Mit Dend end dreaming stellen unsere Göppinger wieder mal ein Meisterwerk vor, an selbigen eigentlich kein Gothic-Metal-Fan vorbeikommen dürfte, der die Message dieser Musik verstanden haben will. Keine mir bekannte Band vermag es eine so ehrliche, düstere und einfach umwerfende Stimmung an den Hörer zu vermitteln. Diese Jungs spielen seit Langen auf der Augenhöhe von Bands wie Paradise Lost, Him, 69 Eyes, Type O' oder Sentenced.
In diesem Werk ist es End of Green gelungen, Kommerz ohne einen erkennbaren Niveaverlust einzuführen. Einzig dem Song "so many voices" kann ich auch nach dem 6. Durchlauf der Scheibe immer noch nicht allzuviel abgewinnen. Aus der restlichen Klasse fällt es einfach schwer noch einzelne Lieder hevorzuheben. Mit "No coming home","weakness" und "dead end hero" wurden Ohrwürmer der schnelleren Art gebastelt. Auslgeich bilden insbesondere die atmosphärischen "sad song","sick one" und der meines Erachtens beste Song dieser Platte "cure my pain", in welchem die überragende Stimme des charismatischen Sängers Michael "Huburne, Darkness" Huber besonders gut zur Geltung kommt.
Lediglich Bekennern der "Infinity"-Scheibe, die der fortlaufenden Entwicklung bis hin zur "Last night in earth" und insbesondere dieser Scheibe nichts abgewinnen konnten, rate ich von diesem Album eher ab.