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526 von 555 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2013
Die Maschine unterscheidet sich von den wesentlich teueren dadurch, dass
1. Mechanische Komponenten zum großen Teil aus Kunststoff gefertigt sind
2. Die Maschine nicht über ein Display verfügt.

Zu 1.:
Die Maschine wird bei hoher Beanspruchung, z.B. in einem Büro, schnell Probleme bereiten. In einem Kleinhaushalt kann sie dagegen lange leben, wenn sie technisch ein bisschen gepflegt wird.

Ich benutze die Maschine seit ca. 10 Wochen und brühe ca. 2-3 Tassen tgl. Nach ersten Problemerscheinungen bin ich diesen Problemen auf den Grund gegangen und habe dabei festgestellt:

Die "Nachpressung" vor dem eigentlichen Brühvorgang erfolgte nicht mehr. Hierdurch wurde der Kaffee lascher und weniger schaumig. Das konnte ich auch an der Kaffeesatzausscheidung erkennen. Die Tabs waren schon durch das Herunterfallen in den Tresterbehälter zerbrochen.

Zur Erklärung "Nachpressung" (Ablauf Brühvorgang):
A: Kaffeebohnen werden gemahlen. Kaffeemehl fällt in die Brühgruppe
B: Kaffeemehl wird in der Brühgruppe, trocken, mit einer bestimmten Kraft zusammengepresst. (Hörbar)
C: Eine kleine Menge heißes Wasser wird in die Brühgruppe gepumpt. (Hörbar)
D: Das Volumen des Kaffemehls in der Brühgruppe schrumpft durch das bisschen heißes Wassers.
E: Die Maschine registriert dies und verdichtet das jetzt nasse Kaffeemehl erneut nach (Siehe "B:")
F: Jetzt erst beginnt der eigentliche Brühvorgang. Hör- und sichtbar (Auslauf)

E: Funktionierte schon nach ca. 3 Wochen nicht mehr.

Abhilfe: Alle beweglichen Teile der Brühgruppe, einschließlich der Zahnsegmente des Kolbenantriebs und der Endstücke der Hebelarme, sowie die metallische Schnecke und den Federteller unten (beide im Gerät verbaut aber sichbar und gut zugänglich):

Saftig eingefettet! Seither läuft die Maschine wieder wie eine "1" und presst den Kaffee wieder nach.

Achtung: Nur geeignetes Silikonschmiermittel für Konststoffe verwenden! Z.B. Liqui Moly. Bei AMAZON Tube mit 100 Gr. für 12,70 EUR. Zylinder-Innenseite der Brühgruppe ebenfalls, aber hauchdünn, einfetten. Dazu die beiden Hebelarme der entnommenen Brühgruppe, nach Reinigung, von Hand bewegen. Vor dem Einsetzen der Brühgruppe diese Hebelarme wieder in die Position bewegen in der sie bei der Entnahme waren! Danach min. 2 x Taste "Spülen" drücken.

2.:
Die Maschine zeigt auch ohne Display alle Zustände und Meldungen wie eine Maschine mit Klartextdisplay an. Meldungen erscheinen dabei mit Symbolen über der Bedieneinheit. Auf der Abbildung nicht sichtbar.

Vorteile:
- Preis und Leistung
- Gut für einen kleinen Privathaushalt geeignet.
- Markengerät, Service, Ersatzteile

Nachteile:

1. Nicht für hohe und ständige Beanspruchung geeignet.

2. Das Gerät zeigt den Status wie:

- Kaffeemangel
- Wassermangel
- Tresterbehälter (Kaffeesatz) voll
- Wartung usw.

stets erst bei einem erneuten Einschalten an. Also nicht schon nach dem letzten Brühvorgang. Dies ist ein klarer Syntaxfehler den ich nicht verstehen kann.

Das hat mich an manchem Morgen, wenn ich schnell einen Kaffee wollte, genervt. Der Grund: Die Maschine hätte das Problem, technisch, auch ebensogut auch schon am Ende des letzten Brühvorganges signalisieren können!

Sonstige Tipps und Tricks:

Keine besonderen Kaffeebohnen, wie z.B. karamellisiere verwenden. Diese können das Mahlwerk "verkleben"

Die Meldung "Tresterbehälter leeren" kommt zu oft und häufig unverhofft. Sie können sie getrost löschen indem Sie die Auffangschale kurz herausziehen und wieder hineinschieben. Diese Meldung erscheint nicht etwa weil der Tresterbehälter sensorisch als "voll" erkannt wurde, sondern weil die Maschine mitzählt wie oft gebrüht wurde. Dieser Zähler wird auf "0" gesetzt wenn Sie die Tropfwasserschale einmal kurz ziehen und wieder einschieben.

Die Meldung "Wasser fehlt" kommt ebenfalls erst beim Einschalten. Das ist blöd am Morgen

Mein Tipp:
Wenn Sie den Wasserfilter im Wasserbehälter verwenden dann sehen sie den Wasservorrat recht gut, weil er sich an diesem weißen Wasserfilter spiegelt.
Wenn Sie sich, wie ich, den Wasserfilter sparen, dann sehen Sie den aktuellen Wasserstand im Vorratsbehälter nur bei gutem Licht.
Abhilfe:
1. Kleben Sie eine weiße Markierung ca. 3 cm oberhalb des Wasserbehälterbodens aussen auf.
2. Legen Sie einen weißen Plastik-Teelöffel oben auf das eingefüllte Wasser. Er schwimmt.
So sehen Sie rechtzeitig wann Sie den Wasserbehälter füllen müssen.

Sonstige Tipps:

Oft kommt beim Einschalten, am Morgen, die Meldung: Trester (Kaffeesatzbehälter) "voll". Dann ziehen Sie die untere Auffangschale einfach kurz heraus und schieben sie wieder hinein. Das Ausleeren des Tresterbehälters und der Auffangschale erledigen Sie erst nachdem Sie den Kaffee getrunken haben.
Der Grund:
Wenn Sie die Auffangschale mit dem Tresterbehälter auftragsgemäß sofort entleeren dann tropft das Kondenswasser der Maschine, während sie trotz Ihrer Aktion aufheizt, in eine winzig kleine rote Auffangschale. Die läuft dabei oft über und das Wasser steht dann unter der Maschine. Wenn Sie die große Auffangschale während der Aufheizphase nicht herausziehen dann läuft das Kondenswasser dort hinein und nicht auf Ihre Arbeitsplatte.

Die Maschine führt VOR und NACH JEDEM Brühvorgang eine automatische Spülung mit heißem Wasser durch. Auch wenn ich hierdurch den Wasserbehälter etwa doppelt so oft nachfüllen muss finde ich das gut. Der Wassertank ist groß dimensioniert. Für die Nachspülung stelle ich einen Becher unter den Auslauf. Für die "Vorspülung" nach dem Einschalten, stelle ich meine Kaffeetasse drunter. Dadurch wird die Tasse mit heißem Wasser vorgewärmt. Das schwenke ich aus und erst danach wähle ich den Kaffee...

Im Ergebnis kann ich sagen dass ich diesen Kaffeeautomaten inzwischen sehr mag, weil ich ihn verstanden habe.

Ich kann das Gerät für Leute empfehlen die es selbst nutzen und pflegen.

Ich kann das Gerät nicht empfehlen wenn es von vielen häufig genutzt und stets nur bei Bearf nachgefüllt wird. In diesem Fall sollten Sie sich ein Gerät anschaffen das ca. 1000,00 EUR mehr kostet.

B. K., Elektroinstallateur, Korntal, bei Stuttgart
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494 von 528 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2011
Ich habe den Vollautomaten nun seit drei Tagen und möchte eine erste Bewertung abgegeben. Ich weiß, drei Tage sind für ein elektronisches Gerät keine überlange Testzeit, ich gebe die Bewertung aber trotzdem schonmal ab, weil gerade dieses Gerät so wenig bewertet wurde.

