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Days of Wonder 7731 - Colosseum
 
 

Days of Wonder 7731 - Colosseum

von Days of Wonder
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Produktmerkmale

  • Autor Spiele: Lübke, Markus; Kramer, Wolfgang
  • Spieldauer: lang über 60 Min
  • Sprache Spielanleitung: ES; FR; DE; EN; IT
  • Warnhinweis: Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet

  • Details
    Lernziel:Verhandlung, Strategie, Taktik, Glück
    Sprache(n):Deutsch unknown, Deutsch published
    Modell:7731
    Anzahl Spieler:3 bis 5
    Material:Karton/Papier (Hauptsächlich)

    Produktinformation

    • Größe und/oder Gewicht: 29,8 x 7,9 x 30,2 cm ; 2,2 Kg
    • Produktgewicht inkl. Verpackung: 2,3 Kg
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
    • Modellnummer: 7731
    • ASIN: B000NDJHZS
    • Im Angebot von Amazon.de seit: 14. Februar 2007
    • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
    • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.963 in Spielzeug (Siehe Top 100 in Spielzeug)

    Produktsicherheit

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    • Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet

    Produktbeschreibungen

    Kurzbeschreibung

    Colosseum

    In Colosseum schlüpfen die Spieler in die Rolle eines römischen Veranstalters. Jeder Spieler erhält eine Arena, in der er seine Veranstaltungen aufführt. Für seine Spektakel stehen ihm zum Beispiel Gladiatoren, Künstler, Löwen, Wagen, Priester oder auch Fackeln und andereRequisiten zur Verfügung. Diese muss er erwerben oder erhält sie durch handeln. Mit diesen Personen, Tieren und Requisiten werden die Veranstaltungen ausgestattet. Je größer dieVeranstaltung ist, desto aufwändiger sind die Vorbereitungen. Es werden mehr Personen, mehr Tiere und mehr Requisiten, aber umso mehr Zuschauer kommen in die Arena. Somit steigen dieEinnahmen, mit denen der Spieler weitere noch größere Veranstaltungen finanzieren und die Rechte für deren Aufführung erwerben kann. Kommen dann sogar der Kaiser und andereVertreter des Adels in die Veranstaltung, so erhöht sich die Besucherzahl in der Arena nochmals.

    Das Ziel ist es, das größte aller Spektakel aufzuführen und viele Tausend Zuschauer in seineArena zu locken. Leicht ist es nicht, denn die Konkurrenz ist groß und in den anderen Arenen finden natürlich auch spektakuläre Veranstaltungen statt .

    Colosseum ist ein Spiel, bei dem Glück, Taktik, Strategie und Verhandlungsgeschick gutausbalanciert sind. Es ist ein komplexes Spiel in den Regeln und im Spielmaterial, es ist aber dennoch einfach zu spielen, obwohl es dem Spieler viele Möglichkeiten bietet, den Spielablaufzu beeinflussen. Es ist ideal für Menschen, die gerne tief in eine abenteuerliche, phantastische Welt eintauchen, um sich dort zu bewähren.

    Colosseum richtet sich in erster Linie an Spieler, die anspruchsvolle Familienspiele mögen,denen aber die komplexen, strategischen Erwachsenenspiele zu fremd sind.

    Inhalt: Ein großer Spielplan, der das antike Rom darstellt und den Weg zwischen den Arenen, wo die Veranstaltungen stattfinden; 5 Arenen, 10 Arena-Erweiterungen, 6 handbemalte Spielsteine aus Harz, die den Kaiser, die Konsule und Senatoren darstellen; 5 Kaiserlogen; 10 Luxusplätze; zwei römische Würfel; römische Münzen; 30 Programmkarten; 16 Übersichtstafeln; 52 Spektakelplättchen; 7 Star-Karten; 18 Kaiser-Medaillen; 6 Übersichtstafeln; 1 Aufbewahrungsbeutel und 1 detailliertes Regelheft.Warnhinweis: Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

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    7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen Schönes Spiel bei dem Vorausschauendes Planen gefragt ist, 31. März 2007
    = Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: Days of Wonder 7731 - Colosseum (Spiel)
    Coloseeum ist das neueste Spiel von Days of Wonder, einem Verlag mit Gütesiegel für schön ausgestattete Spiele mit eher mittelmäßiger Spieltiefe aber dennoch viel Spielspass.
    Colosseum ist da ein wenig anders. Wie auch schon Battlelore sind die Regeln zwar simpel, bieten den Spelern aber dennoch viele Möglichkeiten des Handelns.

