Im Internet sind viele Rezensionen über diese Maschine und grob überschlagen sind diese zu 90% positiv. Dies kann ich nur unterstützen und unterstreichen.
Die Reinigungsfunktion ist super einfach und für jedes Röhrchen gibts ne extra Reinigung (-sfunktion). Nicht ohne Grund: Wird der Milchbehälter einmal nicht per Sofortreinigung gereinigt, dann kommt am 2.ten Tag schon fast gar nix mehr raus. Die Milch ist nicht mehr aufzuschäumen und es fliesst (gefühlt) mehr Wasser als Milch in die Tasse. Dies soll aber kein Nachteil sein, denn die Reinigung wird einem ja dringenst in jedem 2. Satz der Anleitung ans Herz gelegt.
Wird diese Maschine, mit all ihren Super Funktionen und vorzüglichem Kaffee (bei wirlich guter Kaffeebohnen Qualität) gut gereinigt und liebevoll verhätschelt, dann steht dem Kaffee-Glück nichts mehr im Wege.
Unser Sohn trinkt die bezogene heiße Milch sehr gerne mit Trinkpralinen. Heiß gemachter Apfellikör bekommt auch ein Milchschaumhäubchen und selbst beim Kochen haben wir schon Milchschaum für die Suppe produziert. Die Maschine ist also unerschöpflich in ihren Möglichkeiten (nur Toasten und Pizzabacken kann sie nicht!)
Unsere Maschine läuft immer noch mit den Standardeinstellungen (ab Werk) ausgezeichnet.
Einziger Nachteil: Bei einem Bezugsabbruch wird der Kaffeeschacht (für Vorgemahlenen Kaff) einfach gelehrt und das Pulver landet ungenutzt im Trestereimer. Wieso das so ist, kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich kann ich mich ja beim Drücken der Cappuccinotaste mal im Becher vertun und kurz abbrechen, um einen größeren Becher unterzustellen. Aber leider ist dann das ungenutzte Pulver verloren und die Maschine zählt im Analysebereich auch einen Bezug drauf. (Garantie nur bis 5000 Bezüge). Deshalb 1 Stern Abzug.
Die Geräusche, die die Maschine bei diversen Anforderungen von sich gibt, finde ich, liegen tatsächlich im leisen Bereich. Da ist unsere Senseo lauter bei der Kaffeeabgabe:-)
Die Brüheinheit sollte nach einer Reinigung NICHT mit einem Tuch trockgerieben werden. Dies haben wir am Anfang immer gemacht: Leider haben wir dabei auch die gefetteten Teile "trocken" gelegt. Dies wurde aber vom KD sofort erledigt und nachgeschmiert.
Die Tassenabstellfläche unter dem Auslauf verkratzt sehr schnell - hier haben wir mit Edelstahl, oder Ceranreiniger wieder ein nageneues Ergebnis erhalten.
Die gängigen Kaffeehersteller sollten nicht für das Mahlwerk genutzt werden. Unser Meinung nach sind diese Bohnen mit irgendwas behandelt, das es nötig macht, das Mahlwerk wöchentlich von Partikeln zu befreien. Wir haben auch schon eine weiße (WEIß) Bohne gefunden, der wir selbst mit dem Hammer nicht beigekommen sind. Unser Fazit: Steine !
Also nur erstklassigen Kaffee beziehen. (Dies tun wir in einer kleinen Privatrösterei mit handverlesenen Bohnen, die Sortenrein sind) Nicht auszudenken, was passiert, wenn ein "Stein" (?) ins Mahlwerk gerät !!!
Über die Funktionen brauche ich hier nichts mehr zu schreiben, das wird überall beschrieben im Net.
Fazit: Wir würden jederzeit wieder die 5500 kaufen.
Kosten: Wir haben 580.-- dafür bezahlt
KD: Obwohl unsere Schuld, wurde die Nachfettung der Dichtungen an der Brüheinheit kostenlos erledigt. (innerhalb Garantie)
Sonst noch nie etwas passiert.
Warum über die Esam 5500?
Weil bei uns die Entscheidung zwischen den beiden Maschinen einen wochenlangen Kampf ausgelöst hat. Letztendlich sind wir mit der 5500 glücklicher, allein durch die Funktion: Heiße Milch Zubereitung. Die Optik ist die gleiche:-)