oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Dead Aid: Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert und was Afrika besser machen kann
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Dead Aid: Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert und was Afrika besser machen kann [Gebundene Ausgabe]

Dambisa Moyo
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Wird oft zusammen gekauft

Dead Aid: Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert und was Afrika besser machen kann + Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann: Mit einem Vorwort von Rupert Neudeck + Die Mitleidsindustrie: Hinter den Kulissen internationaler Hilfsorganisationen
Preis für alle drei: EUR 49,75

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen


Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dambisa Moyo ist die erste afrikanische Frau, die das Thema kundig und kompromisslos angeht… keiner kommt daran vorbei, dass hier eine junge, bestens ausgebildete Afrikanerin mit Herz und Verstand für die Würde und Selbstbestimmung Afrikas kämpft und unmissverständlich klarmacht, dass Hilfe nicht dafür gedacht ist, dass sich die Menschen im Westen besser fühlen, sondern dass sie der Entwicklung dienen muss. (Die Zeit)

Dass Dead Aid in den USA ein Bestseller geworden ist, liegt daran, dass Dambisa Moyo präzise, stichhaltig, sprachlich klar und kompakt und in der Sache absolut überzeugend argumentiert. (Wiener Zeitung)

Dambisa Moyo ist nicht die erste Ökonomin, die die negativen Folgen internationaler Entwicklungshilfe geißelt, aber sie ist die erste schwarzafrikanische Fachfrau, die das im Westen kompromisslos vertritt. Auch nach allen Anfeindungen hält diese intelligente Jeanne d Arc afrikanischer Eigenständigkeit unerbittlich daran fest: Hilfe war und ist weiterhin und durch und durch ein politisches, ökonomisches und humanitäres Desaster für die meisten Entwicklungsländer. (Cicero)

Kurzbeschreibung

Afrika ist ein armer Kontinent. Ein Kontinent voller Hunger, blutiger Konflikte, gescheiterter Staaten, voller Korruption und Elend. Um zu helfen, adoptieren Prominente afrikanische Halbwaisen und flanieren durch Flüchtlingslager, laden die Gutmenschen unter den Popstars zu Benefiz-Konzerten, und westliche Staaten haben in den letzten 50 Jahren eine Billion Dollar an afrikanische Regierungen gezahlt. Aber trotz Jahrzehnten von billigen Darlehen, nicht rückzahlbaren Krediten, Schuldenerlassen, bilateraler und multilateraler Hilfe steht Afrika schlimmer da als je zuvor. Mit Dead Aid hat Dambisa Moyo ein provokatives Plädoyer gegen Entwicklungshilfe und für Afrika geschrieben. Knapp, faktenreich und zwingend legt sie ihre Argumente dar. Entwicklungshilfe, im Sinne von Geld-Transfers zwischen Regierungen, macht abhängig. Sie zementiert die bestehenden Gegebenheiten, fördert Korruption und finanziert sogar Kriege. Sie zerstört jeden Anreiz, gut zu wirtschaften und die Volkswirtschaft anzukurbeln. Entwicklungshilfe zu beziehen ist einfacher, als ein Land zu sanieren. Im Gegensatz zu Bono und Bob Geldoff weiß Moyo, wovon sie spricht. Die in Sambia geborene und aufgewachsene Harvard-Ökonomin arbeitete jahrelang für die Weltbank. In Dead Aid erklärt sie nicht nur, was die negativen Folgen von Entwicklungshilfe sind und warum China für Afrika eine Lösung und nicht Teil des Problems ist; sie entwirft zudem einen Weg, wie sich Afrika aus eigener Kraft und selbstbestimmt entwickeln kann. In den USA und Großbritannien löste Dead Aid eine hitzige Debatte aus. Es stand mehrere Wochen auf der New York Times Bestsellerliste und wurde vom Sunday Herald zum Buch des Jahres gewählt. Das Time Magazine wählte Dambisa Moyo 2009 zu einer der 100 wichtigsten Persönlichkeiten der Welt.