    Bei Colosseum geht es darum, im alten Rom Spektakel aufzuführen, um damit möglichst viele Zuschauer in sein Stadion (Colosseum) anzulocken. Dafür sind natürlich diverse Ausstattungen und andere Investitionen nötig, die wiederum Geld kosten, was man aber nur durch große Zuschauerzahlen bekommt...

    In einem Spielzug darf man zuerst investieren. Das können Arenavergrößerungen sein, zusätzliche Programme, die man aufführen kann, Ehrenplätze für Adlige oder eine Kaiserloge. Besitzt man zwei Kaisermedaillen darf man auch zweimal investieren. Diese speziellen Medaillen bringen aber auch andere Vorteile wie mehr Zuschauer oder mehr Geld. Deren Einsatz will also wohlüberlegt sein.
    Wenn dann alle ihre Investition gemacht haben, werden Spektakelplättchen erworben. Diese bestehen aus Gladiatoren, Löwen, Schiffe, Dekorationen, Säulen, Priester, Dichter, Pferde, Streitwagen usw. Sie sind wichtig, um bestimmte Speaktakel überhaupt aufführen zu können.
    Die Plättchen werden auf speziellen Märkten nach einem bestimmten Mechanismus erworben, den ich nicht weiter erklären will, der aber relativ viel Raum für taktisches Vorgehen lässt.
    Falls mal ein oder zwei Plättchen fehlen, ist dies nicht weiter schlimm, bedeutet aber, dass weniger Zuschauer ins Stadion kommen.
    Danach wird mit den Plättchen untereinander gehandelt, was zu munteren Diskussionen a la Monopoly sorgt. (Übrigens werden alle Plättchen offen auf den Tisch gelegt, Ressourcen sind also immer sichtbar!)
    Nun endlich werde die Spektakel aufgeführt. Vorher werden aber noch eben die Adligen mit einem speziellen Würfel (oder 2 wenn man eine Kaiserloge besitzt) in die Arena bewegt (oder auf eine Ruhefeld, dann gibt es eine schon erwähnte Kaisermedaille). Adelige bringen zusätzliche Zuschauer je nach Typ (Senator, Consul oder Kaiser).
    Die Zuschauer werden gezählt (hat ein Star mitgespielt, waren alle Spektakelplättchen vorhanden, war ein oder mehrere Adelige anwesend, hatte er vorher schon mal was aufgeführt??) und dafür gibt es entsprechend Geld.
    Dann muss man aufräumen (ein Spektakelplättchen abgeben) und der schlechteste Spieler kriegt ein Plättchen seiner Wahl vom besten Spieler.
    Nach fünf Runden (ca. 2 Stunden) ist das Spiel dann aus und wer den Zuschauerrekord hält, hat gewonnen.

    Relativ simpel von den Regeln also, aber Taktik (auch ein bisschen Glück) und vorausschauendes Planen sind gefragt.
    Das Spiel macht gerade mit mehreren (3-5 Spieler) Spielern sehr viel Spass und bietet unterhaltsame 2 Stunden. Auch wenn manchmal ein wenig Interaktion zwischen den Spielern fehlt (nur beim Handeln ist dies nötig), ist das Planen der einzelnen Spektakel und vor allem das vorausschauende Investieren in größere Spektakel eine große Herausforderung. Das Material ist wie erwähnt, schön gestaltet und bietet zusätzliches Flair. Man könnte anmerken, dass zwar das Leid der Gladiatoren in den teilweisen äußerst blutigen Vorführungen nicht erwähnt wird, aber wer sich dafür interessiert, soll sich halt den Film Gladiator angucken.

    Also mir hat es sehr viel Spass gemacht!
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    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen Colosseum für verwöhnte Spiele-Fans, 4. Mai 2007
    Von 
    = Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: Days of Wonder 7731 - Colosseum (Spiel)
    Das Amphitheatrum Flavium, international bekannt als Colosseum, war das größte Amphitheater im antiken Rom, erbaut für grausame Unterhaltung unter Kaiser Vespasian. Colosseum, so heißt auch das neueste Spiel des Verlags Days of Wonder, ausgedacht vom Autorenpaar Wolfgang Kramer und Markus Lübke. Es ist zwar auch ein monumentales und opulent ausgestattetes Werk, aber der Unterhaltungswert ist auf keinen Fall barbarisch, sondern kurzweilig und äußerst gut verträglich.