Zunächst einmal die Vorgeschichte: ich suche schon seit längerem nach einem vernünftigem KVA, wobei ich mich preislich im Bereich bis 350€ bewegen wollte. Gerade in diesem Bereich sind viele Modelle mit mittelmäßigen Bewertungen vorhanden, was angesichts der Preisskala irgendwo auch nachvollziehbar ist. Ich habe mich in der Vorbereitung intensiv mit Berichten, Foren und Videos auseinandergesetzt, um die beste Entscheidung zu treffen.

Dabei sind natürlich immer die gleichen Verdächtigen aufgetaucht: ESAM 3000B, Odea Go, Melitta Caffeo Solo, Saeco Incanto und diese ECAM 22110B.

Den Ausschlag für die ECAM 22110 hat gegeben, dass Delonghi gerade eine kostenlose Garantieerweiterung auf drei Jahre anbietet (wobei die Tassenbezugszahl nicht erhöht wurde) und ich das Gerät bei einem namhaften Mitglied der Metro-Gruppe für 349€ gefunden habe. Nachdem ich Amazon zweimal über die Preismitteilundfunktion und einmal persönlich wegen des Preisunterschieds angeschrieben habe und keine Anpassung erfolgte, kaufte ich die Maschine bei MM.

Die ESAM 3000 B war mir zu puristisch, die Odea Go, wenn man sie mal in natura sieht, ist nur wackelndes Plastik, die Melitta Caffeo Solo wäre die Alternative gewesen, hat aber keine Milchaufschäumdüse, bzw. kostet damit viel mehr und die Incanto kam bei den Bewertungen nicht so gut weg, weil die Brühgruppe wohl nicht sehr gut hält.

Ich habe mir die ECAM 22110B im Laden intensiv angesehen und dann die Entscheidung getroffen.

Zuhause ausgepackt fällt sofort auf, dass Delonghi beim Zubehör nicht knauserig war...so sind ein Wasserfilter und das erste Entkalkungspack dabei, ein Wasserhärtetester und ein Kaffeelöffel. Die Maschine ist gut gesichert und alle wichtigen Sichtteile in Folie geschützt.
Anbei liegen viele Anleitungen in unterschiedlicher Sprache. Die deutsche ist wie die anderen etwa 20 Seiten lang, teilweise bebildert und ganz gut zu verstehen.

Wichtig ist natürlich, dass man die Hinweise zur ersten Inbetriebnahme befolgt!!! Man sollte auch beachten, dass die Maschine eine Karenz von einigen Tassen braucht, bis die optimalen Ergebnisse kommen, gleiches gilt nach Einstellungsänderungen.

Optisch kommt die Maschine aufgeräumt daher. Sie ist sehr schick, wirkt nicht klobig, wohl sie nicht gerade klein ist. Mit den Metallflächen und dem Hochglanz-Plastik wirkt sie hochwertig, gemessen am Preis. Das Delonghi Zeichen, der verstellbare Ausfluss und der durchsichtige Wasserbehälter an der rechten Seite runden das Bild ab.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Bohnen und Wasser rein. Anschalten, während die Maschine aufheizt, etwa 20 Sekunden, dann Kaffeebezug wählen und der Kaffee kommt...

Wie die Qualität des Kaffees ist hängt natürlich von den verwendeten Bohnen und dem eingestellten Mahlgrad (15 Stufen) sowie der eingestellten Kaffeemenge (silberndes Rad in der Mitte der Maschine) ab. Ich bin auf jeden Fall mit dem Kaffee sehr zufrieden. Wie der Verkäufer bei MM auch meinte, ein gewaltiger Sprung zu meiner alten Senseo (kein Vorwurf 300€ Unterschied müssen ja irgendwo herkommen).

Nun, wichtig war mir, dass die Maschine auch morgens verwendet werden kann, ohne einen Gehörschaden zu bekommen. Da mir Vergleichsmodelle fehlen, kann ich die Lautstärke nur relativ bezeichnen: überschaubar bis leise! Wenn man sich klar macht, was die Maschine gerade macht, dann weiß man, dass Geräusche produziert werden, die sind aber zu keinem Zeitpunkt störend. Das Mahlwerk mahlt sehr schnell, sodass die geräuschliche Belastung (dies ist das lauteste) schnell zu Ende ist. Natürlich nimmt man die Maschine wahr...keine Frage, aber mich stört das nicht...es klingt eigentlich auch ganz beruhigend...und das Ergebnis zählt auch viel mehr.

Damit der Brühvorgang perfekt gelingt, bietet die Maschine einige Einstellungsmöglichkeiten neben den genannten Mahlgrad und Kaffeemenge: sie sind nicht sofort erkennbar, sondern der Anleitung zu entnehmen. So kann man nach der Wasserhärtemessung der Maschine den Härtegrad mitteilen, die Wassertemperatur erhöhen, den automatischen Abschaltzeitpunkt definieren, etc...nett!!!

Was bleibt noch zu sagen? Die Milchschaumdüse habe ich getestet und war echt beeindruckt...klappte super, Milchschaum war bemerkenswert. Die Maschine macht nach dem Start und vor dem Abschalten einen Spülvorgang, wobei man den auch noch manuell starten kann.
Das auslaufende Wasser wird von der Auffangschale aufgefangen, die mit einem roten Schwimmer anzeigt, wenn sie voll ist. Wenn man herauszieht, kommt gleich auch der Tresterbehälter mit heraus. In den fallen die Kaffeereste. Damit der nicht durch zwei übereinandergestapelte "Pads" gleich voll ist, hat er einen Flügel in der Mitte, der die Pads bricht...sinnvoll.

Insgesamt ist mir bisher nur zwei negative Aspekte aufgefallen:
- Delonghi schreibt in der Anleitung, man solle nur Delonghi-Entkalker verwenden, anderenfalls drohe Garantieverfall...natürlich ist der teurer als der einfache Entkalker aus dem Supermarkt...muss jeder für sich entscheiden.
- das Tassengitter, so will ich es mal nennen, also das metallerne Stück, auf das man die Tasse stellt ist nach drei Tagen Nutzung schon dort wo die Tassen stehen verkratzt...blöd, aber naja, Gebrauchsgegenstand.

Weitere Erfahrungen teile ich im Laufe der Zeit mit.

Derzeit gibt es von mir fünf Sterne!
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62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2014
Unser Werdegang: Filterkaffee - Senseo Pads - Tassimo Pads und nun Kaffee Vollautomat

Wir wollten wieder etwas mehr Freiheit bei der Auswahl von Kaffeesorten und dabei auch den Hausmüll reduzieren.
Nach langer Recherche haben wir uns für die DeLonghi entschieden.
Ausschlaggeben war die große Anzahl an Rezensionen und die Begutachtung im Handel.
Ein paar Monate im Einsatz. Sehr zufrieden.
Tägliche Kaffeemenge rund 6-8 Tassen.

Der Wasserbehälter, wird oft geschrieben, ist sehr klein. Wir finden 1,8l ganz ok und außerdem hat man immer frisches Wasser.

Beim Aufwärmen, sowie Abdrehen wird durchgespült (kleine Menge Wasser - ca. 1/3 Tasse).
Wir haben eine "Nutztasse" für dieses Prozedere untergestellt, damit sparen wir uns den Balanceakt mit der eigentlich dafür vorgesehenen Abtropftasse.

Ansonsten superleicht zu bedienen (alles front maximal seitlich zu erledigen) und auch gut zu reinigen.

Es wurden auch schon einige Kaffesorten getestet. Den einen oder anderen Favoriten haben wir auch schon dabei gefunden.
Das Schöne ist, man schmeckt tatsächlich die Unterschiede.