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Was würde passieren, wenn alle Geberstaaten innerhalb weniger Jahre ihre Entwicklungshilfe an Afrika einstellen würden? Eine Hungerkatastrophe? Nichts? Die Autorin dieser Streitschrift, Dambisa Moyo wurde 1970 in Sambia geboren, studierte in den USA Finanzwirtschaft und Volkswirtschaftslehre, arbeitete für die Weltbank und lebt heute in London. Sie repräsentiert die Generation gebildeter junger Afrikaner, die in ihrer Heimat dringend benötigt würden. "Der Westen behandelt Afrika wie ein unmündiges Kind", wirft die Autorin den Geberstaaten vor. Durch gut gemeinte Hilfs-Aktionen Prominenter sei die Entwicklungshilfe zu einem Bestandteil der Unterhaltungsindustrie geworden. Moyos Bestandsaufnahme ist ernüchternd. Afrika sei nach Jahrzehnten des Geldtransfers ohne Kontrolle der Verwendung wegen dieser Zahlungen arm und nicht trotz der Hilfsprogramme. Während weltweit die Armut sinke, sei Afrikas Anteil an den "armen" Staaten in 20 Jahren von 20% auf 50% gestiegen. Die Lebenserwartung und die Alphabetisierungsrate sinke, der Kampf gegen tödlich verlaufende Krankheiten sei erfolglos geblieben. Entwicklungshilfe verlangsame das Wirtschaftswachstum, fördere die Korruption und verdränge einheimische Waren und Händler vom Markt.

Moyos Kritik an der bisherigen Praxis der Entwicklungshilfe:
- Bedingunsloser Geldzufluss ist leistungsfeindlich und zementiert den Kolonialstatus,
- Die Geberländer lassen sich zum Teil auf sachfremde Bedingungen der Empfängerstaaten ein, die das ursprüngliche Ziel unmöglich machen.
- Die Verwaltungskosten der Entwicklungshilfe-Bürokratie sind zu hoch, Hilfeorganisationen sind Selbstzweck, weil sie einer halben Million Mitarbeitern aus den Geberländern Arbeit geben,
- Einige Staaten finanzieren 90% der Staatsausgaben aus Entwicklungshilfe, oft dienten die Mittel als Ersatz für Steuereinnahmen und ständen damit Demokratisierungsbestrebungen direkt entgegen. Wer keine Steuern zahle, habe auch keinen Anlass, seine Bürgerpflichten wahrzunehmen und seinen Staat zu kontrollieren.
- Die meisten Empfängerländer seien unfähig, die Spenden und Güter überhaupt zu verteilen.

Moyos Forderungen:
- Die Helferstaaten sollten direkt investieren, anstatt durch ihre Zahlungen allein die Geldmenge zu vermehren. Ein verbessertes Investitionsklima, Rechtssicherheit und marktwirtschaftliche Reformen seien Vorraussetzung für Wirtschaftswachstum.
- Freihandel für Agrarprodukte, Schluss mit dem Protektionismus für in den Geberländern erzeugte Agrarprodukte
- Eine Verbesserung des Angebots von Mikrokrediten und
- Eine Erleichterung von Überweisungen afrikanischer Emigranten in die Heimat, der Transfer müsse preiswerter und sicherer werden.
Interessant fand ich Moyos Anmerkung, dass Bürgern, die keinen Zugang zu Banken hätten, damit die Möglichkeit fehlt, selbst Geld anzusparen.

Bei einem Rückblick in die jüngste Geschichte zeigt Moyo, warum die Marshallplan-Hilfe für Europa nach dem Zweiten Weltkrieg so wirkungsvoll war und warum sich im Gegensatz zu afrikanischen Staaten einige asiatische und lateinamerikanische Schwellenländer inzwischen zu leistungsfähigen Volkswirtschaften entwickeln konnten. Als einzigen wachstumshemmenden Unterschied zu den "Tigerstaaten" Asiens z. B. sieht Moyo in Afrika die Vielfalt eines ganzen Kontinents mit über 2000 Sprachen und Dialekten.

Warum Entwicklungshilfe das Gegenteil von dem bewirkt, das sie ursprünglich erreichen wollte, begründet Dambisa pointiert. Allein durch die vorhandenen Geldmittel würde die Korruption zunehmen und die Gefahr von Bürgerkriegen gesteigert, da Rebellen direkt an die Geldtöpfe strebten. Obwohl die Emerging Markets für Investoren sehr attraktiv seien, wollten Investoren nicht in Ländern investieren, die von Entwicklungshilfe abhängig sind. Wenn die Geldmenge zu groß und das Warenangebot zu gering sei, hätte das Preissteigerungen zur Folge, die sich negativ auf den Export auswirkten und der Faktor Arbeit würde zu teuer. Den von den westlichen Staaten stets angeführten Einwand, Demokratie sei Voraussetzung wirtschaftlichen Wachstums, lässt Moyo nicht gelten. China, Peru und weitere Staaten wären auch ohne Demokratie und ein Mehrparteiensystem wirtschaftlich erfolgreich. Umgekehrt sei Wirtschaftswachstum die Vorausssetzung für eine Demokratie. "Ein leerer Bauch geht nicht zur Wahl".

