Worum geht es?
Die Leiche eines jungen Mädchens wird auf dem Gelände einer Farm gefunden. In verschiedenen Episoden werden Menschen portraitiert, die mit diesem Mädchen irgendwie verbunden sind: zuerst die Frau, die sie gefunden hat, eine Medizinstudentin, die ihre verschwundene Schwester wiederzuerkennen glaubt, die Mutter der Verstorbenen, ihr Mörder, die Frau des Mörders ausserdem werden am Ende die letzten Stunden des Mädchens selbst nochmals gezeigt.
Ein nüchterner Film, der die Leben mehr oder weniger gebrochener bzw. gescheiterter Individuen nachzeichnet und nur selten einmal Anlaß zur Hoffnung gibt; einzig die Episode, in der die Mutter der Toten die Enkelin zu sich nimmt, vermittelt etwas Hoffnung. Sehr melancholisch, manchmal düster und verzweifelt aber manchmal taucht auch so etwas wie ein Licht am Ende des Tunnels auf.
Die non-lineare Erzählform erinnert sehr an L.A.Crash und bietet immer neue Einblicke in das Leben der beteiligten Menschen. Regisseurin Karen Moncrieff konnte für ihren Film eine ganze Reihe guter bis sehr guter Darsteller gewinnen und nach meinem Dafürhalten haben alle ihr bestes gegeben. So wirkten u.a. neben Brittany Murphy als Opfer noch bekannte Namen wie Josh Brolin, Rose Byrne (Troja), Toni Collette (In den Schuhen meiner Schwester, Dirty Deeds), Bruce Davison, Marcia Gay Harden (!!!), Piper Laurie (Carrie), Giovanni Ribisi und Mary Steenburgen mit.