    Schon beim Auspacken von Colosseum erkennt der verwöhnte Fan, dass da etwas ganz Besonderes vorliegt. Das Spielmaterial ist sehr ansprechend gestaltet, so kommen die Adeligen, das sind Senatoren, Consuln und der Kaiser, als auffallend gestaltete Holzpöppel, mit Tunika und Lorbeerkranz versehen, daher. Auch die Arenen mit Arenenerweiterungen, die Spielkarten bzw. Spielplättchen und Münzen sind grafisch professionell und liebevoll gestaltet. Da steckt viel Arbeit und Recherche hinter! Die Vorbereitungen nehmen aber schon etwas Zeit in Anspruch, denn das umfangreiche Material muss akribisch aus den vielen Platten gelöst und auf einem - nicht zu klein bemessenen - Tisch ausgelegt werden.

    Der Spielplan stellt das antike Römische Reich dar, auf dem jeder Spieler seine eigene Arena hat. Diese Arenen befinden sich in verschiedenen Städten, die miteinander durch eine gepflasterte Straße verbunden sind. Die bedeutenden Arenen stehen in Verona, Paestum, Pompeii, Capua und natürlich in Rom. Der Spieler hat bei Colosseum die Rolle des Impresario, der mit großen Veranstaltungen versuchen muss, die meisten Zuschauer für seine Darbietungen zu begeistern. Für jedes Spektakel winken Reichtum und Ruhm, und diese wiederum dienen dazu, immer ehrgeizigere Projekte zu verwirklichen. Wer in fünf Spielrunden die meisten Zuschauer zu einer Veranstaltung locken konnte, erhält den Titel "Großer Impresario".

    Spielverlauf:

    Jede der fünf Spielrunden, sie stehen für die eventuell zu inszenierenden Veranstaltungen, besteht aus fünf Phasen. Die freiwillig zu durchlaufenden Phasen bieten alle Variationen erfolgreicher Spiele: Glück, Taktik, Strategie und Verhandlungsgeschick. Das Ziel ist es, das größte aller Spektakel aufzuführen und die meisten Zuschauer in seine Arena zu locken. Leicht ist es nicht, denn es gibt ja die Mitspieler, und die haben dasselbe Ziel.

    In der ersten Phase wird investiert, das heißt, es muss keine oder genau eine der vorgegebenen Strategien gewählt werden. Der Spieler kann entweder ein neues Programm kaufen oder eine antike Marketingstrategie auswählen, das heißt, seine Arena erweitern, einen Luxusplatz einrichten oder sogar eine Kaiserloge bauen. Die Investitionen haben verschiedene Preise, die in römischen Münzen zu zahlen sind. Sie müssen sorgsam ausgewählt werden, denn sie bedeuten den Grundstein für den späteren Veranstaltungserfolg. Das richtige und große Programm bringt zwar die meisten Zuschauer, doch die richtige Strategie bringt wichtige Zusatzzuschauer, die nicht unerheblich sein können.

    In der zweiten Phase können Spektakelkärtchen ersteigert werden. Für die auf den Programmkarten beschriebenen Spektakel werden vorgegebene Requisiten und Teilnehmer benötigt. Diese können in verschiedenen Zusammenstellungen auf fünf Märkten ersteigert werden. Zur Auswahl stehen u.a. Gladiatoren, Wagen, Pferde, Künstler, Löwen oder auch Fackeln und andere Requisiten. Der Gewinner der Bietrunde bezahlt seinen gebotenen Betrag an die Bank und erhält die drei Spektakelplättchen dieses Marktes. In jeder Runde kann nur eine Auktion gewonnen werden.

    In der dritten Phase wird gehandelt. Während des Spieles kann ein Spieler Spektakelplättchen bekommen, für die er keine Verwendung hat. Nun gibt es die Möglichkeit, mit nicht benötigten Spektakelplättchen zu handeln oder benötigte zu erwerben. Die Spieler können in dieser Phase kaufen, verkaufen oder tauschen.

    In der vierten und wichtigsten Phase kommt es zur Aufführung. Diese setzt sich aus drei Teilen zusammen. Zunächst versuchen die Spieler die Adeligen in ihre Arena zu bewegen. Jeder Adelige bringt zusätzliche Zuschauer mit. Darüber entscheidet das Würfelglück in Kombination mit der richtigen Zugstrategie. Anschließend wird die Veranstaltung aufgeführt. Diese Aufführung wird bestimmt von den Programmkarten, den Spektakelkärtchen und der Arenengröße, die der Spieler besitzt. Schließlich kommt es zur Zählung: Jede Darbietung kann eine bestimmte maximale Anzahl an Zuschauern anziehen. Diese auf der Programmkarte vorgegebene Zahl ist abhängig von den Spektakelkärtchen. Jedes benötigte, aber nicht vorhandene Kärtchen reduziert die Zahl überproportional. Auch verändern die in der ersten Phase gewählten Marketingstrategien die Zuschauerzahlen sehr spürbar.