Da die Maschine auch gut in unsere "Test"- Budget gepaßt hatte, sind wir bis dato sehr glücklich mit unserer Auswahl.

Sollte sich schlagartig was ändern, werde ich natürlich hier weiterinformieren.
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345 von 375 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wir sind eine 4-Köpfige Familie. Ich trinke gezuckerten Kaffee mit viel Milch, mein Sohn 15 ebenso, mein Mann trinkt ohne Zucker mit wenig Milch und unser 3-jähriger kriegt eh nur einen Kleks Kaffee in seine warme Milch.
Bisher hatte wir eine Nespresso Citiz und eine Handstempelkanne.
Nespresso ist wirklich superlecker, hat mich aber einfach genervt, zudem trinkt der Bengel mit zunehmendem Alter mehr Kaffee und ständig nachbestellen hat mich genervt und die Fremdkapseln aus dem Supermarkt sind auch nicht das Wahre ....
Entsprechend niedrig waren meine / unsere Erwartungen an den DeLonghi ECAM 22110B Kaffee-Vollautomat (1.8 l, 15 bar, 1450 Watt, Dampfdüse) glossy black

Amazon lieferte gewohnt schnell und gut verpackt. Der Originalkarton, befand sich in einem dicken DeLonghi Umkarton und dieser befand sich in der üblichen Amazon-Kartonage, welche mir von meinem DHL Zusteller übergeben wurde.

Unboxing / Auspacken:
Das auspacken erfolgte mit gespaltenen Gefühlen, denn als ich nach 3! Kartons endlich beim Objekt meiner Begierde ankam, war dieses NOCHMALS in eine Klarsichthülle verpackt, worunter sich dann nochmals Klebefolie befand! Kurzum, ich war schon leicht entnervt, aber auch voller Vorfreude. Denn das schmucke Teil sieht wirklich gut aus und keineswegs billig.

Praxistest:
Wie bei allen Elektrogeräten sollte man die Anleitung lesen. Die Maschine wurde vom Werk mit Kaffeebohnen getestet, sie verfügt über einen zusätzlichen Hauptschalter an der Rückseite und muss erst mal durchgespült werden. Danach sollte man 5-6 Tassen Kaffee durchlaufen lassen, bis der Kaffee dann so schmeckt, wie er soll.

Das Kaffeebohnenfach habe ich zusätzlich noch ausgerieben, ebenso den Wassertank, welcher angenehm, auf der rechten Seite des Gerätes nach vorne zu entnehmen ist. Zum Befüllen muss er praktischerweise auch nicht gänzlich herausgenommen werden, was übrigens der Grund für die Kaufentscheidung für diesen Automaten und gegen den Melitta Cafeo war. Dort wäre der Tank links gewesen, wo die Maschine in unserem Fall aber an einem Schrank steht.

Also Bohnen rein und Kaffee kochen lassen und ....... bäääääh bitterer Nachgeschmack. Handbuch geschnappt, nachgelesen und den Mahlgrad verstellt .... Kaffee machen lassen und .... besser!
Weiter nachgelesen ahhhhhhhh Kaffee ist grundsätzlich bitterer als Espresso! Espresso gemacht mhhhhhhhhhhh leeeeeeeeeeecker!

Auch der Milchschaum klappt erstaunlich gut mit dem geringen Druck, den die Maschine liefert (Bin Gastromaschinen gewöhnt), habe ich eigentlich gar nichts erwartet. Bitte kalte Milch verwenden. Kännchen haben wir das Cucina di Modena Aufschäum-Milchkännchen 0,3l aus Edelstahl bestellt, welches eine gute Größe hat und einen formschönen Schüttrand hat.

Das Ergebnis:
Mit dem Cream Diamonds Café-Espresso ganze Bohne by J. Hornig, 1er Pack (1 x 1kg) wird ein wunderbarer Kaffee und Espresso mit toller Crema zubereitet. Mit der richtigen Einstellung schmeckt er annähernd so gut, wie unser Nespresso Kaffee, ist keineswegs bitter und hat einen vollen Geschmack.

Fazit:
++ Tolles Ergebnis, damit hätten wir nicht gerechnet
++ überdurchschnittlich gut verpackt
++ durch Registrierung gewährt DeLonghi eine Garantieverlängerung von 1 Jahr auf 3 Jahre
++ gute Trester- / Auffangschalenlösung (gut rauszunehmen ohne dass alles gleich rausschwappt)
++ prima Wassertank (braucht man nicht vollständig zu entnehmen zum auffüllen)
++ für einen Vollautomaten ist sie superleise!

+ angenehm kompaktes Maß
+ alles gut angeordnet (wir hätten die Dampfdüse lieber rechts, aber gut ... )
+ Kaffeepulverfach (bei uns kommt da Koffeeinfreier rein.)
+ Wasserfilter und Entkalker werden mitgeliefert

- das Tassentablett beginnt, schon nach 1 Tag Kratzer zu zeigen. Lieber Hersteller, nun gibts den Automaten doch schon ne Weile, hätte man das nicht verbessern können?

Der Kaffeeautomat übertrifft unsere Erwartungen in allen Punkten, somit gibts von uns natürlich eine klare Kaufempfehlung. Für unter 300 € kann man gar nichts falsch machen mit diesem Gerät.

Für diejenigen die rummeckern und einen Stern abziehen, weil kein Wasserhärteteststreifen beiliegt ... also mal ehrlich, wie viele Haushaltsgeräte habt ihr zu Hause, wo die Wasserhärte relevant ist? Das sollte man eigentlich wissen. Außerdem genügt ein Anruf beim örtlichen Wasserversorger und man hat die Info.
Edit 30.1.2014
Dank dem Kommentar unten, konnte ich den vermeintlich fehlenden Teststreifen finden. Bei mir befand er sich auf Seite 2 (innenumschlag) der englischen Anleitung. Bei H. Treber wohl in der italienischen Anleitung.

[...]
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115 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 2. Februar 2014
Ich habe mir die DeLonghi ECAM 22110B Ende 2011 zum Preis von 380 € gekauft. Bis heute (sprich ca. 2,5 Jahre) verrichtet sie einwandfrei und zufriedenstellend ihren Dienst!
Überrascht bin ich über den inzwischen sehr günstigen Preis, gerade für den Preis kann ich volle Kaufempfehlung aussprechen.

Positiv:
- Leises Mahlwerk
- Kaffeestärke kann über Drehrad beliebig eingestellt werden
- Kaffeemenge kann beliebig eingestellt werden
- Per Knopfdruck kann man mehr/weniger Kaffee herunterlassen
- Guter Geschmack
- Geringe Unterhaltskosten (Entkalken)
- Wassertank von vorne herausnehmbar
- Bohnenmenge kann durch Sichtfenster gesehen werden

Negativ:
- Man kann leider nur 1 Kaffeemenge (Wasser) einstellen
- Wassertank könnte etwas größer sein

