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Dea Mortis - Der Tempel der dunklen Göttin: Mit Werken von H.R. Giger
 
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Dea Mortis - Der Tempel der dunklen Göttin: Mit Werken von H.R. Giger [Gebundene Ausgabe]

Andreas Gößling , H.R. Giger
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Westdeutsche Zeitung/dpa, 13.Januar 2006

„Gößling setzt wieder finstere Mächte frei. - Drachen-Mythen, Voodoo-Zauber und die magische Welt untergegangener Kulturen faszinieren den Erfolgsautor Andreas Gößling seit langem. Auch in seinem neuesten Roman «Dea Mortis» spielt er wieder gekonnt mit den archaischen Ängsten seiner vor Schreck gebannten Leser, die er tief in das eigene wie das kollektive Unterbewusste führt.“

Subway, 29. November 2005

„Gößling hat hier ein schaurig-schönes Prachtstück zusammengezaubert. Gelegenheitsarbeiter Rick bricht auf ins Nirgendwo und gelangt in eine düstere Stadt, in der eine morbide Schlacht wütet. Verborgen in den unterirdischen Katakomben liegt der Tempel der dunklen Göttin. Fieser Horrortrip, der auch durch das groteske Giger-Artwork fasziniert.“

„Diwan“ Büchermagazin, Bayern 2 Radio, 17.12.2005

Ein prachtvoll aufgemachter Band ... Gigers morbide, biomechanische Gestalten, seine kalten, blasphemische Erotik ausstrahlenden Frauen passen gut zu Gößlings Geschichte ... Die Anspielungen auf H.P. Lovecraft sind unübersehbar, Gößling ist immer wieder kurz davor, in "erklärten Horror" abzustürzen, in bloße Psychologismen und Traumata. ... Er bleibt aber immer "kurz davor", stürzt nicht ab in solche Klischees, sondern besticht durch starke Bilder, morbide, bizarre, eklige, grausame Bilder. Vor allem aber gelingt ihm das Schwierigste: über eine vergleichsweise lange Strecke von 300 Seiten eine irreale Atmosphäre aufrechtzuerhalten und sogar noch zu steigern. So was kann man natürlich nur nachts lesen.

Kurzbeschreibung

Rick weiß nicht, worauf er sich einlässt, als er in sein Auto steigt und über endlose Highways ins Nirgendwo aufbricht. Er hat keine Karte, aber ein drängendes Gefühl: dass etwas da draußen ist, was auf ihn wartet, ihn anlockt, etwas, dem er nicht entgehen kann. Nach einer schlaflosen Nacht findet sich Rick in einer düsteren Stadt wieder, in der die Frauen verschwunden sind und die Männer sich erbittert bekämpfen. Denn tief unter dem Asphalt liegt ein Tempel, geformt aus Stahl und Fleisch – und in ihm wartet eine dunkle Göttin hungrig auf ihre Opfer ...

Der Autor über sein Buch

„In dem Gefäß, drin alles reingerät, / was so ein Medikus herausholt aus dem schwieren / Gedärm an Eiter und verpestetem Sekret, / in Salben, die sie in den Schlitz sich schmieren, / die Hurenmenscher, um sich kalt zu halten, / in all dem Schmodder, der zurückbleibt / in den Spitzen und den Spalten / (wer hätte nicht durch solchen Schiet hindurchgemußt!): / In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.“ (Aus: François Villon: Die Lästerzungen. Nachgedichtet von Paul Zech, bearbeitet von Klaus Kinski) - -

In horrible Geschehnisse verstrickt werden wir durch die Mächte des Unbewußten, die sich als Gullymonster, Außerirdische oder wandelnde Leichen bloß maskieren: Diese Grundbedingung dunkler Phantastik wird in literarischen Horrorstorys spätestens seit E.A. Poe stets mitreflektiert. Äußere Ereignisse können die Erfahrung des Entsetzlichen auslösen oder verstärken, aber die Gespenster sind letztlich immer den inneren Grabkammern oder Sickergruben dessen entkrochen, der sich vor ihnen graust. Wird dieser tiefenpsychologische Zusammenhang zerschnitten, die Projektionsquelle quasi ausgeblendet, so entsteht "Horror" im Sinn des trivialen Genres: Geschichten von Greueln, die scheinbar aus heiterem Himmel über arglose Helden verhängt werden.

In "Dea Mortis" erzähle ich parallel vom wachsenden Grauen des Protagonisten und den dunklen Quellen, aus denen seine Schreckensgeister entsteigen. Die Reaktionen von Kritikern und Lesern lassen sich leicht und sinnfällig danach unterscheiden, ob diesen die Spielregeln "literarischen Horrors" eingängig sind oder eben nicht: Begeistert zeigen sich jene Leser, die imstande sind, mehrfach codierte Texte zu lesen. Allzu hoch sind die Lesehürden in "Dea Mortis" nicht, doch mancher Freund schlichten Thrills rieb sich nach versuchter Lektüre die Knie oder sogar das Stirnbein - je nach geistiger Sprungkraft.

Über den Autor

Andreas Gößling, geboren 1958, lebt und arbeitet als freier Autor in Coburg. Der promovierte Literatur- und Kommunikationswissenschafter beschäftigt sich seit vielen Jahren mit mythen- und kulturgeschichtlichen Themen, insbesondere mit der alten Maya-Kultur, mit Drachenmythen und der Voodoo-Religion. Neben Romanen für erwachsene und junge Leser hat er auch zahlreiche mythen- und kulturgeschichtliche Sachbücher publiziert.H.R. Giger wurde geboren am 5. Februar 1940 in Chur. Er arbeitete von 1959 bis 1966 als Bauzeichner, besuchte die Kunstgewerbeschule in Zürich von 1962-1965, qualifizierte sich als industrieller Designer. Freiberuflicher Maler und Designer seit 1967.
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