    In der fünften Phase wird abgerechnet. Der Spieler mit dem höchsten Punktestand erhält ein Podium, das er nun in seiner Arena platzieren darf. Dies ist nicht zwangsläufig derjenige, der in der laufenden Runde die meisten Zuschauer anlocken konnte, sondern der Spieler, der den Zuschauerrekord hält. Das Podium bringt seinem Besitzer 3 zusätzliche Zuschauer bei jeder seiner zukünftigen Aufführungen.

    Fazit:

    Die Partie endet, wenn jeder Spieler in der fünften und letzten Runde die Gelegenheit hatte, eine Aufführung zu veranstalten. Es gewinnt der Spieler, dessen Rekordstein auf der Wertungsleiste am weitesten vorne steht. Es entscheidet also nur eine, die größte Veranstaltung, aber die anderen Veranstaltungen ebnen den Weg, so dass es wohl meistens in der letzten Runde zum bedeutendsten Spektakel kommt.

    Mit Colosseum erhält man ein Familienspiel für drei bis fünf Spieler, dass außergewöhnlich und phantasievoll gestaltet ist. Das einfache Regelwerk ist übersichtlich und gut nachvollziehbar. Mit Glück, Taktik, Strategie und Verhandlungsgeschick bietet es die wichtigsten Anforderungen für ein erfolgreiches Spiel. Die angegebene Spieldauer von 60 bis 90 Minuten ist, besonders beim ersten Mal, nur schwer einzuhalten. Colosseum ist ein abendfüllendes Spiel, das von Spannung, Unwägbarkeiten und dem historischen Hintergrund lebt. Dem Autorenpaar ist es gelungen ein ansprechendes Spiel zu schaffen, das aus dem großen Angebot der Neuheiten 2007 herausragt.
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    5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss!, 21. Februar 2009
    = Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: Days of Wonder 7731 - Colosseum (Spiel)
    Bei diesem Spiel schlüpft man in die Rolle des Meisters der Unterhaltung und hat die Aufgabe, mit einem ansprechenden Programm möglichst viele Zuschauer in seine Arena zu locken. Erschwert wird dies wie so oft durch die eingeschränkte Verfügbarkeit der Mittel, sowohl finanziell als auch personell.
    Nur wer ein Programm aufführt, bei dem auch alle angekündigten Stars und Tiere auftreten, und zusätzliche Logen in seiner Arena anbietet kann sich die meisten Zuschauer sichern '

    ***Einstieg:***
    Auf den ersten Blick wirkt das Spiel unheimlich komplex, allein der Aufbau dauert seine 5-6 Minuten, bis man das umfangreiche Spielmaterial sortiert hat.
    Wie schon bei "Kleopatra" aus dem gleichen Verlag, bekommt auch hier jeder Spieler neben seinem Spielmaterial auch eine Merkkarte, auf der in diesem Fall der Ablauf einer Runde und die detaillierten Programme aufgelistet sind.

    Die Anleitung ist auch hier sehr übersichtlich, und bietet zu allen Phasen einer Runde Beispiele, die uns beim Einstieg sehr geholfen haben.

    Obwohl das Spiel viele Möglichkeiten bietet, sind die Runden übersichtlich gestaltet, und laufen immer nach dem gleichen Prinzip ab, sodass man einigermaßen schnell ins Spiel findet. Im 1. Spiel konnte von Taktik zwar noch keine Rede sein, aber es hat dennoch schon sehr viel Spaß gemacht, da man nach 1-2 Runden einen gewissen "aha-Effekt" hatte.

    ***Ablauf:***
    Ziel ist es, innerhalb von 5 Runden, die Aufführung mit den meisten Zuschauern zu erreichen. Man hat dabei in jeder Runde die Gelegenheit zu einer solchen Aufführung.
    Dabei zählt der Höchststand einer Aufführung, nicht die Gesamtzahl aller Zuschauer während des Spiels.

    Das Spiel bietet viele Möglichkeiten, der Ablauf einer Runde jedoch immer gleich und besteht aus 5 Phasen:

