(Hersfelder Zeitung)
Es gibt Fotografen, die machen immer das gleiche. Thomas Karsten gehört glücklicherweise nicht zu ihnen (...) Thomas Karsten arbeitet heute in einem Sinne professioneller, als dass ihm Bildaufbau und Umfeld noch wichtiger geworden sind. Auch experimentiert er mit stilistischen Spielarten, wie beispielsweise jenen Fotos, die als Hommage an Gilles Berquet angesehen werden können. Geblieben ist Karsten die Fähigkeit, seinen (Amateur-)Models jegliche Befangenheit zu nehmen, eine geradezu selbstverständliche Erotik ins Bild zu setzen.
Playboy, 02/2003
Ein Blick in ihr Gesicht genügt, um zu sehen, dass sie die Grenzen professioneller Aktfotografie längst hinter sich gelassen hat. Hier geht es um mehr: Liebe, Leidenschaft, Hingabe an das Objektiv und den Mann dahinter. (...) Ein erotischer Rausch auf Zelluloid fast wie aus einem Roman von Henry Miller.
Kurzbeschreibung
Days of Intimacy
160 Seiten, ca. 120 Bilder, gebunden mit Schutzumschlag, Texe von Holde Barbara Ulrich. Format ca. 26 x 21cm. Herbst 2002. 29,90.
Eine Frau, viele Momente der Nähe, der Zärtlichkeit, des Vergnügens... Eine Liebesgeschichte. Der Fotograf ist verliebt und das Buch ist ein Zeugnis dieser kleinen feinen Geschichte.
Der Autor über sein Buch
Sie ist nackt, spreizt ihre Schenkel, liebkost ihre Brüste. Orgasmus vor klickender Kamera. Ein sehr junges, verletzliches Gesicht. Es nimmt der äußerst intimen fotografischen Inszenierung ihres Körpers alles Anstößige... Ein ganzer Band allein mit dieser jungen Frau. Stefanie, Friseurin aus Leipzig, knapp über zwanzig. Man muss sich hineinsehen in ihr Gesicht, sonst geht es nach einigen Seiten verloren - so deutlich verwandelt es sich. Wiedererkennbar bleibt nur ihr Körper, der ebenso unschuldig wie verführerisch ist... (Holde-Barbara Ulrich)
Klappentext
Es ist das erste Mal, dass Thomas Karsten eine Frau in einem kurzen und intensiven Zeitraum so häufig fotografiert. Einige gemeinsame Tage, einige gemeinsame Wochen. Tage, die immer schöner, immer intimer werden. Es entsteht eine Liebesgeschichte, die sich vor allem über die Kamera definiert. Zwei Menschen kommen sich sehr nahe in dieser rauschhaften Situation. Sie sind zusammen, um zu fotografieren. Sie haben sich vorher nicht gekannt. Eine Traumwelt, in der nichts zählt außer miteinander reden, lachen, toben, schlafen und - fotografieren. Nach anfänglicher Scheu möchte die Frau jede ihrer Stimmungen in ein Bild bannen. Immer wieder bittet sie den Fotografen, diesen oder jenen Ausdruck aufzunehmen. Ihr Vergnügen, ihre Scheu, ihren Ernst, ihre Ausgelassenheit, ihre Traurigkeit, ihre Lust...
Über den Autor
Biographie
Thomas Karsten, geboren 1958 in Eisenach, lebt in Vierkirchen/München. Ausbildung zum Nachrichtentechniker, daneben Tätigkeit als Buchhändler, Photoassistent und Friedhofsarbeiter. Seit 1982 lebt und arbeitet er in der Nähe von München. Seit 1978 beschäftigt er sich mit Photographie und arbeitet seit 1983 als freischaffender Photograph für diverse Magazine (Eltern, Stern, Capital, Das Magazin, Art). Seine freien Arbeiten sind in allen namhaften Photozeitschriften erschienen.
Viele Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Galerien und Museen. Zuletzt zusammen mit Helmut Newton in München. Sein erstes Fotobuch Thomas, mach´ ein Bild von uns (vergriffen) erhielt den Kodak-Fotobuchpreis.