Der Film soll 15,000 (kanadische) Dollar gekostet haben und das sieht man ihm natürlich auch an. Dead Genesis ist offensichtlich weder ein B noch ein C-Movie, sondern fällt in die Kategorie Amateurfilm. Aber selbst in diesem Bereich gibt es wesentlich besseres zu sehen. Die Kameraarbeit ist im Dokumentationsstil gehalten und wackelt nervtötend den ganzen Film über. Die Handlung von Dead Genesis ist durchweg langweilig, langatmige Dialoge und Interviews runden dieses zweifelhafte Erlebnis ab. Das alles wird dargeboten von einer überforderten Laienschauspieltruppe. Die deutsche Synchronisation gibt dem ganzen den Rest. Manchmal versucht man witzig zu sein oder einen auf nachdenklich zu machen, aber das wirkt lahm und aufgesetzt. Splatter und Goreszenen gibt es nur wenige und diese sehen, wie soll es anders sein, grottig schlecht aus. An dieser Stelle muss allerdings erwähnt werden, das Dead Genesis für uns unmündige Horror-Fans um ca. 6 Minuten gekürzt wurde. Ob das den Film besser macht wage ich aber zu bezweifeln, selbst ein höherer Blutzoll kann diesen Film nicht retten!
Fazit: Wer Amateurfilme mit stark wackligen Kameraaufnahmen mag kann ja mal einen Blick riskieren. Das Problem ist nur, in Deutschland kann man, wie schon erwähnt, den Streifen nur Zensiert bekommen.