14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gänsehaut pur!, 2. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: 30 Days of Night [Blu-ray] (Blu-ray)
Rezession für die BR - Disc..
So ..vor einiger Zeit:-) gab es ja mal die Aktion wo plötzlich 100 BR s für knapp eine Woche billiger vom Preis her wurden. Darunter auch 30 Days of night. Mir hatte der Film bis dato nichts gesagt und ich dachte, na für den Preis..bestell mal..mal sehen, wenn der nix ist, kannst Du ihn immer noch wieder über den Marketplace verscherbeln.
So..zu Abend gegessen, draußen heult der Sturm, es schneit etwas....
BR in den Player und dann...ja und dann..standen mir echt die Haare zu Berge.Beklemmende Stimmung im Film, hervorragend gespielt und die Vampire sind wirklich schauderlich. Und dann auch noch hier in der realen Welt der Sturm der an den Jalousien wackelt..GRUUUUUUselig..also wer den Film hier als langweilig bezeichnet, ist entweder total abgestumpft oder selbst schon Tod!
Vom Bild her muss ich sagen..es gibt schlechteres ! Der Film hat beim Bild zwar keine sogenannte Referenzklasse, aber ok ist das Bild allemal.
Knackiger Sound vom Feinsten, der die beklemmende STimmung gut rüberbringt.
Die BR verfügt über reichhaltiges Bonusmaterial (zum Glück, damit man mal Hinter die Kulissen schauen kann..manchmal mit viel selbstironie ..)Toll gemacht.
Für mich:5 Sterne
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Deutlich über dem Durchschnitt!, 30. April 2008
Eigentlich ist dieser Film bisher komplett an mir vorbeigelaufen. Durch "Mundpropanganda" aufmerksam geworden, habe ich mir dann die DVD besorgt und wurde angenehm überrascht.
Die Story gibt nicht viel her, was dem Film aber auch keine Abbruch tut. In diesem Fall lebt der Film nämlich von seiner Atmosphäre, die durch die tolle Kulisse (500-Seelen-Dorf im Norden Alaskas; 30 Tage lang Polarnacht) und die offensichlich völlig hoffnungslose Situation entsteht.
Insbesondere diese Atmonsphäre erinnert frappierend an die Darstellung mit der vom Himmel fallenden Asche aus "Silent Hill", welche auch sehr gut gemacht war. Nur dass hier keine Asche sondern Schnee vom Himmel fällt. Das Spiel mit der Tiefenschärfe schafft jedoch eine sehr reale Darstellung des tiefverschneiten Dorfs.
Ein Dorf, welches eigentlich in "erzwungener Harmonie" lebt (die Einwohner sind 30 Tage lang von der Außenwelt abgeschnitten und sind auf sich selbst angewiesen) wird urplötzlich mit einem übermächtigen Feind konfrontiert, der die Bewohner gleich reihenweise niedermetzelt. Eine uralte Vampirspezies hat sich das Dorf als Weidegrund ausgesucht und die überlegenen Kräfte der Vampire machen die Dörfler in der Dunkelheit zu einer leichten Beute.
Nur Sheriff Eben (Josh Hartnett) und seine Frau Stella (Melissa George) stellen sich den Vampiren entgegen und müssen sehr schnell feststellen, dass ein offener Kampf nicht lange dauern würde...
Die Darstellung der Vampire ist außergewöhnlich gut gelungen. Die Gesichter sind teilweise auf sehr merkwürde Weise in die Länge gezogen, sodass die Augen schräg im Gesicht stehen. Andere wiederum tragen einen regelrechten Bart aus Blut um das Kinn, aber allen gemein ist das sehr bedrohlich wirkende Gebiss, welches auch sehr ausführlich in Szene gesetzt wird. Selten habe ich Vampire gesehen, die so bedrohlich und fremdartig gewirkt haben. Meistens werden Vampirwesen entweder zu Karrikaturen verzerrt oder einfach nur ganz billg mit ein paar zu großen Eckzähnen versehen. Hier ist man deutlich darüber hinausgegangen und hat den Vampiren auch noch eine eigene, ebenfalls furchtbar fremdartig wirkende, Sprache verpasst. Das alles zusammen schafft ein abgerundetes Bild von einer Spezies die von Hunger und Qualen geradezu gezeichnet ist.
Mit Special Effects wird hier (im Vergleich zu andere Filmen) recht sparsam umgegangen. Außer am Ende des Films, als viele Flammen zu sehen sind, passen sich die Effekte auch hervoragend ein. Das Feuer am Schluß sieht sehr künstlich aus, schafft jedoch trotzdem eine beeindruckende Hintergrundkulisse.
Ebenso wie "Silent Hill" endet auch "30 Days of Night" mit einem wahren ENDE und nicht mit einem gräßlichen Cut, der mehr Fragen als Antworten liefert. Allen, die diese Enden ebenso hassen wie ich, sei gesagt, dass das Ende wirklich sehenswert ist... im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Bildqualität ist sehr gut, der Film selber ist (auch genre-untypisch) nicht zu dunkel. Der Sound ist Klasse und kann überzeugen. Das Menü ist allerdings nicht erwähnenswert und passt nicht wirklich zum Film.
Fazit:
"30 Days" hat definitiv das Zeug zu einem kommenden Klassiker. Atmosphärisch sehr gut gelungen und extrem blutrünstig. Nix für schwache Nerven. Daumen hoch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So muss ein Horrorfilm sein!, 6. Oktober 2008
Manche bezeichnen diesen durch den Vampir-Comic von Steve Niles inspirierten Film als das letzte ernstzunehmende Filmwerk des Vampir-Genres bevor Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen besagtes Genre gänzlich der Lächerlichkeit preisgab und damit, ja ich sage es offen, zerstörte. Der originelle Schauplatz, der exquisite Spannungsbogen, die unmenschlich erscheinende Vampirdarstellung und die realistische Survival-Action inklusive der gut gemachten Splatterszenen machen 30 Days of Night zu einem großartigen Film. Schauspielerisch glaubwürdig vorgetragen und stimmungstechnisch perfekt abgestimmt, bietet dieser Film alles, was einen guten Horrorfilm ausmacht: Spannung, krasse Szenen und eine unvorhersehbare Story. Hier liegt ein Werk vor, was für meine Begriffe in die ewige Hall of Fame des Horrorfilms einzuordnen ist!
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