Seit 2002 machen die Griechen Firewind geile Metalplatten. Der immer noch junge Gus G. gründete die Band und führt sie bis heute, obwohl er als Gitarrist bei Ozzy Osbourne seit einiger Zeit aktiv ist. Doch er forciert seine Band in den Pausen und gibt nun mit dem neuen Album "Days Of Defiance" mächtig Gas! Er selbst war ja schon bei vielen Bands aktiv, live oder im Studio. Nightrage, Arch Enemy, Mystic Prophecy oder Dream Evil bürgen alle für Qualität. Doch sein Baby war immer Firewind, für das er bis auf Ozzy alles ruhen lies, was der Band die letzten beiden Werke furchtbar gut getan hat. Ebenso der seit zwei Alben aktive Sänger Apollo Papathanasio, welcher nun auch für die Spiritual Beggars mit seine unglaublich starken Stimme singt und perfekt zwischen Metal und Hard Rock wechseln kann. Neu an Bord ist Metalium Schlagzeuger Michael Ehrens, übrigens der zweite Musiker der norddeutschen Kapelle der bei Firewind spielt. Das sechste Langeisen ist eine perfekte, etwas dunklere Fortsetzung des fantastischen Vorgängerwerkes "The Premonition" und hat ein sehr hübsches Artwork. Der Sound ist messerscharf und jeder Song lässt Metalfans direkt hören wer hier lärmt. Kein Song ist gleich und die Bandbreite ist erschreckend fett. 55 Minuten fliegen vorbei wie in einem Augenblick und in dieser Verfassung können Firewind einfach nur gewinnen. Recht putzig sind teilweise die Songtitel ausgefallen! "Kill In The Name Of Love" und "Cold As Ice" klingen doch nach Coversongs und/oder cheesy, sind es aber nicht. Paar Klischees dürfen halt ruhig sein.
Firewind ist eine zeitlose Metalplatte ohne Ausfälle gelungen, die man immer wieder anmachen kann!