Der Film spielt in den sechziger Jahren in Hong Kong. Yuddy (Leslie Cheung), ein reicher Schönling, wickelt die Frauen erst um den Finger und läßt sie dann zappeln. Der genaue Handlungsverlauf ist nicht das Entscheidende. Was den Film ausmacht, sind die exakten Charakterdarstellungen, und die Stimmungen, die erzeugt werden. Besonders trägt dazu, neben den schauspielerischen Leistungen und der Kameraführung, auch die Musikauswahl bei. Die Farben sind absichtlich blaß gehalten (und nicht etwa auf schlechte DVD-Quallität zurückzuführen!) Ein Film, der nichts vorgaukelt sondern den Blick schärft.
Bereits im Jahre 1990 gedreht gehört "Days Of Being Wild" zu denjenigen (wenigen) Filmen, die nicht veralten sondern, im Gegenteil, mit den Jahren besser werden.