Die Autorin zeichnet ein demprimierendes Bild prassender afrikanischer Staatsoberhäupter und einer sinkenden Spenderlaune der Geberländer. Am Beispiel des fiktiven afrikanischen Staates Dongo gibt die Ökonomin marktwirtschaftlich orientierte Tipps, wie Dongo mit einem Stufenplan Investoren ins Land holen könnte. Moyo zieht die Investitionen Chinas in fast allen afrikanischen Staaten als Beispiel erfolgreicher Entwicklung heran. Kritik westlicher Staaten an der chinesischen Expansionspolitik in Afrika weist sie zurück; denn diese Kritiker hätten während des Kalten Krieges aus Eigeninteresse Afrikas unfähige Führer geduldet und unterstützt. Afrika müsse nun selbst lernen, Verträge mit Investoren zu formulieren und deren Einhaltung zu kontrollieren. Moyo, die ihre Kritik und ihre Forderungen sonst sehr gut begründet, sieht Direktinvestitionen Chinas sehr unkritisch und beachtet den Faktor Mensch/Arbeit in ihren Theorien zu wenig. Wenn im Austausch für den Bau von Straßen und Gebäuden einige Hunderttausend Chinesen in ein afrikanisches Land einwandern - welche qualifzierten Jobs entstehen bei diesen Projekten für Afrikaner? Wer profitiert vom Wachstum, wenn chinesische Einzelhändler in China produzierte Waren verkaufen?

Dambisa Moyo argumentiert plausibel und bringt in die Entwicklungshilfe-Diskussion eine wichtige Stimme afrikanischer Herkunft ein. Dabei konzentriert sie sich als Ökonomin m. A. zu stark auf das Investitionsklima und lässt den Faktor Mensch (und seine berufliche Bildung) außer Acht. Würde der afrikanische Hersteller von Moskitonetzen, den sie als Beispiel anführt, wirklich seine Produktion ausbauen und Arbeitsplätze schaffen, wenn zukünftig Hilfsgüter aus dem wohlhabenden Westen ausbleiben?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend 7. Dezember 2011
Von Neulinger
Format:Gebundene Ausgabe
Die Grenzen und Mängel der Entwicklungshilfe(industrie) sind schon vielfach beschrieben worden, ob von Rupert Neudeck, Volker Seitz oder Linda Polman. Hier bringt Dambisa Moyo wenig Neues. Gewiss geht sie ihr Thema unverkennbar mit ökonomischen Sachverstand an. Warum ein Privatbankkredit besser, also für das Wirtschaftsgeschehen fruchtbarer sein soll als der Kredit einer anderen Regierung oder einer internationalen Institution wie dem IWF, blieb offen. Allein die Geduld letzterer, auch bei problematischem Kooperationsverhalten der Empfänger immer wieder neue Kredite oder Zuwendungen zu geben, überzeugt nicht. Denn Korruption, räumt sie mehrfach ein, schadet immer, egal aus welcher Quelle sie sich bedient. Je weiter ich in ihren 2009 erstmals erschienen Buch (deutsch 2011) las, umso mehr stieg meine Erwartung, die sich im letzten aller Absätze in Heiterkeit auflöste: Offenbar erlebt Afrikas Ära des Privatkapitals gerade seine Morgenröte". Die so verlorene Erwartung bestand darin, zu erfahren, wie die Autorin in ihr Dead-Aid-Konzept die Finanzkrise einordnet. Lediglich im abschließenden Dankeswort nennt sie das Frühjahr 2008 als schwierigste Phase des Entstehungsprozesses ihres Buches. Damals traten die ersten Finanzeinbrüche in US-Banken auf. Noch ein Jahr später legt Dambisa Moyo ausgerechnet dem Präsidenten Senegals das Lob des freien Marktes in den Mund (S. 204). Nein, Dead Aid ist keine überzeugende Studie, wie der Klappentext aus verständlichen Werbegründen suggeriert. So verzichtbar wie viele Fehlformen von Entwicklungshilfe sind, so verzichtbar sind Mainstreambücher, die sich auf ihre Weise an den Problemen mästen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Etwas sperrig zu lesen 24. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Frau Moyo ist Ökonomin, daher schreibt sie auch in den Worten einer solchen. Die Lektüre des Buches "einfach so", soll heißen z.B. während einer Bahnfahrt, scheint mir nicht ganz so einfach. Zum Glück hat die Autorin, was andere Schreiber gerne tun, Sachverhalte nicht unnötig aufgeblasen. Die Informationen kommen in der richtigen Länge, man sollte sich jedoch meiner Meinung nach für wirtschaftliche Zusammenhänge, Zahlen und Fakten interessieren.

"Dead Aid" ist keine der zurzeit inflationär auftretenden Abrechnungen im Duktus der Boulevardmedien, was positiv auffällt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Hallo Verlag! 0 09.09.2011
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de