Der Kaffeemaschine liegt ein Wasserfilter bei, ich persönlich halte aber absolut nichts davon. Außer dass die Delonghi Wasserfilter massig Geld kosten, haben sie in meinen Augen keinerlei Nutzen. Der Kaffee schmeckt mit Wasserfilter nicht besser, und die Maschine ist auch ohne Wasserfilter ausreichend vor Kalk-Ablagerungen geschützt. Zumal geringe Kalkablagerungen sogar gut für die Maschine sind, da sie die Schläuche & Dichtungen schützen. Auf den Wasserfilter kann man in meinen Augen getrost verzichten.
Das Entkalkungsintervall der Maschine hängt von der eingestellten Wasserhärte ab. Laut dem Delonghi Messstreifen soll ich Wasserhärte 4 von 4 einstellen, in meinem Wohnort ist auch generell ein sehr kalkhaltiges Wasser. Mit Wasserhärte 4 wird die Maschine ca. 1mal im Monat entkalkt. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass 1mal monatlich entkalken zu viel ist und absolut unnötig. Verwende die Maschine seit 2 Jahren auf Wasserhärte 3 von 4, dadurch will die Kaffeemaschine alle 3 Monate ca. entkalkt werden (hängt glaub ich auch von der Kaffeemenge ab die man runterlässt). Alle 3 Monate Entkalken finde ich einen guten und vor allem sinnvollen Wert! Ich merke keinen Unterschied, ob die Maschine 1mal monatlich oder 1mal in 3 Monaten entkalkt wird, außer dass es den Geldbeutel schont.
Beim Entkalkungsmittel verwende ich das Original Delonghi Entkalkungsmittel, wer hier Geld sparen möchte dem kann ich nur empfehlen, das Delonghi Entkalkungsmittel in der Großpackung (5-6 Flaschen) auf der Bucht zu kaufen. Eine Flasche mit Entkalkungsmittel reicht für 4 Entkalkungsvorgänge, in meinem Fall reicht eine Flasche ein ganzes Jahr. Bei einem Preis von 8-10 € pro Flasche wirklich ein Schnäppchen. Und wie gesagt, die Delonghi Wasserfilter empfinde ich als absolut unnötig und reine Geldverschwendung. Also kurz und knapp, die Unterhaltskosten meiner Delonghi belaufen sich auf ca. 10 € im Jahr.

Probleme machte die Kaffeemaschine in den letzten 2,5 Jahren nur selten, 2 Fehler hatte ich insgesamt:
- Einmal hatte ich Kaffeepulver in der Wasseransaugung. Dieser Fehler war aber selbst verschuldet. Wenn man den Wassertank in den Schlitten hineinschiebt, befindet sich ganz hinten ja das Verbindungsstück zwischen Wassertank und Kaffeemaschine. Damit eben das Wasser aus dem Wassertank angesaugt werden kann. Hier hat sich in den letzten 2,5 Jahren immer wieder kleine Mengen Kaffeepulver (das z.B. beim Herausnehmen der Brüheinheit wegflog) angesammelt. Man schiebt dann schön den Wassertank in den Schlitten und irgendwann kam dann kleine Mengen Kaffeepulver in die Wasseransaugung. War aber halb so schlimm, da man die Schläuche perfekt reinigen kann. Also die Plastik-Abdeckung abgenommen und mit dem Mund die kleine Menge Kaffeepulver aus der Wasserpumpe rausgesaugt/geblasen.

- Nach 2 Jahren musste eine neue Brüheinheit her, weil die Dichtungsringe der alten Brüheinheit verschlissen waren! Dieser Fehler hat sich dadurch bemerkbar gemacht, dass sich immer wieder Wasser im Trester befand und zudem diese Kaffeepulversätze nicht mehr rundlich/als ein Stück waren sondern einfach nur ein Haufen Pulver war und der Innenraum der Kaffeemaschine jedesmal voll mit Pulver war. Auch war beim Spülvorgang immer einiges an Kaffeepulver in der Tasse, alles Anzeichen die auf eine defekte Brüheinheit hindeuten. Also auf der Bucht eine neue Brüheinheit gekauft (kosten 25-30 € incl. Versand), und der Kaffee schmeckt wieder wie am ersten Tag, der Innenraum war wieder sauber und auch in der Tasse waren keine Pulverreste mehr. Vermutlich hätte ein Austausch der Dichtungsringe von der Brüheinheit gereicht, hätte dann nur wenige Euros gekostet. Aber ich wollte allein schon aus hygienischen Gründen einfach eine komplett neue Brüheinheit, für die 25-30 € ohnehin sehr günstig.
1mal im Monat reinige ich die Brüheinheit, sprich herausnehmen und unter warmen Wasser abwaschen sowie ggf. Kaffeereste mit einem Tuch wegwischen. Hier kann ich nur empfehlen, nicht (!) die Hebel zu drücken und das innere des Kolben zu reinigen. Hiermit zerstört man diesen Schmierfilm/Fettschicht im inneren des Kolbens und vermutlich war dass auch der Grund, warum meine Brüheinheit nach 2 Jahren wegen verschlissener Dichtungsringe kaputt ging. Man zerstört den Schmierfilm im inneren des Kolbens und die Ringe reiben dann nur noch auf Plastik bis sie verschleißen. Daher nur die Oberseite der Brüheinheit, sprich dass metallische Blatt reinigen sowie alles rund um diesen Hebel.

Der Geschmack des Kaffees ist wirklich gut. Hier hängt es aber auch sehr stark von den verwendeten Kaffeebohnen ab, und zum Teil ist auch die Einstellung des Mahlwerks sowie der Kaffeestärke am Drehrad abhängig. Mein Mahlwerk ist auf Stufe 5 eingestellt, so hat der Kaffee eine schöne Crema und schmeckt wirklich gut. Die Kaffeestärke habe ich auf ca. 55% eingestellt. Zu stark schmeckt mir der Kaffee auf Dauer nicht.

Den einzigen Kritikpunkt, den ich bei der Kaffeemaschine habe: Man kann nur die Wassermenge von 1 Tasse einprogrammieren. Viele gerade auch teurere Kaffeemaschinen können z.B. kleine, mittlere und große Tassen einprogrammieren lassen. Das ganze ist aber prinzipiell halb so schlimm, ich trinke ohnehin immer aus großen Kaffeetassen. Wenn man jetzt kleinere Tassen verwendet, dann kann man die Wassermenge manuell stoppen oder auch verlängern. Wenn man während der Kaffeeausgabe 1mal den Knopf drückt, dann stoppt die Maschine automatisch die Kaffeeausgabe. Möchte man mehr Kaffee haben weil man größere Tassen als einprogrammiert verwendet, dann kann man nachdem die Maschine aufhört, Kaffee auszugeben nochmal den Knopf gedrückt halten und die Maschine gibt weiterhin Kaffee aus. Die Delonghi bietet praktisch die Möglichkeit, die Wassermenge beliebig manuell zu regeln. Reicht finde ich vollkommen aus, da ich ohnehin nur große Tassen verwende und bei bestimmten Anlässen oder Zwecken kann man ja immernoch den Knopf drücken oder halten um mehr/weniger Kaffee zu bekommen.
Die Wassermenge die einprogrammiert ist, kann man beliebig einstellen. Man stellt seine gewünschte Tasse drunter, hält die Kaffeetaste gedrückt für ca. 5 Sekunden, der Kaffee läuft raus solange bis man die Kaffeetaste einmal drückt und die Kaffeemaschine speichert dann diesen Wert ab und man hat in Zukunft für die einprogrammierte Kaffeetasse immer die optimale Kaffeemenge.

Die Maschine besitzt noch einen Dampaufschäumer, hab ich bisher exakt 3mal verwendet. Man kann damit durchaus einen guten Milchschaum hinbekommen, aber mir persönlich ist der zeitliche Aufwand um den Milchschaum zu bekommen und anschließend noch die Düse von Milch zu reinigen viel zu umständlich. Wer viel Wert auf Cappucino legt, dem empfehle ich direkt zu den teureren Profimaschinen mit richtigem Milchaufschäumer. Ich persönlich mag es vor allem unkompliziert, Kaffeeknopf drücken, frischen Kaffee bekommen und trinken und mich nicht sonderlich lange mit dem Reinigen zu beschäftigen. Für die reine Kaffeeausgabe empfinde ich die Maschine als perfekt!

