazon.de-Redaktion
Voller Tatendrang und Zukunftspläne startet der junge Amerikaner William Blake in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gen Westen -- begleitet von den elektronischen, unendlichen Gitarrenklängen Neil Youngs. In einer Eisenfabrik am Ende der Bahnschienen will William (Johnny Depp als sympathische Marionette der Umstände) als Buchhalter arbeiten. Doch dazu kommt es nie. Denn schon am ersten Abend in seiner neuen Heimatstadt erschießt er ungewollt zu seiner eigenen Überraschung einen eifersüchtigen Westernhelden. Plötzlich zum Outlaw geworden, muss William Blake fliehen. Selbst durch eine Kugel des Kontrahenten verletzt, beginnt für William eine Reise in seine wahre Zukunft -- in eine Welt auf der anderen Seite des Lebens als Dead Man. Sein Gefährte und Wegbereiter dorthin wird der Halbblut-Indianer Nobody -- den Jim Jarmusch in Ghost Dog - Der Weg des Samurai wieder auferstehen lässt --, der William Blake glücklicherweise für den gleichnamigen englischen Dichter hält, dessen Gedichte das Halbblut verehrt.
Obwohl Dead Man in der Gestalt eines Western erscheint, ist dieses Jim-Jarmusch-Werk eher ein spirituelles Roadmovie, denn die Reise ins Nichts und in die Ewigkeit spielt sich hauptsächlich im Innern der Protagonisten ab. Die erfrischenden Kurzauftritte unter anderem von Robert Mitchum und Iggy Pop verhindern allerdings ein Abdriften in allzu surreale Welten. Dank Neil Youngs eindringlicher musikalischer Untermalung der ruhigen Schwarzweißbilder -- zum Teil wurden Szenen auf die Musik geschnitten, zum Teil hat Neil Young zu Szenen live improvisiert -- gelingt es fast immer, diesen spirituellen Weg mitzugehen -- den Weg, den Jim Jarmusch vier Jahre später mit Ghost Dog - Der Weg des Samurai weiter gehen wird. --Annette Link
Video Jakob Kurzinhalt
William Blake macht sich auf in den Westen, um dort eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Doch er wird von einer Kugel getroffen. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände sieht sich William trotz seiner schweren Verletzung gezwungen, in die Wälder zu fliehen. Der Indianer
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William Blake zieht in den Westen. Aber nicht mit dem Planwagen, sondern im Zug der Büffeljäger, und nicht um Freiheit zu finden, sondern einen Posten als Buchhalter anzutreten. Als er in Machine ankommt, ist die Stelle weg, seine Ersparnisse aufgebraucht. Die Kugel, die seiner Geliebten das Leben kostet, hat auch ihn erwischt. Während er als Mörder von Kopfgeldjägern und Sheriffs gejagt wird, weiht ihn Indianer Nobody in die Kunst des Tötens und Sterbens ein.
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Düsterer Abgesang auf den Western voller parodistischer Genre-Zitate und Cameo-Auftritten von Iggy Pop, Robert Mitchum, Gabriel Byrne und John Hurt. Lance Henriksen darf genüßlich in die Lagerfeuer-gegrillte Hand seines Mit-Kopfgeldjägers beißen und Gary Farmer gibt als Nobody Nonsens von sich. Neil Youngs improvisierte Gitarrenklänge begleiten Johnny Depps (William Blake) lange Reise in den Tod, was in poetischen schwarz-weiß Bildern gehalten ist. Kult von Jim Jarmusch in OmU; Cinesten schlagen zu.
Blickpunkt: Film
William Blake, ein blasser Buchhalter von der Ostküste, macht sich auf in den Wilden Westen. Was den Namensvetter des romantischen Dichters erwartet, ist der Tod. Melancholischer Abgesang auf den Western, gespickt mit ironischen Zitaten.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Düster-witzige Westernmoritat von Jim Jarmusch um einen Bankangestellten (Jonny Depp), der zum Outlaw wird.
Kurzbeschreibung
s/w
William Blake macht sich auf in den Westen, um dort eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Doch er wird von einer Kugel getroffen. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände sieht sich William trotz seiner schweren Verletzung gezwungen, in die Wälder zu fliehen. Der Indianer "Nobody", der ihm dort begegnet, nimmt ihn unter seine Fittische. Von eiskalten Kopfgeldjägern gejagt, wird William nun selbst zum Outlaw und gefürchteten Killer.
William Blake macht sich auf in den Westen, um dort eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Doch er wird von einer Kugel getroffen. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände sieht sich William trotz seiner schweren Verletzung gezwungen, in die Wälder zu fliehen. Der Indianer "Nobody", der ihm dort begegnet, nimmt ihn unter seine Fittische. Von eiskalten Kopfgeldjägern gejagt, wird William nun selbst zum Outlaw und gefürchteten Killer.
dvdcheck.de, 26. November 2002
Jim Jarmusch inszenierte einen eleganten und sehr künstlerischen Film im Stil eines Western, wie es nicht gerade an der Tagesordnung im besagten Genre steht. Untypisch alleine, dass der Film im Schwarz-Weiß-Gewand abgedreht wurde, noch einzigartiger jedoch sind die teilweise arg authentisch wirkenden Sets und Kostüme. Den richtigen Charme und die dichte und merkwürdige Atmosphäre werden nicht nur durch die Bilder erschaffen, sondern resultieren vor allem im Zusammenhang der visuellen Leistungen mit dem fantastischen Soundtrack von Neil Young. Jarmusch engagierte fabelhafte Darsteller, so dass auch bei dieser Filmkomponente für das entsprechende Niveau gesorgt ist - schön anzusehen. Wie die Regie, so entstammt auch das Drehbuch dem Kopf Jim Jarmuschs. Seine Geschichte zeigt eine etwas andere Ansicht der oftmals als glorreich portraitierten Westerngeschichte, und diese bietet neben einigen sehr philosophisch künstlerischen Ansätzen wahrlich gute Ideen und eine tiefsinnigere - wenn auch nicht sonderlich klare - Unterhaltung als bei Genreverwandten.
Produktbeschreibungen
William Blake macht sich auf in den Westen, um dort eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Doch er wird von einer Kugel getroffen. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände sieht sich William trotz seiner schweren Verletzung gezwungen, in die Wälder zu fliehen. Der Indianer "Nobody", der ihm dort begegnet, nimmt ihn unter seine Fittiche. Von eiskalten Kopfgeldjägern gejagt, wird William nun selbst zum Outlaw und