Aus der Amazon.de-Redaktion
Dead Bees on a Cake markiert vielleicht den Höhepunkt von David Sylvians rätselhafter Karriere. Das Album ist eine anmutige persönliche und spirituelle Erkundungsreise, die auf sehr üppige, einnehmende und ätherische Art in unverwechselbare, sehr anspruchsvolle Pop-Arrangements eingebettet ist. Hier findet man das Beste aus Sylvians postjapanischer Arbeit vereint. Die Platte, die in vierjähriger Arbeit entstanden ist, ist kunst- und geschmackvoll, von der ersten Ballade im Stile von Bryan Ferrys "I Surrender" bis zum bluesigen "Midnight Sun", und dem entzückenden "Krishna Blue". Ryuichi Sakamoto, mit der Sylvian früher schon zusammengearbeitet hatte, sowie eine Gruppe stilvoll-eklektischer Musiker (u.a. Bill Frisell, Marc Ribot, Talvin Singh und Sylvians Bruder Steve Hansen) haben zu dieser Platte beigetragen; doch Sylvian hat das Heft fest in der Hand.
Dead Bees on a Cake wird die Fans von Sade, John Martyn und Blue Nile überraschen -- vielleicht erhält Sylvian ja nach diesem Album die Anerkennung, die er als außergewöhnlich talentierter Popkomponist und Sänger verdient hätte.
--John Sutton-Smith
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