Es ist eine Beschreibung seiner Karriere. Er beginnt mit seinem Bericht über den steinigen Weg zur Wall Street. All seine Erzählungen sind sehr lustig und haben leider keine praktische Relevanz. Er berichtet, wie er als Pizza-Boy sich in die Chefetage einschleicht und versucht einen Platz unter den besten zu erlangen. Seine Laufbahn beginnt bei Merrill Lynch. In Philadelphia steigt er in das Investmentbanking ein. Dort ist die Welt noch in Ordnung und er verdient sich seine Sporen im Anleihegeschäft. Dort erfährt man wie es bei den Anleihen zugeht. Er verlässt Merill Lynch und macht sich selbständig. Seine Dotcom-Firma läuft ganz gut und wird später von Morgan Stanley übernommen. Sein Bericht über die Beziehung zu der Journalistin bringt einige heitere Erzählungen in die Geschichte. Das ganze Buch ist von diesen persönlichen Erfahrungen geprägt. Er landet durch einen Weggefährten bei Lehman Brothers. Ab nun beginnt die abenteuerliche Reise in den Abgrund. Er beginnt mit seinen Eindrücken im Anleihegeschäft und schwenkt auf die Geschichte von Lehman Brothers. Es wird immer wieder auf das Ende des Immobilienbooms hingewiesen. Er schildert seine Tätigkeit bei der Bank. Es geht um Leerverkäufe, Anleihegeschäfte mit Delta Airlines, New Century und General Motors. Dabei sind die Anekdoten das Salz in der Suppe. Es sind die Geschichten um seine Tätigkeit bei Lehman Brothers. Das Buch erinnert mich an Wall Street Poker von Michael Lewis. Es hat denselben Rhythmus und erzählt die Geschichte eines Brokers bei der Arbeit. Im Unterschied dazu, gehen die Autoren mehr auf die Hintergründe ein. Er beschreibt auch für den unbasierten Leser wie sich die Immobilienkriese entwickelt hat. Dabei gibt er immer wieder einen Exkurs im Finanzhandel. Leider hat er das Buch nicht selber geschrieben. Die meiste Arbeit wurde von Herrn Robinson geschrieben.