Kurzbeschreibung
"De magistro" gehört zu den sprachphilosophischen Schriften Augustins. Darin wird freilich keine vollständige Sprachtheorie entwickelt, vielmehr erkunden die Dialogpartner den Wert oder Unwert sprachlicher Zeichen im Blick auf mögliche Belehrung. Es stellt sich heraus, dass Wörter für die Erkenntnis nutzlos sind, sie lehren also auch nichts. Wissen ermöglicht nämlich nur einer: Christus, die ewige Weisheit.
Über den Autor
Aurelius Augustinus, 354-430 n.Chr., stammte aus Nordafrika und war Rhetoriklehrer in Karthago, Rom und Mailand. Nach seinem Bekehrungserlebnis 387 ließ; er sich von Bischof Ambrosius in Mailand taufen. Rückkehr nach Afrika; nach Klosterleben und Priesterweihe wurde er Bischof von Hippo. Schon zu Lebzeiten war er im gesamten Abendland berühmt als Prediger, Berater und Kämpfer gegen verschiedene Sekten. Heute gilt er als der größte lateinische Kirchenlehrer des christlichen Altertums.