Aufgrund des günstigen Preises der Maschine eignet sich diese auch für Wenigtrinker/Singlehaushalte durchaus. Die Unterhaltskosten sind wie oben angesprochen sehr niedrig, es ist ein riesiger Komfortgewinn wenn man morgens nur 2 Knöpfe (Einschaltknopf, Kaffeeknopf) drücken muss und dann leckersten Kaffee serviert bekommt. Den Trester muss ich 1mal wöchentlich entleeren, der Wassertank mit seinen 1,8l reicht für ca. 4 große Tassen (180ml Kaffee + Platz noch für etwas Milch). Bei jedem Einschalten & Ausschalten verbraucht die Kaffeemaschine ca. jeweils 100ml zum Spülen, was ich aber sehr gut finde da so eventuelle Kaffeereste in den Schläuchen rausgespült werden und man gerade morgens eben keine Reste im Kaffee hat.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden, die 22110B Kaffeemaschine ist ein Kaffeevollautomat der eben genau das macht, was er soll: Leckeren Kaffee servieren.
Die Unterhaltskosten sind gering, der Geschmack super, die Bedienung einfach und unkompliziert und im Falle von Problemen kommt man an fast alle Bauteile der Maschine ran, zudem bekommt man übers Internet fast jedes Ersatzteil zu einem günstigen Preis. Von mir vollste Kaufempfehlung!
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Mai 2013
Ich habe lange gebraucht um eine Entscheidung zu treffen den richtigen für mich passenden Kaffevollautomaten von DeLonghi
zu kaufen. Da ich eh kein großer Fan von Cappuccino bin habe ich mich letztendlich für die DeLonghi 22110 B entschieden und
meine Wahl hat voll in's Schwarze getroffen. Sie glänzt nicht nur durch ihre exelente Optik und edelem Disigne, sonder zaubert
täglich einen sehr guten Crema Kaffee, genau so muss Kaffe schmecken, jedes Mal ein Erlebnis. Sollte doch mal der Wunsch nach einem Cappuccino sein, tut die Milschaufschäumdüse einen sehr guten Dienst und ich muss nicht anschließend die halbe Maschine auseianderbauen, damit sämtliche Leitungen wieder keimfrei für den nächsten Gebrauch sind. Die Handhabung ist denkbar einfach, der Geräuschpegel eher leise, habe andere Kaffeeautomaten aus einem viel höheren Preisniveau zum Vergleich
angeschaut. Habe die Abschaltautomatik auf 30 min eingestellt und es klingt super, wenn nach der abgelaufenen Zeit ein leises Summen aus der Küche kommt. Der Wassertank mit 1,8 Liter genau die richtige Wassermenge, der 250 g Bohnenbehälter hat sogar einen Deckel mit Aromaschutz, alles gut von vorn zu bedienen.
Vielen Dank für das sehr gute Angebot bei Amazon, gerne immer wieder DeLonghi !
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202 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2011
Dieser Vollautomat ist unser 2. - und auch die zweite DeLonghi-Maschine, mit der wir umfassende Erfahrungen mach(t)en. Unsere ca. 6 Jahre alte Magnifica war nun doch in die Jahre gekommen (Milchaufschäumen funktionierte nicht mehr zuverlässig, Undichtigkeiten, Geräuschentwicklung...). So entschieden meine Frau und ich, uns zum diesjährigen Geburtstag diese neue Maschine von DeLonghi zu gönnen.

Unser Fazit nach rund zwei Monaten intensiver Nutzung:

+++ Angenehmes, (relativ) leises Mahlgeräusch - eine andere Welt in Relation zur ollen Magnifica!

++ Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf ermöglicht jetzt auch das Befüllen hoher Tassen.

+++ Durchdachte, einfache und mackenfreie Bedienung.

++ Simple, aber funktionelle Milchaufschäumung.

+++ Schön variable Stärkedosierung via stufenlosem Drehschalter, der die jeweils gemahlene Bohnenmenge regelt (ermöglicht jetzt auch richtig starken Espresso/Kaffee).

++ Gut überlegte Wartungs- und Reinigungsmöglichkeiten, z.B. lässt sich der Wassertank (rechts an der Seite) problemlos nach vorne rausziehen und befüllen und die Brühgruppe ist DeLonghi-typisch mit einem Griff herausgezogen und leicht zu reinigen.

+++ Der Espresso bekommt eine tolle, haltbare Crema (hat aber auch etwas mit den verwendeten Bohnen zu tun)!

Ein paar Nachteile hat die Maschine (wie alles im Leben) natürlich auch:

--- Der Kaffee wird - auch bei "heißester" Einstellung - immer noch nicht so heiß, wie wir es uns wünschen (das lässt sich nur durch aufwändiges Vorwärmen der Tassen erzielen).

- Das Abdeckblech des Auffangs (wie vielfach bemerkt) ist nicht vor dem deutlich sichtbaren Zerkratzen zu bewahren (wie schlimm das allerdings empfunden wird, ist Geschmackssache).

-- Die Maschine schaltet für unsere Bedürfnisse viel zu schnell automatisch ab (immerhin geht das "Wiederbeleben" des Geräts aber deutlich schneller als bei unserer alten DeLonghi).

FAZIT: Wir würden sie wieder kaufen! Das Konzept ist durchdacht, da merkt man die langjährige Erfahrung von DeLonghi. Und die Qualität überzeugt uns, in Bezug auf Kaffee und Handling.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2014
Haben uns diese Maschine auf Grund der doch sehr vielen sehr guten Rezensionen gekauft. Nun will ich auch einmal meine Eindrücke schildern.

Optik:
Die Maschine ist, wie auch in der Produktbeschreibung zu lesen, sehr kompakt für einen Kaffeevollautomaten und vom Design her recht ansprechend. Die glänzende Oberfläche stört mich dabei ganz und gar nicht. Die Bedienelemente sind sehr übersichtlich und gut aufgeteilt. Das zentrale Drehrad rundet die ganze Optik noch ab und hat auch noch eine Funktion. Dass die Maschine viel Plastik verbaut hat, stört mich nicht im Geringsten, denn auch bei anderen Herstellern bei viel teureren Maschinen wird es verwendet.

Bedienungsanleitung:
Diese wird in einigen Sprachen mitgeliefert und ist, bis auf ein paar Übersetzungsfehlern bei der deutschen und englischen Version (den anderen Sprachen bin ich leider nicht mächtig) sehr gut verständlich. VORSICHT: In einen der mitgelieferten Beschreibungen befindet sich der Teststreifen für die Wasserhärte, in welcher kann ich nicht genau sagen, denn wie schon oft hier in anderen Rezensionen beschrieben ist das nicht einheitlich. Also nicht gleich die Nichtverwendeten wegwerfen sondern zuerst durchblättern ob sich nicht doch der Teststreifen finden lässt. Bei uns war dieser auf der 2ten Seite der englischen Beschreibung

Lieferumfang:
Die Maschine kommt gleich mal mit einem Wasserfilter und einem Entkalker (beides natürlich auch im Handel extra zu erhalten), was ich persönlich als sehr guten Service empfinde. Bei den meisten anderen Herstellern darf man sich das gleich mal selbst zulegen. Wasserfilter Ja oder Nein bleibt jedem selbst überlassen.
Sonst sind eben noch die Bedienungsanleitungen und ein Portionslöffel für den gemahlenen Kaffee dabei.
Wichtig auch die 2 + 12 Garantiekarte, empfehle diese online auszufüllen jedoch auf der DeLonghi Seite, wie auf der Karte beschrieben, kommt man da nicht wirklich weiter.

