Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Anders als die anderen und deshalb ein absolutes Highlight ., 14. Juli 2001
Mit diesem sensationellen Debut-Album begann Dead can Dance 1984 seinen fantastischen Aufstieg zu einer musikalischen und philosophischen Legende. Diese einzigartige CD geleitet den staunenden Lauschenden auf eine träumerische und abenteuerliche musikalische Reise mit Ebbe und Fluten wie die Wellen eines Ozeans.Jedes Lied ist pulsiert anders , jedes hat seine eigenen individuellen Höhen und Tiefen, die die Faszination für dieses Meisterwerk noch steigern. Wer Dead can Dance nur aus den späteren Alben kennt, wird bei dem Erstlingswerk zu dem noch feststellen, dass die Anfänge des innovativen Duos rauer und düsterer waren, als in den späteren Werken.Dies zeigt sich vor allem in Lisas Gerrards Stimme, die in den Anfangstagen von Dead can Dance deutlich rauer und rockiger war - während die späteren Werke (etwa Aion) mehr melodischer und mystischer aufgebaut waren. Pregnant für diese CD und deshalb ein unbedingter Kaufgrund für alle Fans der anspruchsvollen und träumerischen Musik ist die für Dead can Dance einzigartige Liedermischung - es gibt zwar auch ruhigere Tracks mit Lisas wundervolle mystischer Stimme, dennoch überwiegen die aggressive Stücke wie etwa "The fatal impact", "The trial", und "A passage in Time". Fazit: Einfach kaufen und geniessen - denn gerade der melodische Unterschied zu den späteren Alben macht hierbei die Fazination aus.
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The One and Only, 17. April 2004
von Dead Can Dance, für mich. Zugegeben, von heute aus gehört versprüht die Platte jede Menge 80er Charme, der mir nicht mehr SOOO gefällt. Jedoch löst sich dieses dünne Gespinst des Zeitgeistes relativ schnell auf und macht dem Platz, was man "Musik für die Ewigkeit" nennt. Zusammen mit Platten von den Swans, Joy Divison, den Cocteau Twins MEINE (Rettungs-)Musik der 80er. Leider die einzige Platte von DCD, die ich mag. Diese robuste und unschuldige Wildheit, gepaart mit Spiritualität, ist ihnen danach sehr schnell abhanden gekommen. Aus der Spiritualität ist schreckliche Bravheit geworden und alles spätere erinnert mich zu sehr an KIRCHE. Ganz schrecklich finde ich Aion. Gestelztes und künstliches Mittelalter-Nachmachen. Habe mir gerade meine alte LP nochmal angehört, Track 10 bis Ende fehlen da natürlich, aber da ist nichts verpaßt. Für alle Zeiten mein Lieblingslied von DCD ist Nr. 1 Fatal Impact, zum LAUT hören ! Ein dürftig-poppiger Beginn, aber dann Sog, Hypnose. Allein dieses bacchantische Geheul ! Völlig losgelöst, wild. Schön sind auch Threshold und Frontier und eigentlich alles außer East of Eden, das ist todlangweilig, so wie alles spätere, diese ganze langweilige und pseudo-heiligtuerische Esoterik-Schiene. Peinlich Lisa Gerrard's Nachahmungsversuche bulgarischer Singgepflogenheiten, die Originale sind hundertmal besser ! (Le Mystère des Voix Bulgares, Vol. 1 bis ich weiß nicht was).
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Aller Anfang ist ..., 29. Dezember 2002
... anders. Das Debutalbum DCDs ist schon ein Ding für sich und nur schwer in das Gesamtbild ihres Werkes einzugliedern. Es klingt für mich sehr nach der Suche einer Band nach dem eigenen Stil, und so war es anno `84 wohl auch. Das meine ich nicht negativ, denn bereits mit ihrer ersten Platte heben sich DCD mit ihrer individuellen Note von anderen Düster-Independent-Formationen jener Zeit deutlich ab. Doch immer noch spielt hier herkömmliches Instrumentarium wie Gitarre, Bass und Schlagzeug eine starke Rolle, allerdings bereits um das DCD-typische Hackbrett und Percussions ergänzt. Ohne letztere und allein mit der Stimme von B. Perry könnte man dieses Album noch ohne weiteres in einen Topf mit Joy Division, Cure und den frühen Cocteau Twins werfen. Lisa Gerards Vocals und ihre Handhabung des Hackbretts jedoch machen hier bereits den Sound von DCD unverwechselbar.Im Folgealbum "Spleen And Ideal" klingt noch etwas von diesem frühen Gitarren-Melancho-Sound durch, verdichtet sich jedoch schon zum typisch neogothisch-medievalen Ohrenschmaus, der die mittlere Schaffensperiode der zwei Musiküsse aus dem Land der Känguruhs kennzeichnen tut. Wer auf diesen oder den späteren, ethno- und percussionlastigeren Sound DCDs eingeschworen ist, sollte vor einem Kauf dieses Debutalbums erst einmal in die Scheibe reinhören, um möglicher Enttäuschung zu entgehen. Es ist in der Tat kein schlechtes Album, für viele ist es sogar ein besonderes Schmankerl - der stilistische Unterschied zu den späteren Alben ist jedoch schon gravierend, und somit ist dieser Sound nicht unbedingt jedermanns Sache. Die drei Sterne meiner Bewertung bedeuten in keinem Fall Geringschätzung. Das Album ist gut gemacht und hat einen interessanten Sound. Wären DCD allerdings bei diesem Sound geblieben und hätten sich nicht weiter entwickelt, hätten sie sich nie in dem Maße aus der Musiklandschaft herausgehoben, wie sie es schließlich mit Alben wie "In The Realm Of A Dying Sun" oder "Aion" taten.
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