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Dead Aid: Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert und was Afrika besser machen kann Gebundene Ausgabe – 1. September 2011

3.8 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dambisa Moyo ist die erste afrikanische Frau, die das Thema kundig und kompromisslos angeht… keiner kommt daran vorbei, dass hier eine junge, bestens ausgebildete Afrikanerin mit Herz und Verstand für die Würde und Selbstbestimmung Afrikas kämpft und unmissverständlich klarmacht, dass Hilfe nicht dafür gedacht ist, dass sich die Menschen im Westen besser fühlen, sondern dass sie der Entwicklung dienen muss. (Die Zeit)

Dass Dead Aid in den USA ein Bestseller geworden ist, liegt daran, dass Dambisa Moyo präzise, stichhaltig, sprachlich klar und kompakt und in der Sache absolut überzeugend argumentiert. (Wiener Zeitung)

Dambisa Moyo ist nicht die erste Ökonomin, die die negativen Folgen internationaler Entwicklungshilfe geißelt, aber sie ist die erste schwarzafrikanische Fachfrau, die das im Westen kompromisslos vertritt. Auch nach allen Anfeindungen hält diese intelligente Jeanne d Arc afrikanischer Eigenständigkeit unerbittlich daran fest: Hilfe war und ist weiterhin und durch und durch ein politisches, ökonomisches und humanitäres Desaster für die meisten Entwicklungsländer. (Cicero)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dambisa Moyo wurde 1970 in Lukasa,Sambia, geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie studierte an der American University in Washington D.C. und in Harvard Ökonomie. Anschließend promovierte Moyo in Oxford. Acht Jahre lang arbeitete sie bei Goldman Sachs, dann wechselte sie zur Weltbank. Moyo lebt in London.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 8. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Was würde passieren, wenn alle Geberstaaten innerhalb weniger Jahre ihre Entwicklungshilfe an Afrika einstellen würden? Eine Hungerkatastrophe? Nichts? Die Autorin dieser Streitschrift, Dambisa Moyo wurde 1970 in Sambia geboren, studierte in den USA Finanzwirtschaft und Volkswirtschaftslehre, arbeitete für die Weltbank und lebt heute in London. Sie repräsentiert die Generation gebildeter junger Afrikaner, die in ihrer Heimat dringend benötigt würden. "Der Westen behandelt Afrika wie ein unmündiges Kind", wirft die Autorin den Geberstaaten vor. Durch gut gemeinte Hilfs-Aktionen Prominenter sei die Entwicklungshilfe zu einem Bestandteil der Unterhaltungsindustrie geworden. Moyos Bestandsaufnahme ist ernüchternd. Afrika sei nach Jahrzehnten des Geldtransfers ohne Kontrolle der Verwendung wegen dieser Zahlungen arm und nicht trotz der Hilfsprogramme. Während weltweit die Armut sinke, sei Afrikas Anteil an den "armen" Staaten in 20 Jahren von 20% auf 50% gestiegen. Die Lebenserwartung und die Alphabetisierungsrate sinke, der Kampf gegen tödlich verlaufende Krankheiten sei erfolglos geblieben. Entwicklungshilfe verlangsame das Wirtschaftswachstum, fördere die Korruption und verdränge einheimische Waren und Händler vom Markt.

Moyos Kritik an der bisherigen Praxis der Entwicklungshilfe:
- Bedingunsloser Geldzufluss ist leistungsfeindlich und zementiert den Kolonialstatus,
- Die Geberländer lassen sich zum Teil auf sachfremde Bedingungen der Empfängerstaaten ein, die das ursprüngliche Ziel unmöglich machen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Für die einen waren der Kolonialismus und der Imperialismus schuld. Dann waren es der Ost-West-Konflikt, die bedingungslose Unterstützung von Despoten, schlechte Regierungsführung und die Korruption. Und seit einigen Jahren ist es zur Mode geworden, die (in der Tat weitgehend gescheiterte) Entwicklungshilfe an den Pranger zu stellen. Alles richtig. Doch wo liegen die eigentlichen Ursachen der Unterentwicklung Afrikas?

"Dead Aid" hat für Afrika "kinderleichte" Lösungen: (1)Die staatlich angeordneten massiven chinesischen Rohstoff- und Infrasturkturinvestitionen ersetzen die chaotische westliche Armutsbekämpfung (manchmal noch Entwicklungshilfe genannt). Und (2) westliche Billigkredite und Zuschüsse an die ineffizienten afrikanischen Regierungen werden durch kommerzielle Finanzierungen (Staatsanleihen, Direktinvestitionen, Mikrofinanz etc.) ersetzt.

Leider steckt auch hier der Teufel wieder einmal im Detail. Die von Moyo als gutes Beispiel
hingestellte chinesische Tanzambahn aus den siebziger Jahren wurde notleidend und China musste seine
Kredite teilweise abschreiben. Merkwürdig klingt die Forderung, dass Südafrika sich von der Entwicklungshilfe lösen solle (die es bis zum Ende der Apartheid 1994 gar nicht gab). Es verblüfft auch die fragwürdige Behauptung, dass Südkorea mehr Entwicklungshilfe bekam als Afrika insgesamt. Dann müsste Südkorea nach ihrer Logik ja noch unterentwickelter sein als Afrika. Sie behauptet auch, dass es in Afrika keine ethnisch definierten Stadtteile gibt. Sie war wohl noch nie in den Slums Nairobis. Und warum zitiert sie einen Autor der behauptet, dass die Ersparnisse der Armen höher seien als die gesamte Entwicklungshilfe?
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Format: Gebundene Ausgabe
Frau Moyo ist Ökonomin, daher schreibt sie auch in den Worten einer solchen. Die Lektüre des Buches "einfach so", soll heißen z.B. während einer Bahnfahrt, scheint mir nicht ganz so einfach. Zum Glück hat die Autorin, was andere Schreiber gerne tun, Sachverhalte nicht unnötig aufgeblasen. Die Informationen kommen in der richtigen Länge, man sollte sich jedoch meiner Meinung nach für wirtschaftliche Zusammenhänge, Zahlen und Fakten interessieren.

"Dead Aid" ist keine der zurzeit inflationär auftretenden Abrechnungen im Duktus der Boulevardmedien, was positiv auffällt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Autorin des Buches, Dambisa Moyo, wurde 1969 in Sambia geboren, sie studierte an
- der American Universität in Washington D.C [Abschlüsse: Bachelor of Science (B.S.) in Chemie und Master of Business Administration (MBA) in Finanzwirtschaft]
- an der Harvard Universität [Abschluss: Master of Public Administration (MPA)]
- und schloss die Studien an der Universität Oxford mit dem Doktorat in Volkswirtschaftslehre ab.
Dambisa Moyo hat im Anschluss an ihre Studien für die Weltbank und Goldman Sachs gearbeitet.

Mit diesem Buch - das englische Original erschien 2009 - erfolgte durch Dambisa Moyo ein Frontalangriff auf die herkömmliche und übliche Art der Entwicklungshilfe, die aus den sog. entwickelten Staaten in die unterentwickelten Staaten Afrikas fließt.

Dambisa Moyo zeigt auf, dass die herkömmliche Entwicklungshilfe
- nicht-entwickelt, sondern die Entwicklung, die Eigenverantwortung und die Eigeninitiative in den afrikanischen Ländern hemmt, da z. B. etliche Aufgaben - wie z. B. die Infrastruktur - nicht durch Afrika selbst, sondern durch die ausländische Entwicklungshilfe-Industrie durchgeführt werden;
- die Korruption fördert.
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