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Pärt pur: Das US-Ensemble Theatre Of Voices zelebrierte diese Werkauswahl der Jahre 1964 bis 1996 im typischen, glockenartigen "Tintinnabuli"-Stil des estnischen Trendkomponisten. Der 20köpfige Chor unter Paul Hillier entlockt den gebetsmühlenartig wiederholten Minimalphrasen eine meditative Wirkung. Nur: Auch bei Arvo Pärt gibt es Kontraste und Dissonanzen, doch die werden oft allzu brav glattgebügelt. Wer aber die stille Schönheit dieser magischen Musik liebt, liegt bei Hilliers Interpretation sicher richtig. ** Interpretation: 03-05
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Als Interpret des estnischen Karg-Komponisten Arvo Pärt macht sich Paul Hillier inzwischen selber Konkurrenz: Mit seinem Hilliard Ensemble hat er auf ECM bereits einige der hier versammelten Vokalwerke vorgelegt, zum Beispiel "De Profundis, Summa, Magnificat". Im Vergliech wirken die Hilliards präsenter, prägnanter und textverständlicher als das amerikanische Theatre Of Voices. In den anderen Werken, darunter drei Uraufführungen, überzeugt die perfekt ausgewogene Wiedergabe dieser förmlich in die Stille zwingenden Musik restlos. Hillier profiliert sich mit den brillant produzerten Aufnahmen erneut als Pärt-Papst. ** Interpretation: 7-10 ** Repertoirewert: 6-9
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