Destruction kehren mit ihrem neuen Album von AFM zurück zu Nuclear Blast.
Da will man natürlich einen starken Eindruck hinterlassen. Mit "Day of
reckoning" ist ihnen dies auch gelungen. Das Album ballert in bester
Destruction Manier durch die 11 Songs + dem gewöhnungsbedürtigen Dio
Cover "Stand up and shout". Natürlich hat sich nicht all zu viel geändert
im Sound der süddeutschen Thrash-Institution, aber das was ich hier höre,
finde ich mit das Beste, seit der geilen "Antichrist" Scheibe und die hat
ja schon einige Jährchen auf dem Buckel. "Hate is my fuel", Sorcerer of
black magic", "The demon is god" und "Destroyer or creatior" um nur mal
ein paar Songs zu nennen, bieten allerfeinsten Thrash der heftigen Sorte.
Mike spielt in seinem typischen Stil Riffs herunter, die nur von ihm
stammen können. Er gehört auch zu der Sorte Gitarristen, die man schon
nach wenigen Sekunden erkennt. Ohne ihn würde der Band ein Merkmal verloren
gehen, dass man nicht mehr ersetzen kann. Genauso wie Schmiers quietschenden
Gesang, der zwar nicht jedermanns Geschmack trifft, für Destruction aber
unabkömmlich ist. Nicht umsonst wurde die Band in den Achtzigern so gefeiert,
weil man mit diesen Leuten aus der Masse herausgestochen ist. Anno 2011 ist
das immer noch so und ich hoffe, dass die Zusammenarbeit mit Nuclear Blast
nun von Dauer ist. Mit "Day of reckoning" haben sie auf jeden Fall einen
großen Schritt dafür getan. Klasse !