2+12 Garantie Online, eine kleine Hilfestellung:
Wenn man sich diese holt hat man 3 Jahre bzw. 6000 Kaffee volle Garantie auf die Maschine. Manche sagen, dass 6000 Kaffee doch sehr wenig sind.
Naja, ist relativ, denn auf 3 Jahre gerechnet sind das ca. 166 Kaffee pro Monat also um die 5-6 Kaffee pro Tag und das ist eigentlich OK.
Wie geht das nun Online:
1. Auf diese Seite gehen (kann hier ja leider keinen Link hinterlegen --> einfach "2+12 Garantie DeLonghi" im Google eingeben, da wird euch dann schon diese gemeinte Seite angezeigt)
2. Ein Benutzerkonto anlegen (ist nicht kostenpflichtig) und einloggen
3. Neues Produkt registrieren
4. Formular ausfüllen (viele Sachen sind nur noch auszuwählen und müssen nicht geschrieben werden)
5. Bei der Serinenummer nicht die als S/N auf der Verpackung beschriebene 5 stellige Nummer eingeben sondern die lange Nummer unter dem Barcode, der auch bei unserer Maschine hinter dem Wassertank auf der Maschine klebt.
6. Coupon-Nr. eingeben (steht auf dem Garantieschein)
7. Bestätigen
Das war es dann auch schon

Bedienung:
(wir trinken so um die 5-6 Kaffees täglich, bei Besuch natürlich mehr)
Die Erstinbetriebnahme ging mit der Bedienungsanleitung sehr gut. War alles sehr gut
beschrieben und auch bebildert. Das einsetzen des Wasserfilters, manche sagen ja es bringt nichts aber wenn schon einer dabei ist, war auch kein Problem, wenn man mal das Wasser da reinbekommen hat.
TIPP: Den Filter einfach vor dem Einsetzen nicht wie beschrieben unter der Wasserleitung versuchen zu füllen (kann ewig dauern) sondern in einem gefüllten Topf unters Wasser drücken und warten bis die Luft raus ist, geht am schnellsten.
Überraschend sind die vielen Einstellungsmöglichkeiten dieser kleinen Maschine.
Von der Wasserhärte, sollte man unbedingt machen, denn das legt das Intervall der Entkalkungszyklen fest, über Brühtemperatur, Wassermenge für Espresso und normale Tasse, und sehr fein einstellbarer Mahlstärken die man einmal festlegt bis hin zur individuellen Kaffeestärke die man bei jedem Brühvorgang einstellen kann.
Die Maschine ist Werksseitig recht gut eingestellt aber hier zählt nun mal der individuelle Geschmack. Einfach ein paar Einstellungen durchprobieren und immer pro Einstellung mehrere (>= 4) Kaffee zubereiten und testen.
Bei diesen kleinen Vollautomaten, jetzt werden mich sicher viele Hobby- und Profi-Barista tadeln, hängt der Geschmack des Kaffees zu ca. 97% von der Bohne ab und nur zu ca. 3% von den Einstellungen, deshalb ist es meiner Meinung nach nicht Sinnvoll wenn ich hier meine Einstellungen genau beschreibe.

Das Einstellen der Wassermenge für die „kleine Tasse“ also Espresso und für die „große Tasse“ normaler Kaffee geht sehr einfach und schnell. Einfach die gewünschte Tassentaste gedrückt halten bis die LED zu blinken beginnt und dann die gewünschte Füllmenge abwarten und wieder auf die Taste gedrückt und schon ist es einprogrammiert. Na klar die „Doppelte Tasse(n)“ haben also immer auch genau die doppelte Füllmenge (diese kann man nicht einzeln einstellen!).

Auch alle anderen Einstellungen sind in der Bedienungsanleitung sehr gut beschrieben und einfach durchzuführen.
Mir gefällt besonders, dass man fast alles von Vorne bedienen, entsorgen oder befüllen kann.
Die Maschine läuft, für einen Vollautomaten, wirklich sehr leise. Für alle die das bemängeln: Bohnen mahlen geht nicht ohne Geräusche!
Auch die Einschaltzeiten sind recht gut, wir lassen die Maschine im ECO Modus laufen, was die Einschaltzeiten angeblich verlängern aber halt etwas Strom sparen sollte, habe ich aber nicht getestet.

Etwas nervig ist leider der hohe Wasserverbrauch des Spülvorganges beim Einschalten der Maschine. Sowohl beim Aus- als auch beim Einschalten wird die Maschine gespült (kann auch manuell durchgeführt werden) verbraucht aber beim Einschaltspülvorgang wirklich viel Wasser. Deshalb relativiert sich auch der Wassertankinhalt von 1,8l etwas, damit ist dieser dann doch etwas zu klein.

Der Bohnenbehälter ist für diese kleine Maschine wirklich groß genug, reicht für viele Kaffees.
Ob der Aromaverschluss für die Bohnen wirklich was bringt kann ich leider nicht beurteilen, denn so lange lagern unsere Bohnen ja da oben nicht.

Da wir eigentlich eher Schwarzkaffeetrinker sind, fehlt uns eine automatische Milchschäumerfunktion überhaupt nicht aber die Milchschaumdüse funktioniert recht gut. Wird bei uns eher für Heißwasserentnahme verwendet.

Geschmack des Kaffee bzw. Espresso:
Wie ja schon erwähnt, hängt das sehr stark von der gekauften Bohne ab aber nach ein paar Einstellungstests bekamen wir wirklich einen geschmacklich sehr guten Kaffee und Espresso. Wir sind damit sehr zufrieden.

Reinigung:
Das finde ich bei dieser Maschine besonders gut, einfach die Brüheinheit rausnehmen unter Wasser abspülen oder bei starker Verschmutzung etwas im Wasser liegen lassen und dann erst abspülen (bitte immer ohne Spülmittel) und gut. Wenn man das allerdings öfters macht, sollte man die beweglichen Teile und Zahnräder wieder etwas einfetten (geeignetes Silikonfett oder ähnliches erhält man schon fast in jedem Baumarkt).
Der Kaffeesatzbehälter ist meiner Meinung nach groß genug und sehr gut designt. Dieser hat einen „Dorn“ der genau unter dem Auswurf der Maschine platziert wurde und somit die Kaffeesatzkuchen sehr gut über den ganzen Behälter verteilt und es zu keinem „Stau“ genau unter dem Auswurf kommt.

Fazit:
++ Schlankes Design
++ wichtigsten Arbeitsgänge können von Vorne durchgeführt werden
++ einfache Bedienung und Einstellung
++ Geräuschkulisse
++ Preis-Leistung
++ Reinigung
+ Alles schön Übersichtlich
+ Einschalt- und Aufheizzeiten sind gut
+ Dampfmenge und Intensität OK

- Kleines Minus bei den Fehleranzeigen. Da braucht man schon ein wenig um die richtigen Fehler zu erkennen, denn es werden die verschiedenen Fehlerarten durch 4 Symbole dargestellt die in Kombinationen leuchten und/oder blinken und das dann den Fehler beschreibt. Ohne Bedienungsanleitung wird’s hier schwierig.
- Wassertank könnte etwas größer sein
-- Spülvorgänge sollten bezüglich der Wassermenge optimiert werden

Also Kaufempfehlung wenn man einen kleinen günstigen aber guten Kaffeevollautomaten sucht!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2014
Erfahrung nach 4 Wochen intensiver Nutzung.
Nach einigen Jahren als überzeugter Kapselmaschinen-Benutzer bin ich auf die DeLonghi umgestiegen und bereue es bisher kein bisschen.

Die Entscheidung für genau dieses Gerät ist mir aus einem Grund sehr leicht gefallen: Ich habe in diesem Preissegment keine andere Maschine gefunden, unter die ich meine 13,5 cm hohen Latte macchiato-Gläser bekomme. Häufig ist die Auslaufhöhe nicht ausreichen - und was nützt ein Vollautomat, wenn ich die Gläser nur halbvoll machen kann, weil ich sie beim Entnehmen kippen muss?! In meinen Augen ein wichtiges Kaufkriterium.

Nach kurzem Rumprobieren am Mahlwerk habe ich auch schnell die perfekte Einstellung für meine Bohnen gefunden; Kaffee und Espresso schmecken sehr gut - den Vergleich mit der großen Profimaschine von Jura am Arbeitsplatz braucht die ECAM nicht zu scheuen. Ich finde die Qualität sogar noch besser.