    - Zuerst wird investiert, hier kann man seine Arena mit verschiedenen Dingen erweitern, oder eine neue Programmkarte für die Aufführungen erwerben.
    - Anschließend werden die sog. "Spektakelplättchen" erworben, die für die Aufführungen der Programme nötig sind, was in Form von Auktionen erfolgt.
    - Direkt danach folgt die Handelsphase, in der die eigenen Plättchen mit Mitspielern getauscht, oder auch an sie verkauft werden können. Natürlich kann man auch Plättchen von anderen Mitspielern kaufen, sofern dieser zustimmt.
    - Nun folgt die Aufführung, man könnte auch sagen die "Wertung". Unter Berücksichtigung sämtlicher Faktoren wird nun die Anzahl der Zuschauer berechnet. Hat man seinen persönlichen bisherigen Zuschauerrekord überboten, wird der neue Rekord auf der Zählleiste markiert.
    - Zum Schluss muss jeder Spieler eines seiner soeben verwendeten Spektakelplättchen abgeben. Außerdem bekommt der Spieler mit dem aktuellen Höchstrekord auf der Besucher-Rekord-Leiste eine kleine Erweiterung für seine Arena, die für die kommenden Runden jeweils 3 Zuschauer mehr sichert, muss dem aktuell Letztplatzierten aber auch ein Plättchen dessen Wahl abtreten.
    Nach der 5. Runde endet das Spiel, wer nun auf der Zählleiste am weitesten vorn steht, hat das Spiel gewonnen.

    ***Spieltiefe / Langzeitspielspaß:***
    Das Spiel bietet wie schon gesagt viele Möglichkeiten und wir dementsprechend nicht so schnell langweilig. Wir haben es mittlerweile bereits 5 oder 6x innerhalb relativ kurzer Zeit gespielt, ohne dass es auch nur eine Sekunde langweilig geworden wäre, im Gegenteil. Spielt man es öfter, muss man bei den Programmen nicht immer wieder langwierig Suchen und Vergleichen, wenn man eine neue Programmkarte kaufen möchte, was bei den ersten 2-3 Runden ein kleines Manko ist.

    Sehr gut gefällt mir auch, dass sich nicht nach der Hälfte bereits ein Sieger abzeichnet, da man mit der letzten Aufführung noch alles herumreißen kann.

    Der Glücksfaktor ist relativ gering, wobei man auf die angebotenen Spektakelplättchen in der Auktionsphase natürlich keinen Einfluss hat, was manchmal sehr lästig sein kann :-)
    Man hat einige Möglichkeiten zum Taktieren, allerdings zeichnet sich bei uns nach einigen Spielen ab, dass in den ersten 2-3 Runden meist eigentlich alle den gleichen Weg wählen (erstmal Logenplätze sichern und programm-technisch kleine Brötchen backen, bevor man sich an die großen Aufführungen wagt), bis sich dann in der 4.und 5. Runde das Spiel entscheidet.
    Die Phasen laufen recht zügig ab, wobei es manchmal dauern kann, wenn ein Spieler sich für ein neues Programm entscheidet, und erstmal das Angebot und die benötigten Plättchen studiert. Dies ist aber vorrangig in den ersten Spielen ein Problem und löst sich mit der Zeit von selbst, wenn alle Spieler das Spiel bereits ein wenig kennen.
    Die auf der Packung angegebene Spielzeit von 60-90 Minuten kommt recht gut hin, wir haben es mir 3 und 4 Spielern ausprobiert. Auf den Spielspaß hatte die Anzahl der Spieler keinen Einfluss.

    Die Altersangabe von 10 Jahren ist aus meiner Sicht ok, allerdings sollten Kinder in dem Alter bereits einige Erfahrungen mit komplexeren Spielen gesammelt haben, um das Potential dieses Spiels auch ausschöpfen zu können. Außerdem ist es hilfreich, wenn zumindest beim ersten Spiel ein Erwachsener dabei ist.

    ***Design & Qualität:***
    Das Spiel ist wunderschön gestaltet, Days of Wonder begeistert mich nach "Kleopatra" abermals mit einem wirklich gelungenen Design des Spielmaterials. Der Spielplan und auch das restliche Material sind sehr liebevoll und detailliert gestaltet, mir gefällt es unheimlich gut. Ich habe ein Foto davon eingestellt, damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt.
    Die Verarbeitung ist sehr gut und das Material auch sehr robust - nichts kann knicken oder abbrechen, sodass man lange Freude an diesem Spiel hat.
    Der Karton ist ebenfalls wieder extrem gut durchdacht, alle Teile werden sortiert in passenden Fächern verstaut, was den Aufbau beim nächsten Spiel sehr erleichtert.

    ***Fazit:***
    Colosseum ist neben "Kleopatra" und "Cuba" eines der schönsten Spiele, die ich in letzter Zeit kennengelernt habe. Das Spielmaterial ist wunderschön gestaltet und robust, und dank der gelungenen Spielidee macht das Spiel auch langfristig viel Spaß. Der Preis ist auf jeden Fall gerechtfertigt, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier absolut.
    Daher vergebe ich gerne 5 Sterne und eine absolute Empfehlung!
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