Nach langer Recherche und einigen Fehlversuchen habe ich mich für die ESAM 3200 entschieden. Der letzte Versuch war nach einigen Siebträgergeschichten von Krups und Saeco sowie einem Vollautoamten von Saeco zuletzt die Discounter Vollautomatvariante von Ariete. Immerhin hat diese Billigvariante 2 Jahre mit hohem Wasserverlust aus allen Öffnungen durchgehalten.
Mit der ESAM 3200 bin ich bislang hoch zufrieden. Einfache Bedienung, heißer Kaffee, unglaublich leise, tolle Crema, stabiler Milchschaum... und lecker ist der Kaffee auch noch.
Wasser- und Kaffeemenge sowie der Mahlgrad sind stufenlos verstellbar und decken ein breites Spektrum für alle Geschmäcker ab. Dank des zusätzlichen Betriebs mit Kaffeemehl können wir unseren gemahlenen Espresso auch noch aufbrauchen und mal andere Sorten parallel ausprobieren.
Im Vergleich zu meinen bisherigen Maschinen ist der Wasserdampf sehr schnell betriebsbereit und auch das Herunterkühlen, um wieder Kaffee zu zubereiten, geht ausgesprochen schnell, wenn man über die Dampfdüse etwas Wasser ablässt.
Wasser- und Kaffeebohnenbehälter sind für zwei Personen ausreichend groß. (Wir trinken ca. 6 Cappucino am Tag). Den Tresterbehälter alle 2-3 Tage auszuleeren, finde ich ok.
Sehr klasse ist, dass der Zyklus der Entkalkungsautomatik dem Härtegrad des Wassers anzupassen ist. Nichts nervt mehr, als ständig Servicefee für die Maschine zu spielen. Die Reinigung ist einfach. Die Brüheinheit unter Wasser abspülen und evtl. die Maschine mit dem Staubsauger aussaugen oder auswischen, alles wieder einsetzen, fertig.
Die Bedienungsanleitung ist klar und verständlich geschrieben und geht auf eine Menge Eventualitäten ein.
Soweit lässt die Maschine keine Wünsche offen.
Abzuwarten ist, ob sich im Laufe der Zeit irgendwelche Macken einstellen. Ich rechne fest damit, da ich bislang noch keine Maschine ohne hatte. Dann wird sich zeigen, wie der Service funktioniert und wie bedienerfreundlich die Maschine wirklich ist. Ich bin gespannt.