Den Kritikpunkt einiger Rezensenten, der Kaffee würde nur tropfenweise aus der Maschine kommen, kann ich nicht verstehen: Auch bei meiner Maschine war das mal so, aber die Anleitung zeigt leicht verständlich, wie man sich durch Veränderung des Mahlwerks an die richtige Einstellung herantasten kann.
Und ja: der Alu-Boden zerkratzt ein wenig. Aber da stehen schließlich Gläser und Tassen drauf und werden eher rausgezogen als gehoben.

Sehr positiv finde ich die Befestigung des Wassertanks, der wie eine Schublade rechts am Rand der Maschine verbaut ist. Man braucht den Tank nur wenige Zentimeter herauszuziehen und kann ganz bequem das Wasser aus einer Flasche in die kleine trichterförmige Öffnung im Tank schütten. Das Fassungsvermögen ist mit etwa 1,5 Litern für den täglichen Gebrauch zu Hause ausreichend.

Die Bedienung der Maschine ist schnell gelernt: Es gibt sechs Knöpfe, je einen für einen normalen bzw. doppelten Espresso und das gleiche auf der rechten Seite für den "langen" Kaffee. Die Kaffeemenge lässt sich nicht, wie bei manchen teureren Maschinen, in ml voreinstellen. Stattdessen kann die Kaffeeausgabe jederzeit durch Betätigen eines der Knöpfe abgebrochen werden - so lässt sich die gewünschte Menge visuell abschätzen. Die Voreinstellung braucht echt kein Mensch.
Was sich selbstverständlich einstellen lässt, ist die Stärke des Kaffees/Espressos. Dafür gibt es in der Mitte der Maschine einen Drehknopf, mit dem das stufenlos sehr einfach klappt. Die Unterschiede sind auch deutlich zu spüren, so dass für jeden Geschmack das Passende dabei ist.

An der Seite hat die Maschine die Milchaufschäumdüse, die ihren Job wirklich überzeugend erledigt. Ein Druck auf den richtigen Knopf und die Maschine heizt das Wasser auf, was nur wenige Sekunden dauert und durch das Blinken eines kleinen Thermometer-Symbols angezeigt wird. Sobald das Blinken aufhört, muss nur noch der kleine Hahn oberhalb der Düse geöffnet werden. Raus kommt richtig heißer Dampf, der die Milch nicht komplett unter Wasser setzt sondern schön aufschäumt. Ich würde schon sagen, das ist Restaurant-Qualität. Die Reinigung der Düse ist kinderleicht. Einfach den äußersten Teil mit einer Vierteldrehung abmachen, den kleinen Zylinder darunter abziehen und alles kurz unter den Wasserhahn halten. Fertig.

Etwas anstrengend ist die Tatsache, dass die ECAM unter einem ziemlichen Waschzwang leidet: Bei jedem An- und Ausschalten führt die Maschine eine automatische Spülung durch (wahrscheinlich machen das alle Maschinen). Was hier hilft ist, die automatische Abschaltung auf 3 Stunden zu stellen (das ist das Maximum).

Nachtrag nach drei Monaten: Um den "Waschzwang" zu umgehen hilft es, die Kaffeeausgabe kurz vor dem automatischen Abbruch manuell abzubrechen. Nach Anleitung kann man dazu auf eine der 6 Tasten drücken. Das stimmt auch so, aber wenn man die Taste oben links (An/Aus-Taste) nimmt, schaltet sich die Maschine aus, und zwar ohne den Spülvorgang!

Ansonsten gibt es noch so allerhand Einstellungen, die man zur Anpassung der Maschine an die eigenen Bedürfnisse vornehmen kann: 4 Abstufungen für die Trinktemperatur (ich habe mich für Stufe drei entschieden - der Kaffee ist schön heiß, aber man verbrennt sich nicht die Zunge); ebenso lässt sich die Wasserhärte einstellen, was den Zeitpunkt des Entkalkungsvorgangs bestimmt. Hierzu noch eine Anmerkung:
Für den Entkalkungsvorgang wird ein bestimmtes Entkalkungsmittel benötigt. Ich habe mich dazu entschieden und kann es nur empfehlen, günstiges Wasser aus Flaschen zu benutzen. Somit erspart man sich den Entkalker und der Geschmack ist durch kalkfreies Flaschenwasser ohnehin besser. Den Entkalkungsvorgang fordert die Maschine natürlich trotzdem ein. Ich führe ihn dann auch nach Anleitung durch (sonst lässt sich das Gerät auch nicht benutzen), nur eben ohne das Mittel, sondern nur mit normalem Wasser.

Ach ja, noch eine Sache, die nicht ganz unwichtig ist: Die Maschine macht in meiner Küche eine richtig gute Figur, schönes Gerät! Der Geräuschpegel der Maschine ist auch in Ordnung; selbst früh morgens habe ich keine Angst, irgendwen im Haus zu wecken, nur weil ich mir einen Kaffee mache.

Fazit:
+ Qualität des Kaffees
+ Bedienbarkeit
+ Optik
+ Preis
- etwas nerviges Spülen (das aber nur, um wenigstens irgendwas zu bemängeln)
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2014
Wer sich diese DeLonghi mit dem Vorsatz zulegt, guten Kaffee zu machen, der an den Spitzen- Cappuccino vom guten Italiener um die Ecke heran reicht, der sollte sein Vorhaben lieber nicht in die Tat umsetzen. Wer jedoch keine Kapselmaschine haben möchte und trotzdem keinen Filterkaffee (mehr) trinken möchte, der ist hiermit gut bedient. In die zweite Kategorie reihe ich mich ein und möchte nun meine Erfahrungen mit der DeLonghi ECAM 2210B mit euch teilen.

Filterkaffee! Das war für mich bisher das täglich Brot und das mit einer Maschine, die noch den Stempel VEB getragen hat. Sie hat ihren Dienst getan, denn jeden Morgen 20min darauf zu warten, dass 5 Tassen Kaffee fertig werden - das sollte nicht mehr sein. Also stand der Entschluss schnell fest, dass eine neue Maschine ins Haus sollte. Doch was soll man sich zulegen bei diesem Markt, der so viele unzählige Alternativen bietet? Wieder eine Filterkaffeemaschine? Wenn ich ehrlich zu mir bin, hat mir der Kaffee eigentlich nie richtig geschmeckt, vor allem weil er immer zu bitter war. Eine Kapselmaschine? Obwohl günstig, ist es teuer erkauft, da die Kapseln oder alternativ auch Pads dann doch ziemlich ins Geld gehen. Und der Umwelt zuliebe wollte ich mir so ein Ding auch nicht ins Haus holen, denn in meinem Haushalt wird viel Kaffee konsumiert. Also bleibt schlussendlich nur noch die Entscheidung für einen Vollautomaten. Nach langem hin- und herüberlegen, Sichtung des Budgets und dem Wälzen der vielen Kommentare für die unzähligen Varianten war klar, dass es das vorliegende Einstiegsmodell von DeLonghi werden sollte.

1. Der erste Eindruck:
Auch wenn viel Plastik an dieser Maschine dran ist und sie auf den ersten Blick etwas klobig daher kommt, ist der Gesamteindruck positiv. Die wichtigsten Elemente sind sofort zu sehen und griffbereit. Die mechanischen Elemente machen einen stabilen Eindruck und nach dem Aufbau in der Küche macht dieser Apparat schon was her.

