Das Spiel zerfällt definitiv in zwei Teile:
1. Das Spiel selber.
Für einen nicht sonderlich versierten Gamer ist die Spielbalance nicht geeignet. Auf der leichten Einstellung ist das Spiel ein Durchmarsch in zehn Stunden, bei allen anderen Einstellungen wird man bereits in den ersten Missionen gnadenlos zerfetzt. Aber davon abgesehen ist das Spiel gut gemacht, nett anzusehen, durch die verschiedenen Rollenspielelemente motivierend und durch die Korruptionskomponente interessant zu spielen. Da die Missionen immer die gleichen sind, kann man das Spiel allerdings nur ein oder zwei mal in der Kampagne spielen, danach ist dieser Reiz weg. Für weitere Meinungen am besten die Rezsensionen für Chaos Rising (inklusive Wendecover) lesen, die spiegeln das Spiel sehr gut wieder.
2. Der Rest.
Dieses Spiel erfordert Windows-Live. Eine Installation davon mit allen Updates dauert etwa sechs Stunden (kein Scherz). Zu jedem Zeitpunkt des Games muss der Rechner online sein, um das Spiel spielen zu können, also nichts für Laptopnutzer unterwegs. Zusätzlich benötigt das Spiel Steam. Und da beginnt der richtige Spaß: Steamaccounts können nicht gelöscht werden, nicht übertragen werdeh und sind nur für dieses einzige Spiel registriert. Selbst wenn man das Spiel legal weiterverkauft hat, kann der neue Nutzer das Spiel nicht erneut aktivieren, da der dazugehörige Key ja bereits auf einen Account zugreift.
Insgesamt habe ich lustige 30 Stunden Spielspaß mit dem Game gehabt, umrandet von 20 nervenzerfetzenden Stunden Account-Management bei Windows-Live und Steam. Und das ist einfach eine Frechheit, die in keinem Verhältnis zu dem Spielspaß steht.