2. Die Vorbereitung zum Einsatz:
Diesen Vollautomaten sollte man nicht bedienen, ohne vorher die Anleitung zur Erstinbetriebnahme gelesen zu haben. Gerade die Bestimmung der Wasserhärte und die Abstimmung der Maschine darauf sollte beachtet werden. Da bei uns die härteste Stufe des Wassers vorliegt wäre die Anbringung des mitgelieferten Filters eigentlich angebracht. Es ist uns erstens zu aufwändig und zweitens auf Dauer auch zu teuer, weshalb wir darauf verzichten und lieber die Maschine regelmäßig entkalken. Auf diesen Punkt komme ich noch mal zurück.
Alle weiteren Handgriffe (Einfüllen der Bohnen, Wasserbehälter auffüllen, wie entnehme ich das Mahlwerk, Einschalten der Maschine, Dampfdüse bediene etc.) sind nach einmaligem Durchlesen der Anleitung fast selbsterklärend und müssen nur bei den Dingen, die man nicht alltäglich bedienen muss, ab und zu nachgelesen werden.

3. Los geht es:
Bohnen einge- und Wasserbehälter befüllt und schon kann es losgehen. Maschine ein, auf Espresso oder Kaffee gedrückt und schön tröpfelt/fließt der Kaffee in die Tasse. Erster Eindruck - wässrig bis fad, was sich anfangs auch nicht zu ändern schien. Doch so nach und nach kam der Kaffeegeschmack ohne das bittere zu beinhalten, was den Filterkaffee immer ausgemacht hat. Sehr angenehmer Kaffeegenuss, den ich so bisher nur aus dem Restaurant kannte und nun endlich auch zu Hause genießen konnte.
Da auch gerne mal ein Cappuccino oder ein Latte Machiato getrunken wird, ist die Milchaufschäumdüse ebenfalls von Interesse. Da wir keinen Aufwand betreiben wollten mit einem Milchbehälter, der den Milchschaum direkt abgibt und die Reinigung sicher erschwert hätte, ist dieses System für den Gelegenheits- oder Wochenendmilchaufschäumer ideal. Dampfsystem eingeschaltet, Tasse oder Glas mit Milch gefüllt und in die Dampfdüse hinein halten und dann nach Gefühl den Milchschaum erzeugen. Das erfordert ein bisschen Übung, aber man bekommt es von Anfang an recht gut hin, wenn man die Handgriffe aus etwaigen Kaffeehäusern oder Bars schon mal gesehen hat. Espresso aufgefüllt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

4. Erfahrungen:
a) Bohnen:
Hier gibt es unzählige Angebote an Bohnen mit den Unterscheidungsmerkmalen der Sorte und wie diese geröstet sind. Da variiert der Geschmack und es muss jeder für sich selbst heraus finden, was er gerne trinkt, wie stark er den Kaffee braucht und wie die Maschine mit den Bohnen klar kommt. Wir hatten bisher 2 Sorten - einmal von Lavazza (den Röstgrad kenne ich leider nicht) und aktuell von Espressone mit einer relativ milden Sorte und sind mit beiden Sorten sehr zufrieden.
Im Durchschnitt werden mit der Maschine 5-10 Tassen Kaffee/Espresso gemacht, weshalb der Bohnenbehälter alle 3 Tage neu aufgeüllt werden muss. Ein Kilogramm Bohnen halten sich bei uns knapp eineinhalb Wochen, was eine Steigerung des Verbrauchs gegenüber der Nutzung der Filterkaffeemaschine darstellt, aber der bessere Geschmack und die intensivere Auseinandersetzung mit dem Kaffee macht diese Mehrnutzung mehr als wett.
b) Reinigung:
Die tägliche Reinigung kann man in den allabendlichen oder mittäglichen Abwasch mit einbauen. Den Auffangbehälter für die gepressten Mahlabfälle lässt sich leicht reinigen, ebenso wie die Auffangwanne für das Tropfwasser. Beim Mahlwerk reicht es, dieses einmal pro Woche unter klarem Wasser abzuspülen. Die Milchaufschäumdüse ist auch sehr einfach zu reinigen, was gleich nach der Nutzung erfolgen sollte, da die Milchrückstände nach ein paar Stunden etwas schwerer zu entfernen sind.
Das Entkalken ist, da wir sehr hartes Wasser haben, fast einmal im Monat dran. Dazu haben wir das Entkalkungsmittel gekauft, was vom Hersteller empfohlen wird und sind bisher sehr zufrieden damit. Spült die Maschine ordentlich durch und gibt das Gefühl, dass das nichts verstopfen kann (mal schauen, wie es in 2 Jahren aussieht). Einziger Wermutstropfen ist, dass das Spülen nur über die Dampfdüse geschieht und nicht über die Kaffeedüsen. Dazu schwirren im Internet aber Anleitungen herum, wie man dieses Manko umgeht, was ich aber noch nicht ausprobiert habe.
c) Die tägliche Handhabung:
Hier kann ich nur sagen, dass diese Maschine richtiggehend einfach zu bedienen ist. Ab und zu, wenn eine Fehlermeldung auftritt, die man nicht kennt, muss das Handbuch in dem betreffenden Abschnitt eingesehen werden und bisher konnte alles behoben werden. Nur ein einziges Mal hatte nur ein Neustart über den Ein/Ausschalter auf der Rückseite Abhilfe geschafft, da ich vom Umschalten von Pulverkaffee auf gemahlenen Kaffee etwas falsch gemacht hatte und die Maschine darauf etwas verstockt reagierte.
Nach dem anfänglichen Gefühl, der Kaffee schmecke wässrig, haben die Geschmacksknospen jeden Tag einen wohlfeinen Kaffee mit einem Schuss Säure, der genau richtig ist, auf ihren Fühlern. Die betriebsseitige Einstellung des Mahlgrade habe ich mittlerweile auch etwas verfeinert, was zwar den Kaffeedurchfluss etwas verlangsamt hat, dafür aber der Kaffee einen ticken mehr Intensität hat.
Die Auflage, auf die die Tassen abgestellt werden, zerkratzte sehr schnell, was ich persönlich nicht als negativ oder störend empfinde. Bei diesem Preis und für einen Gebrauchsgegenstand, der täglich benutzt wird, ist das ein zu verschmerzender Punkt. Ich bringe das als Anhang mit in diese Besprechung mit ein, da es bei einigen schon zu Punktabzug geführt hat, was ich persönlich nicht verstehe, da man bei diesem Preis nicht erwarten sollte, dass die Maschine nach 3 Monaten immer noch wie geleckt aussieht. Da muss man sich in einer anderen Preiskategorie umschauen.

Gesamtfazit:
Ich bin mit dieser Maschine rundum zufrieden. Sie macht den Kaffee, den ich gerne trinke, sie ist einfach zu bedienen und in punkto Pflege ist kein großer Aufwand zu betreiben. In der Summe ist das Preis- Leistungs- Verhältnis mehr als angemessen und die Maschine für diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, einen Kaffeevollautomaten zu kaufen, als Einstiegsmodell mehr als geeignet.

P.S.: Diese Rezension wurde nach einer Nutzungszeit von etwa 3 Monaten geschrieben. Ich versuche diese immer wieder, in etwas größeren Zeitabständen zu aktualisieren, damit man ein Bild davon bekommt, wie sich die Erfahrungen über einen längeren Zeitraum entwickeln.

Update 08.01.2015:
Nun, nach einem Jahr in Benutzung, bin ich vollauf zufrieden mit dieser Maschine. Keine Macken oder besser gesagt, wenn welche auftreten, lassen diese sich sofort beheben. So ist der Kaffee zum Beispiel nach längerem Stillstand (z.B. nach einem Urlaub) der Maschine wie zur Erstinbetriebnahme etwas wässrig, aber dann lässt man 2-3 Tassen einfach mal durchlaufen und dann geht es wieder. Der einzige Punkt, der nervt, ist das ständige Entkalken. Da wir die Maschine täglich benutzen und den härtesten Wassergrad haben, kommt die Entkalkungsnachricht gefühlt jede Woche (in Wirklichkeit sind es 3-4 Wochen). Doch ansonsten ein guter Einstieg in die Welt der Kaffeevollautomaten, welcher im Preis-Leistungsverhltnis unschlagbar ist. Immer noch eine volle Empfehlung.
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